Als ich ein Kind war, hat mir meine Mutter jeweils vor dem Schlafen gehen Geschichten erzählt. Eine meiner liebsten war «Des Kaisers neue Kleider», eine Geschichte über Wahrheit, Lügen und Mode.

Als ich ein Kind war, hat mir meine Mutter jeweils vor dem Schlafen gehen Geschichten erzählt. Eine meiner liebsten war «Des Kaisers neue Kleider», eine Geschichte über Wahrheit, Lügen und Mode.

Heute möchte ich eine andere kleine Geschichte erzähleneine Geschichte, die uns alle betrifft. Und es liegt in unserer Macht, dass diese Geschichte ein glückliches Ende findet.

Es war einmal, in einem nicht so weit entfernten Königreich, ein kleiner König. Seine Mutter wollte für ihren geliebten Sohn nur das Allerbeste und brachte ihm die luxuriösesten Kleider, hergestellt von den allerfeinsten Händlern im ganzen Königreich.

Doch egal wie teuer die Stoffe auch waren, nichts war gut genug für diesen König. Denn er konnte sehen, was seine Mutter nicht sah – «diese Händler versuchen uns zu täuschen! Ihre Kleider sind voller übler Chemikalien und ich werde sie nie wieder tragen!»

Ganz ähnlich wie im Original enthüllt der kleine König in unserer Geschichte eine Wahrheit, die niemand auszusprechen wagt – die toxischen Lügen hinter der Luxusmode.

Eine kleine Geschichte über eine modische Lüge

Die jüngste Untersuchung von Greenpeace International ergab, dass Kinderkleider einer Reihe von Luxusmarken, darunter Louis Vuitton, Versace, Dolce&Gabbana und Dior, gefährliche Chemikalien enthalten. 

Diese Marken mögen rund um ihre Kleider wunderbaren Märchen erschaffen, doch ist dies nichts anderes als eine grosse Illusion. Geht es um giftige Chemikalien, sind Luxuskleider nicht exklusiver als Budgetmode.

Dies ist nicht nur ein Schock für Käuferinnen und Käufern von Luxusartikeln, die für gute Qualität und exklusive Produkte mehr bezahlen: Giftige Mode geht uns alle etwas an.

Die Substanzen, die wir bei der Untersuchung fanden, werden im globalen Süden aus den Fabriken freigesetzt und wirken sich direkt auf das Leben der lokalen Bevölkerung aus. Sie entweichen aber auch aus den Kleidern selbst. Und sind die Schadstoffe einmal in der Umwelt, fangen die Probleme so richtig an. Einige wandeln sich zu Giftstoffen um, die hormonell wirksam sind, andere setzen sich im Ökosystem fest, geraten in die Nahrungsmittelkette und werden zum Gesundheitsrisiko für Erwachsene und Kinder von Tokio bis Paris.

Dies ist eine Geschichte, die niemand seinen Kindern erzählen möchte.

Schöne Mode, die nicht die Welt kostet

Bedeutende Luxusmodehäuser wie Burberry und Valentino beweisen bereits, dass schöne Mode nicht die Welt kosten muss. Sie haben auf die wachsenden Detox-Bewegung gehört und sind dauerhafte Verpflichtungen eingegangen, unsere Kleider, Flüsse und Zukunft zu entgiften.

Warum sind Marken wie Louis Vuitton und Versace, die bekannt dafür sind, Trends in der Welt der Mode zu setzen, derart unmodisch spät, wenn es darum geht, sich dem giftfreien Trend anzuschliessen, der die Branche erfasst hat?

Ein Happy End: giftfreie Mode

Als Bewegung von Fashionistas, Designern, Cyber-AktivistInnen oder Eltern haben wir die kollektive Macht, dies zu einer Geschichte zu machen, die wir unseren Kindern, Grosskindern und kommenden Generationen stolz weitergeben würden.

Indem wir uns der Forderung des Kleinen Königs nach giftfreier Mode anschliessen, können wir alle dazu beitragen, dass diese grossen Marken die Botschaft hören und nun im Namen von Kindern auf der ganzen Welt handeln, um das Happy End herbeizuführen, dass wir dringend brauchen.

Schliess Dich dem Nackten König an – Fordere eine giftfreie Mode!

Fordere Louis Vuitton, Versace, Dolce&Gabbana und Dior auf, sich jetzt der Detox-Kampagne anzuschliessen.

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