Am 18. Mai 2014 findet eine wichtige Abstimmung zur Abschaltung des AKW Mühleberg statt. Um anlässlich des 3. Fukushima-Jahrestags auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam zu machen, legte am Sonntag die Regionalgruppe Bern von Greenpeace einen Anti-AKW-Weg (15km) von Bern nach Mühleberg an. Etwa 130 Menschen, darunter auch Familien mit Kindern, begleiteten die Velotour und machten anschliessend vor dem AKW Mühleberg ein friedliches Picknick.

Am 18. Mai 2014 findet eine wichtige Abstimmung zur Abschaltung des AKW Mühleberg statt. Um anlässlich des 3. Fukushima-Jahrestags auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam zu machen, legte am Sonntag die Regionalgruppe Bern von Greenpeace einen Anti-AKW-Weg (15km) von Bern nach Mühleberg an. Etwa 130 Menschen, darunter auch Familien mit Kindern, begleiteten die Velotour und machten anschliessend vor dem AKW Mühleberg ein friedliches Picknick.

Für den Anti-AKW-Weg verwendeten die Freiwilligen der Regionalgruppe zahlreiche Bretter, auf denen persönliche Wünsche für eine Energiezukunft ohne Atomkraft formuliert wurden: zum Beispiel «Mir wünsche üs e sicheri und Atomfreii Wäut», «Ja zu erneuerbarer Energie», «Wir alle sind die Energiewende», «Mir wünsche, das Fukushima dr Mönschheit e Lehr isch».

Rund alle 200 Meter schlug die Regionalgruppe am Wegrand einen Pfosten ein und befestigte daran eines der Bretter. Die Passanten konnten so den Wunsch lesen und bekamen auf einem Infoblatt erklärt, wieso die sofortige Abschaltung des Altreaktors Mühleberg dringend notwendig ist.

Wer den Weg zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurücklegte, wurde aber nicht nur zur Ablehnung des Atomstroms bewegt. Die Sonne und die Natur weckten Freude, die Bretter zeigten Perspektiven auf: Die Energiewende ist machbar und beginnt bei uns! 

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