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Montag, 21. Oktober 2013

Marco Weber (ganz rechts) vor seiner Inhaftierung.
09/18/2013 © Denis Sinyakov / Greenpeace

Montag, 21. Oktober 2013

Marco Weber (ganz rechts) vor seiner Inhaftierung.
09/18/2013 © Denis Sinyakov / Greenpeace

Das russische Gericht in Murmansk hat die Beschwerden des Schweizer Aktivisten Marco Weber und der finnischen Aktivistin Sini Saarela abgelehnt. Sie müssen demzufolge beide bis zum 24. November in Untersuchungshaft bleiben. Nach dem Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis waren 28 Aktivistinnen und Aktivisten sowie je ein freischaffender Fotograf und Filmer wegen «bandenmässiger Piraterie» angeklagt worden. Die Anwälte der Inhaftierten hatten in ihrer Beschwerde eine Freilassung gegen eine Kautionszahlung beantragt.

«Es gibt absolut keine Rechtfertigung für die fortbestehende Inhaftierung von Aktivistinnen und Aktivisten, die mit friedlichen Mitteln protestierten. Sie werden für ein Verbrechen angeklagt, das nie begangen wurde. Sie werden festgehalten, obwohl niemand sie für schuldig hält. Sie sind politische Gefangene und als solche trägt die Welt Verantwortung für sie», kommentierte Greenpeace-Chef Kumi Naidoo. «Wir werden uns nicht einschüchtern lassen. Wir werden unseren friedlichen Protest gegen Gazprom und andere Ölkonzerne, die in der Arktis nach Öl bohren wollen, nicht aufgeben.»

Die Besatzungsmitglieder der Arctic Sunrise hatten am 18. September friedlich an einer Gazprom-Ölplattform in der russischen Petschorasee protestiert.


Bereits 1,5 Millionen Menschen haben eine Protestmail an russische Botschaften geschickt.

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Lies hier die bisherige Geschichte der Arctic 30.


30 Dinge die Du für die Arctic30 tun kannst.


 

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