Die US-Administration hat die Vergabe der Lizenz für Arktis-Ölbohrungen an Shell für rechtens erklärt. Nach einer beispiellosen Pannenserie will der Ölkonzern diesen Sommer nach Alaska zurückkehren. Ein Schweizer Konzern mischt mit. 

Die US-Administration hat die Vergabe der Lizenz für Arktis-Ölbohrungen an Shell für rechtens erklärt. Nach einer beispiellosen Pannenserie will der Ölkonzern diesen Sommer nach Alaska zurückkehren. Ein Schweizer Konzern mischt mit. 


Greenpeace beobachtet Shell und Transocean.

 

Vor zwei Wochen stach die Crew der «Esperanza» bei Thailand in See, um nach der arktischen Ölbohr-Flotte von Shell zu suchen. Das Ölbohrschiff «Noble Discoverer» sollte irgendwo mit der Ölplattform «Polar Pioneer» zusammentreffen, die dem Zuger Konzern Transocean gehört. Sie zu finden, war keine einfache Aufgabe. Die ArktisschützerInnen von Greenpeace hatten aber das Glück der Tüchtigen: Die Esperanza konnte die zwei Schiffe aufspüren und folgt ihnen jetzt durch die Balabac-Strasse hinaus in den Pazifik in Richtung Arktis. Wir nennen diese Expedition «The Crossing» (die Überquerung).

Die AktivistInnen an Bord der «Esperanza» wollen Zeugnis ablegen über die gefährlichen Machenschaften der beiden Konzerne. Transocean war an der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko von 2010 beteiligt. Nachdem die US-Administration die Lizenz für Ölbohrungen in Alaska trotz Shells beispielloser Pannenserie für rechtens erklärt hat, ist die Arktis auch dort unmittelbar in Gefahr (der russische Konzern Gazprom bohrt bereits seit Ende 2013 in der arktischen Petschorasee) . Wissen die Leute von Transocean, warum die ArktisschützerInnen auf ihrer Fährte sind? Shell weiss es bestimmt. Auch, dass Millionen Menschen weltweit unsere Kampagne für ein Verbot von Ölbohrungen in der Arktis unterstützen. Der britisch-niederländische Ölkonzern will am liebsten unter Ausschluss der Öffentlichkeit operieren. Wir machen ihnen einen Strich durch diese Rechnung!

Wir wollen so viele Menschen wie möglich mit auf diese wichtige Reise mitnehmen. Wenn Shell und Transocean in der Arktis eine Ölkatastrophe verursachen, wird eines der letzten intakten Ökosysteme unserer Erde verseucht, und damit die Heimat indigener Völker und endemischer Tierarten. Ausserdem heizt Öl aus der Arktis den Klimawandel weiter an.

Kommen Sie mit uns auf die Reise. Den AktivistInnen an Bord stehen grosse Herausforderungen bevor. Sie brauchen jede Unterstützung. Verfolgen Sie ihre Erlebnisse an Bord der «Esperanza» live mit und teilen Sie sie mit Ihren Freunden.

Twitter: #‎TheCrossing

Folge der Esperanza

 

Die Freiwilligen auf der Esperanza senden eine klare Botschaft an US-Präsident Barack Obama:

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