Der Ölkonzern Shell hat bekannt gegeben, dass er entgegen anderslautenden ursprünglichen Plänen 2013 in der Arktis nicht nach Öl bohren will. Greenpeace begrüsst diese Nachricht mit einem «Hurra»! Es ist aber keine wirklich grosse Überraschung im Hinblick auf ein Jahr voller Shell-Pannen. Greenpeace wird die Kampagne weiterführen und im Arktischen Rat und bei US-Präsident Obama weiter für eine Arktis kämpfen, die sicher ist vor dem Zugriff jedes Unternehmens, das dort bohren möchte.

Die Liste des gesamten Dramas von #Shellfail.

 

FEBRUAR 2013

Shell kündigt an, im Jahr 2013 in der Arktis nicht nach Öl zu bohren.

 

DEZEMBER 2012

Die Shell-Ölplattform «Kulluk» läuft vor der Küste Alaskas auf Grund. Sie sollte eigentlich zurück in den Hafen von Seattle gezogen werden.

 

NOVEMBER 2012

Die Wetteragentur der UNO meldet, dass die Eisschmelze in der Arktis bereits grösser ist als die USA.

Im November fing der Motor des Bohrschiffes «Noble Discoverer» Feuer, als Shell mit diesem in den Dutch Harbour (Alaska) zurückkehren wollte. Spezialisten der Feuerwehr mussten ausrücken, um das Schiff vor einem Totalschaden zu bewahren.

 

SEPTEMBER 2012

Shell kündigt an, sich aus der Arktis zurückzuziehen um es 2013 erneut zu versuchen.

 

JULI 2012

US-Behörden bestätigen, dass es einem wichtigen Teil von Shells Ölpest-Flotte nicht erlaubt wurde, in die Arktis zu fahren, da diese den Sicherheitsstandards der US Coast Guard nicht erfüllt.

Am 15. Juli läuft das Shell-Bohrschiff «Noble Discoverer» in der geschützten und relativ ruhigen Dutch Harbour Bucht (Alaska) bei rund 55 Stundenkilometer Wind auf Grund.

 

JUNI 2012

Greenpeace-Teams und „Yes Men“ launchen wegen der grotesken Arktis-Bohrpläne mit «Arctic Ready» einen grossen Internet-Hoax.

 

APRIL 2012

Eine Londoner Versicherungsunternehmen stuft Shells Reaktionsplan auf eine Ölkatastrophe als «einzigartiges und schwer zu handhabendes Risiko» für das fragile Ökosystem ein.

 

MÄRZ 2012

Nach einer Greenpeace-Aktion erwirkt Shell im Februar eine Unterlassungsklage für Greenpeace. Diese wird erst im Oktober 2012 wieder aufgehoben, während Shell seine Flotte von Arktis-Zerstörern an den Nordpol schickt.

 

FEBRUAR 2012

Greenpeace-Aktivisten schliessen sich der Schauspielerin Lucy Lawless an und klettern auf die Shell-Bohranlage «Noble Discoverer», laut Lawless «eine alternde Rostlaube», um Aufmerksamkeit für die Greenpeace-Kampagne Save the Arctic zu erlangen.

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