//


Seit Sonntagabend liegt die Beluga II in Basel. Ab Freitag ist sie öffentlich zugänglich.

Dass ein Greenpeace-Schiff im Binnenland Schweiz zu besichtigen ist, kommt selten vor: Die internationale Greenpeace-Schifftour «Stop Risking Europe» macht ab heute bis am Sonntag 4. Mai an der Basler Schifflände Halt. Das Greenpeace-Schiff «Beluga II» führt eine Ausstellung zu überalterten AKW mit und es finden öffentliche Führungen und Aktivitäten statt. Die Tour dauert bis zum 22. Juni und führt dem Rhein und der Mosel entlang durch 14 Städte in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Luxemburg.

Nutze die Gelegenheit und komm an Bord!
Open Boat Days auf dem Greenpeace-Schiff Beluga an der
Schifflände Basel 
Freitag 2. Mai 10.00 – 18.00 Uhr
Samstag 3. Mai 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag 4. Mai 14.00 – 18.00 Uhr sowie spontan nach Möglichkeit

Melde dich auf Facebook zur Veranstaltung an: http://on.fb.me/QF9CzY

Mit der zweimonatigen Tour macht Greenpeace auf die Risiken aufmerksam, die von Europas überalterten AKW ausgehen. An jedem Stopp gibt es Führungen für die Bevölkerung; eine Ausstellung erklärt die Gefahr, die von alten Reaktoren ausgeht.

«28 Jahre nach Tschernobyl müssen wir ins bewusst sein, dass alte Atomkraftwerke alle europäischen Bürgerinnen und Bürger grösseren Risiken denn je zuvor aussetzen. In Europa sind 66 der 151 AKW bereits älter als 30 Jahre, sieben sogar älter als 40 Jahre», sagt Susanne Neubronner, Greenpeace-Atomkampaignerin aus Deutschland, an der heute zur Ankunft in Basel einberufenen Pressekonferenz an Bord der «Beluga II». «Der Alterungsprozess erhöht das Risiko von schwerwiegenden Unfällen. Die Zeit ist gekommen, diese alten Reaktoren abzuschalten».

Stefan Füglister, Atomexperte und AKW-Kritiker erster Stunde, sagt dazu: «In der Schweiz ist die Situation besonders pikant. Das AKW Beznau ist die älteste Anlage der Welt. Von 71 aufgezeichneten sicherheitsrelevanten Vorkommnissen stehen über die Hälfte im Zusammenhang mit dem Alter».

Der Basler Grossrat Ruedi Rechsteiner erklärte heute vor der Presse, dass die Schweizer Atomkraftwerke eine Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung darstellen und insbesondere unser Trinkwasser gefährden. Ein Verteidigungsminister würde gescheiter in erneuerbare Energien investieren und die AKWs schliessen, statt den Gripen zu kaufen».

Greenpeace Schweiz fordert deshalb: Eine Laufzeitbeschränkung von maximal 40 Jahren und verbindliche Abschaltdaten für alle AKW. Das würde bedeuten, dass Beznau und Mühleberg sofort vom Netz genommen werden müssten. Letzteres verlangt auch eine Initiative im Kanton Bern, die am 18. Mai zur Abstimmung kommt.

 


Kanukraft trifft auf Beluga – nach 250 km Paddeln entlang von Schweizer AKW.

Unter dem Motto «Kanukraft statt Kernkraft» fuhren Greenpeace-Freiwillige in der Vorwoche während acht Tagen in Kanus die Aare und den Rhein hinunter. Auf der 250km langen Strecke statteten sie den fünf Schweizer AKW Mühleberg, Gösgen, Leibstadt, Beznau 1 und Beznau 2 einen Besuch ab. Am Sonntagabend stiessen sie auf die frisch angelegte Beluga in Basel.

Willst auch du die «Beluga» besuchen? Komm vorbei! Mehr Infos: http://on.fb.me/QF9CzY

 > Fordere die europäischen Staatsoberhäupter auf, die Uralt-Reaktoren vom Netz zu nehmen 

> Unterstütze die Kampagne «Mühleberg stilllegen» mit Deinem Testimonial

> Mühleberg und Beznau vom Netz – jetzt!

 

 

Teilen
Twittern
Teilen
+1
E-Mail
WhatsApp