Wir haben die Wahl: Wollen wir Parlamentarierinnen und Parlamentarier nach Bundesbern schicken, die sich energisch für die Umwelt einsetzen? Oder lieber Umwelt-Abbauer und PolitikerInnen mit einem «Grünen Mäntelchen», die Wasser predigen und Wein trinken?

Wir haben die Wahl: Wollen wir Parlamentarierinnen und Parlamentarier nach Bundesbern schicken, die sich energisch für die Umwelt einsetzen? Oder lieber Umwelt-Abbauer und PolitikerInnen mit einem «Grünen Mäntelchen», die Wasser predigen und Wein trinken?


© Photomontage Greenpeace

Jede Stimme zählt: 18. Oktober 2015 – Eine Schicksalswahl insbesondere auch für die Energiewende

 

Am 18. Oktober steht für die Umwelt viel auf dem Spiel und deshalb ist es umso wichtiger, dass die WählerInnen und Wähler genau hinschauen und nur die umweltfreundlichsten Kandidierenden unterstützen. Das heute veröffentlichte Umweltrating der Umweltallianz hilft uns wie ein Kompass dabei, nicht die Orientierung im Labyrinth der Wahlversprechen zu verlieren.

«Vor den Wahlen gibt man sich gerne grün, nach den Wahlen sind die Versprechen schnell vergessen. Greenwashing – eine dubiose Kunst, die nicht nur multinationale Konzerne beherrschen», sagte Markus Allemann, Co-Geschäftsleiter von Greenpeace Schweiz, heute an einer Medienkonferenz in Bern. Bis jetzt ist im Wahlkampf bei den meisten Parteien und Kandidierenden nicht viel über die Umwelt zu hören. «Deshalb ist es umso wichtiger, die umweltpolitischen Versprechen der ParlamentarierInnen und der KandidatInnen unter die Lupe zu nehmen und mit dem tatsächlichen Abstimmungsverhalten zu vergleichen», so Allemann.

In der nächsten Legislatur wird insbesondere entschieden, ob die Schweiz den Atomausstieg und eine ambitioniertere Klimapolitik umsetzt. Wer seine Stimme der Umwelt und den zukünftigen Generationen geben will, hat nur eine sichere Wahl, wie die Parteien-Ergebnisse im Umweltrating klar zeigen: Grünen, SP, GLP und EVP. Selbst ihre am wenigsten umweltfreundlichen Parlamentarier schneiden deutlich besser ab als die umweltfreundlichsten Vertreterinnen in der Mitte und rechts. Die Mitte mit BDP und CVP stimmt im Durchschnitt etwa zur Hälfte im Sinne von Natur und Umwelt. Die FDP agiert in fast drei Vierteln der Abstimmungen als Umwelt-Abbauerin, und die SVP ist in mehr als 9 von 10 Fällen ein Umweltproblem.

Die Spannbreite innerhalb der Parteien ist aber gross und auch bei der Personenwahl sollte man deshalb genau hinschauen. Unter www.umweltrating.ch findet man alle nötigen Informationen für eine umweltbewusste Wahl und auf www.umweltrating.ch/eco_check gibt es zudem noch einen Faktenchecker, der Aussagen von PolitikerInnen überprüft und richtigstellt.

 

Gehen wir am 18. Oktober wählen – und wählen wir umweltbewusst!

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