Die Erdöl- und Autolobby sowie rechte Politiker*innen wollen das neue CO2-Gesetz zu Fall bringen – mit Argumenten, die bis zum Himmel stinken.

Auf dieser Seite findest du schlagkräftige Argumente, um die Gegner*innen in die Schranken zu weisen.

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Teuer

Für eine 4-köpfige Familie entstehen bis 2030 jährlich zusätzliche Kosten von durchschnittlich 100 CHF. Das entspricht etwa zwei Kaffees im Monat. Wer seinen Fussabdruck verkleinert, kann diese Kosten verringern. 

Abgaben auf Benzin und Diesel erhöhen die Motivation auf den öffentlichen Verkehr, das Velo oder nachhaltiger angetriebene Fahrzeuge umzusteigen. Damit lässt sich Geld einsparen.

Die gesetzlichen Anforderungen an Neuwagen führen zu effizienteren Autos. So resultieren Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und bei den Betriebskosten. 

Klimaschutz heisst weniger rauchende Schornsteine oder lärmige Verbrennungsmotoren, weniger Erdöl- und Kohleförderung. Unsere Gesundheit profitiert davon. Durch Klimaschutz lassen sich Gesundheitskosten in Milliardenhöhe einsparen.

Wer fossile Treibstoffe importiert, muss die CO2-Emissionen des verkauften Diesels und Benzins kompensieren und damit für die verursachten Klimaschäden aufkommen. So bleiben die Kosten der Klimakrise nicht an den nächsten Generationen hängen.

Lenkungsabgaben auf Heizöl und Erdgas werden pro Kopf rückerstattet. Wer klimaklug handelt und wenig fossile Energien nutzt, profitiert.

Klimaschonende Gebäudesanierungen werden über CO2-Abgaben unterstützt.


Nutzlos

Die Klimakrise lösen wir nur gemeinsam. Die Mitgliedstaaten des Pariser Klimaabkommens handeln. Die Schweiz kann als reiches und angesehenes Land zum Vorbild werden und andere mitziehen.

Pro Kopf trägt die Schweiz momentan überdurchschnittlich viel zum globalen Klimawandel bei. Eine Senkung des durch die Schweiz verantworteten CO2-Ausstosses hat positive Auswirkungen.

Das CO2-Gesetz beinhaltet Bestimmungen zu den CO2-Emissionen unseres Konsums und des Finanzplatzes. Rechnen wir uns diese Emissionen an, dann katapultiert sich unser Land unter die Top-10 der grössten Verschmutzer.

Selbstverantwortung und Innovation haben die Emissionen im Verkehr in 30 Jahren nicht um 1 Gramm gesenkt. Nur mit Rahmenbedingungen, die für alle gelten, kommt die Schweiz im Klimaschutz voran.

Das CO2-Gesetz reicht nicht zur Lösung der Klimakrise, es bringt aber Massnahmen, mit denen die Schweiz zusätzlich ihre Treibhausgasemissionen senken kann. Damit wird die Basis für weitergehenden Klimaschutz gelegt. 

Ohne neues CO2-Gesetz setzt die Schweiz bis 2030 mindestens 80 Millionen Tonnen mehr CO2 frei als mit.

Wir haben uns mit dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet, bis 2050 unsere Treibhausgasemissionen auf netto null zu senken.


Ungerecht

Wirtschaftlich schlechter gestellte Menschen profitieren in den meisten Fällen finanziell von der Rückverteilung der Flugticket- und CO2-Abgabe. 

Klimakluge Haushalte mit tiefem Verbrauch an fossilen Energien erhalten mehr Geld rückverteilt, als sie bezahlt haben.

Aus dem Klimafonds werden Massnahmen finanziert, von denen alle profitieren können:  Nachtzüge, Elektrobusse, Ladeinfrastrukturen für Elektroautos und finanzielle Unterstützung beim Heizungsersatz.

Jetzt handeln ist gerechter für kommende Generationen: Ihnen wird damit eine höhere Wahrscheinlichkeit auf gleiche Voraussetzungen gegeben.

Bergregionen profitieren besonders von Finanzierungen aus dem Klimafonds, da für diese extra Mittel reserviert sind: Die Bergregionen werden in der Anpassung an den Klimawandel unterstützt

Durch Klimaschutzmassnahmen werden Jobs und Aufträge für das Schweizer Gewerbe finanziert, statt weiterhin Öl und Gas in Libyen, Nigeria Kasachstan und Russland zu kaufen. 

Je länger wir mit dem Klimaschutz zuwarten, desto teurer und ungerechter wird es für kommende Generationen. 

Danke, dass du am 13. Juni JA sagst zum neuen CO2-Gesetz!

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