Es ist noch lange nicht Weihnachten und ein solches «Päckli» haben sich die Wenigsten gewünscht. Falls Sie in den nächsten Tagen Jodtabletten nach Hause erhalten werden Sie sich vielleicht fragen: Was soll ich nun damit anfangen? Und falls Sie keine erhalten: Was soll ich jetzt tun? In beiden Fällen hilft unsere neue Website jodverteilung.ch.

Es ist noch lange nicht Weihnachten und ein solches «Päckli» haben sich die Wenigsten gewünscht. Falls Sie in den nächsten Tagen Jodtabletten nach Hause erhalten werden Sie sich vielleicht fragen: Was soll ich nun damit anfangen? Und falls Sie keine erhalten: Was soll ich jetzt tun? In beiden Fällen hilft unsere neue Website jodverteilung.ch.

«Im Notfall gut geschützt», versprechen uns die Behörden und machen aus einer Jodtablette eine Beruhigungspille. Die Realität sieht aber anders aus: Was ist mit der Bevölkerung in Deutschland? Muss man die Jodtabletten immer bei sich haben, um sie rechtzeitig einzunehmen? Und was schützt uns gegen andere radioaktive Substanzen neben Jod, die bei einem Atomunfall freigesetzt werden könnten?

Die Verteilung der Jodtabletten hat viele Grenzen und dies verdeutlicht die Absurdität der Situation: Eine radioaktive Wolke macht sicher nicht an der deutschen Grenze Halt oder zwischen Zürich (bekommt Jodtabletten) und Frauenfeld (keine Jodtabletten). Wir sollten diese Gelegenheit nutzen, um uns die reale Gefahr der Altreaktoren bewusst zu machen, welche die Schweiz und unsere Nachbarländer verbindet.

Jodverteilung in der Schweiz

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Aus diesem Grund lanciert Greenpeace heute eine neue Website, die über das Thema informiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten anbietet: Alte Jodtabletten können symbolisch gespendet werden als Zeichen gegen die Absurdität der Massnahme. Neue Jodtabletten können beim Bund bestellt werden – auf Kosten der AKW-Betreiber. Letztere weigern sich immer noch, die selbstverursachten Kosten der Verteilaktion zu übernehmen. Und natürlich kann eine ganz einfache Forderung mittels Petition gestellt werden: die sofortige Abschaltung aller Altreaktoren!

Wenn Sie die nukleare Kröte nicht schlucken wollen, informieren Sie sich und machen Sie mit! www.jodverteilung.ch

Und falls Sie noch Fragen haben, rufen sie unsere Hotline an: 044 515 59 39.

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