Der Mineralölkonzern Shell hat heute bekannt gegeben, dass er seine Förderpläne vor der Küste Alaskas aufgibt. Gründe dafür seien zu niedrige Öl – und Gasvorkommen, sowie behördliche Vorgaben. Greenpeace fordert seit Jahren einen Rückzug des Unternehmens aus der Arktis, da Ölbohrungen in dem Gebiet extrem gefährlich sind.

Der Mineralölkonzern Shell hat heute bekannt gegeben, dass er seine Förderpläne vor der Küste Alaskas aufgibt. Gründe dafür seien zu niedrige Öl – und Gasvorkommen, sowie behördliche Vorgaben. Greenpeace fordert seit Jahren einen Rückzug des Unternehmens aus der Arktis, da Ölbohrungen in dem Gebiet extrem gefährlich sind.

Bye Bye Shell

Mehr als sieben Millionen Menschen weltweit haben sich im Rahmen unserer Kampagne Save the Arctic bislang für den Schutz der Arktis eingesetzt. Die Entscheidung von Shell zum Rückzug ist auch ihnen zu verdanken. 

Verschnaufpause für die Arktis
Die Arktis bekommt mit dem Entscheid von Shell eine Verschnaufpause. Greenpeace fordert ein umfassendes Schutzgebiet in der Arktis, in dem Ölbohrungen verboten sind. Wir erwarten deshalb von Shell die Ölbohrpläne nicht nur vor der Küste Alaskas, sondern in der gesamten Arktis endgültig aufzugeben – und zwar per sofort.

Hoch gepokert, viel verloren
Kumi Naidoo, Geschäftsleiter Greenpeace International bezeichnet den heutigen Tag als entscheidend für die Arktis: «Das ist ein riesiger Sieg für die Arktis und all die Millionen Menschen, die sich gegen Shell gewehrt haben; und es ist ein Desaster für Shell und alle anderen Ölfirmen, die in der Region das grosse Geschäft witterten. Shell hat hoch gepokert und sehr viel verloren.» Die Kampagne von Greenpeace werde aber trotz diesem Teilerfolg mit unveränderter Intensität weiter geführt. «Unser Ziel ist nach wie vor ein Schutzgebiet in den internationalen Gewässern um den Nordpol. Wir sind optimistisch, dass wir dieser Vision heute einen Schritt näher gekommen sind.»

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