In Davos sind heute Nachmittag vier Eisbären in einer Ölpest verendet. An der Stelle, wo sie leblos liegen, prangt ein Schild mit der Aufschrift «Gazprom was here».

In Davos sind heute Nachmittag vier Eisbären in einer Ölpest verendet. An der Stelle, wo sie leblos liegen, prangt ein Schild mit der Aufschrift «Gazprom was here».

Donnerstag, 23. Januar 2014
«Gazprom was here»

Keine Ölbohrungen in der Arktis!

 

Mit dieser symbolischen Aktion – die Ölpest ist aus Zuckerrübenmelasse und die Eisbären sind verkleidete Aktivisten und Aktivistinnen – führten wir den Teilnehmern des World Economic Forum vor Augen, wie die Folgen einer Ölkatastrophe in der Arktis aussehen könnten. Investoren und Geschäftspartner sollen wissen, dass Investitionen in Gazproms Arktis-Experiment nicht nur für die Umwelt, sondern auch für ihre Geschäfte zu riskant sind.

 

Als erstes Unternehmen der Welt hat Gazprom im Dezember 2013 begonnen in der Arktis Öl zu fördern. Hierbei setzen sie  auf völlig veraltete Technik: Die für das Arktis-Experiment verwendete Plattform Prirazlomnaya in der Barentsee besteht teilweise aus Komponenten stillgelegter Plattformen aus der Nordsee und rostete jahrelang in einer Werft in Murmansk vor sich hin. Die Ölbohrungen von Gazprom stellen ein gewaltiges Risiko für die Arktis und für alle Investoren dar, die dieses Experiment unterstützen.

>>> Mehr zur «Save the arctic» Kampagne!

 

 

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