Aus Italien erreicht uns heute eine echt tolle Nachricht. Sechs der grössten Textilunternehmen des Landes, die zahlreiche bekannte Mode- und Luxus-Marken beliefern, haben sich verpflichtet, schädliche Chemikalien aus ihren Kleidern und Stoffen zu verbannen. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Trend hin zu giftfreier Kleidung die gesamte Branche erfasst hat – von den renommiertesten Marken bis hin zu den grössten Textilproduzenten. Vielleicht sagen dir Namen wie Miroglio, Berbrand oder Besani nicht viel, aber die folgenden Zahlen vermitteln dir einen Eindruck, was das bedeutet:

Aus Italien erreicht uns heute eine echt tolle Nachricht. Sechs der grössten Textilunternehmen des Landes, die zahlreiche bekannte Mode- und Luxus-Marken beliefern, haben sich verpflichtet, schädliche Chemikalien aus ihren Kleidern und Stoffen zu verbannen. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Trend hin zu giftfreier Kleidung die gesamte Branche erfasst hat – von den renommiertesten Marken bis hin zu den grössten Textilproduzenten. Vielleicht sagen dir Namen wie Miroglio, Berbrand oder Besani nicht viel, aber die folgenden Zahlen vermitteln dir einen Eindruck, was das bedeutet:

Montag, 22. September 2014
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 • Alleine 2013 haben diese Unternehmen schätzungsweise 7 MILLIONEN Meter Stoff hergestellt – eine Stoffbahn, die von Rom bis New York reicht!

• 2013 bedruckten sie 40 MILLIONEN Meter Stoff – so viel, dass man die ganze Erde damit umwickeln könnte!

• Diese Detox-Verpflichtung zu giftfreier Mode könnte pro Jahr direkt oder indirekt rund 70 MILLIONEN Kleidungsstücke betreffen.

Noch aufregender ist aber, dass dies die bisher ehrgeizigste Detox-Verpflichtung überhaut ist! Diese Unternehmen haben schon 8 der 11 wichtigsten Chemikaliengruppen aus dem Verkehr genommen, bevor sie sich der Detox-Kampagne überhaupt angeschlossen haben. Auch die Pflicht zur Transparenz wird ernst genommen: Die Öffentlichkeit wird die Möglichkeit haben, auf den Websites der Unternehmen jeden Schritt mitzuverfolgen, die diese auf dem Weg hin zu giftfreien Kleidern unternehmen. Das macht es für uns noch einfacher, sie beim Wort zu nehmen. Und es kommt noch besser: Das Textilunternehmen Miroglio hat sich sogar entschieden, seine Detox-Verpflichtung nicht nur auf die Stoffherstellung anzuwenden, sondern auch auf die eigene Modeabteilung, die mehrere Marken umfasst. 

Diese führenden italienischen Zulieferer setzen einen neuen Standard in der Branche. Sie beweisen, dass Unternehmen dazu beitragen können, die weltweite Wasserkrise zu bekämpfen und schöne, giftfreie Mode herzustellen, wenn sie den Willen dazu haben und ihr Fachwissen nutzen.

Montag, 22. September 2014

© Holger Weber / Greenpeace

 Du erinnerst dich sicher daran, dass wir im vergangenen Februar Luxus-Marken dazu aufgerufen haben, uns genau das zu liefern: Mode ohne Verschmutzung! Während sich einige Labels wie Valentino der wachsenden globalen Detox-Kampagne angeschlossen haben, tut sich bei anderen sogenannten Trendsettern wie etwa Gucci, Versace, Louis Vuitton und Dolce & Gabbana nach wie vor nichts.
Wenn Zulieferer giftfreie Materialen liefern können, worauf warten die grossen Marken dann noch? Die Detox-Bewegung greift um sich und es wird höchste Zeit, dass auch bisher untätige Unternehmen ihr Fehlverhalten einsehen und sich auf die gute Seite der Modeindustrie schlagen. Die Tür steht ihnen offen!

Fordere Versace, Louis Vuitton, Dior und Dolce & Gabbana jetzt dazu auf, giftfreie Mode herzustellen und sich der Detox-Kampagne anzuschliessen. 

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