{"id":101188,"date":"2023-08-23T02:03:00","date_gmt":"2023-08-23T00:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=101188"},"modified":"2023-08-22T16:52:02","modified_gmt":"2023-08-22T14:52:02","slug":"oko-rating-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/101188\/oko-rating-2023\/","title":{"rendered":"Spieglein, Spieglein\u2026 Wer sind die umweltfreundlichsten Politiker:innen im Land?"},"content":{"rendered":"\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Medienmitteilung der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/umweltallianz.ch\" target=\"_blank\">Umweltallianz<\/a><\/h6>\n\n<p><strong>Wer setzt sich wirklich f\u00fcr die Umwelt ein? Das\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/www.ecorating.ch\/\"><strong>\u00d6ko-Rating\u00a0<\/strong><\/a><strong>der Umweltallianz (Greenpeace, Birdlife, Pro Natura, SES, VCS und WWF) nimmt die Kandidat:innen f\u00fcrs Bundeshaus unter die Lupe. Es hilft den W\u00e4hler:innen, die im Herbst umweltfreundlich w\u00e4hlen wollen, bei ihrem Entscheid. Das sind die Resultate:\u00a0<\/strong><\/p>\n\n<p><strong>Gr\u00fcne, SP, EVP und GLP bleiben die umweltfreundlichsten Parteien im Parlament.\u00a0<\/strong>Ihre Politikerinnen und Politiker haben sich konsequent f\u00fcr Umweltanliegen eingesetzt. Der Zuwachs an Nationalratssitzen dieser Parteien vor vier Jahren zeigte sich in mehr gewonnenen Umweltabstimmungen im Nationalrat im Vergleich zur vorherigen Legislatur.<\/p>\n\n<p><strong>Entt\u00e4uschend: zwei von drei Umwelt-Vorlagen fielen bei FDP und Mitte durch.<\/strong>&nbsp;Doch Politiker:innen mit Herz f\u00fcr die Umwelt gibt es in beiden Parteien. Hinschauen lohnt sich! Daf\u00fcr gibts das Umweltrating. Die Mitte hat gegen\u00fcber der letzten Legislatur rund 13% Umweltfreundlichkeit eingeb\u00fcsst, was vor allem auf ihr schlechtes Abschneiden bei Natur- und Artenschutzfragen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die FDP hingegen hat vor allem bei Klimafragen aufgeholt und legte insgesamt um 12% zu. Damit liegt die Mitte nun weit hinter ihrem Abstimmungsverhalten der letzten Legislaturen und etwa gleichauf mit dem Freisinn. Es braucht dringend ein Comeback der Umweltpolitik bei der Mitte.&nbsp;<\/p>\n\n<p><strong>Schlusslicht im Umweltrating bleibt die SVP:<\/strong>&nbsp;Deren Vertreter:innen stimmten fast immer gegen Umweltanliegen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n<p><strong>Als umweltpolitischer Bremsklotz erwies sich der St\u00e4nderat.&nbsp;<\/strong>Er hat im Vergleich zur vorherigen Legislatur stark an Umweltfreundlichkeit eingeb\u00fcsst: Auch im St\u00e4nderat zeigte sich die Mitte weniger umweltfreundlich, w\u00e4hrend die FDP zulegte. Anders als in vorangehenden Legislaturen sind in den letzten vier Jahren viele Umweltanliegen am St\u00e4nderat gescheitert. Er hat damit viele Fortschritte des Nationalrats zunichte gemacht. F\u00fcr eine Trendwende zugunsten der Natur braucht es umweltfreundlichere Kr\u00e4fte in beiden Kammern und insbesondere im St\u00e4nderat.&nbsp;<\/p>\n\n<p><strong>Auch die Schweiz sp\u00fcrt die Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise immer mehr:\u00a0<\/strong>Entsprechend gewinnen Umweltthemen in der \u00d6ffentlichkeit an Bedeutung. Dennoch kommt der politische Prozess nur schleppend voran. Im Einzelfall stimmt\u00a0die Parlamentsmehrheit viel zu oft gegen die Natur. Das zeigt die aktuelle\u00a0Auswertung des Stimmverhaltens der National- und St\u00e4nder\u00e4t:innen. Mit Netto-Null bis 2050 ist nur beim Klimaschutz ein klares Ziel vorhanden auf dem Weg zu einer umweltvertr\u00e4glichen Zukunft. Diesen Schwung gilt es in den n\u00e4chsten vier Jahren auch f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und andere Umweltthemen zu nutzen.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n<p><strong>Die Umwelt braucht Ihre Stimme!\u00a0<\/strong>Die zuk\u00fcnftigen Parlamentarier:innen bestimmen \u00fcber viele Bereiche in unserem Leben. Daher lohnt sich eine sorgf\u00e4ltige Auswahl.<strong>\u00a0<\/strong>Wir haben die Chance, mit der Wahl eines umweltfreundlicheren\u00a0Parlaments die dringend notwendigen Fortschritte f\u00fcr die Umwelt anzupacken. Das Umweltrating zeigt, wie umweltfreundlich die bisherigen Parlamentarier:innen sowie die neu Kandidierenden sind.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.umweltrating.ch\/\">(www.umweltrating.ch)<\/a><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zitate:&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n<p><strong>Dina Sp\u00f6rri, Projektleiterin Wahlen der Umweltallianz:&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p><em>\u00abKurz vor den Wahlen geben sich fast alle Parteien umweltfreundlich. F\u00fcr uns z\u00e4hlen aber\u00a0Taten, nicht Worte. Mit dem Umweltrating zeigt die Umweltallianz, wie umweltfreundlich\u00a0Parlamentarierinnen und Parlamentarier tats\u00e4chlich sind &#8211; als Wahlhilfe f\u00fcr alle.\u00bb<\/em><a href=\"https:\/\/wwfschweiz.sharepoint.com\/sites\/W23\/Shared%20Documents\/05_Medien\/MM%20Ver%C3%B6ffentlichung%20Umweltrating\/20230823_MM_Umweltrating_DE%20(1)_comm%20UWA_comm%20dsp.docx#_msocom_1\">\u00a0\u00a0<\/a><\/p>\n\n<p><em>\u00abWir haben es in der Hand, die Klimakrise abzuwenden und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu erm\u00f6glichen. W\u00e4hlen Sie Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die daf\u00fcr die richtigen Weichen stellen.\u00bb&nbsp;<\/em><\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakte auf DE:&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n<p>WWF Schweiz: Jonas Schmid, Kommunikationsberater WWF Schweiz,&nbsp;jonas.schmid@wwf.ch, 079 241 60 57.<\/p>\n\n<p>Greenpeace: Remco Giovanoli, Verantwortlicher Politik Greenpeace Schweiz,\u00a0remco.giovanoli@greenpeace.org, +41 44 447 41 47\u00a0<\/p>\n\n<p>Pro Natura: Stella Jegher, Abteilungsleiterin Politik und Internationales,&nbsp;stella.jegher@pronatura.ch, +41 61 317 92 22&nbsp;<\/p>\n\n<p>VCS: Luc Leumann, Koordinator Bundespolitik,&nbsp;luc.leumann@verkehrsclub.ch&nbsp;+41 79 705 06 58&nbsp;<\/p>\n\n<p>BirdLife: Raffael Ay\u00e9, Gesch\u00e4ftsleiter BirdLife Schweiz,\u00a0raffael.aye@birdlife.ch, +41 76 308\u00a066 84\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das \u00d6ko-Rating der Umweltallianz (Greenpeace, Birdlife, Pro Natura, SES, VCS und WWF) nimmt die Kandidat:innen f\u00fcrs Bundeshaus unter die Lupe. 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