{"id":101528,"date":"2023-09-11T12:00:00","date_gmt":"2023-09-11T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=101528"},"modified":"2023-10-23T12:34:41","modified_gmt":"2023-10-23T10:34:41","slug":"warum-banken-auf-wachstum-verzichten-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/101528\/warum-banken-auf-wachstum-verzichten-muessen\/","title":{"rendered":"Warum Banken postwachstums-kompatibel werden sollten"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"#english\">English see below<\/a><\/p>\n\n<p><strong>Wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaften innerhalb der \u00f6kologischen Belastungsgrenzen (Planetaren Grenzen) operieren, dann m\u00fcssen wir das Wachstum der Wirtschaft massiv begrenzen. Das ist nicht zu erreichen ohne die Neuausrichtung des Finanzsektors. Denn dieser kurbelt das Wirtschaftswachstum nicht nur an, er ist auch selbst unmittelbar abh\u00e4ngig davon. H\u00f6chste Zeit also, dass die Finanzindustrie neue (und alte) Gesch\u00e4ftsmodelle entwickelt.<\/strong><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auch gr\u00fcnes Wachstum hat Grenzen<\/h2>\n\n<p>Die Prozesse in der wirtschaftlichen Produktion werden immer effizienter, die Energie stammt zunehmend aus erneuerbaren Quellen und immer mehr Produkte werden aus nachhaltigeren Rohstoffen produziert und k\u00f6nnen rezykliert werden. Doch reicht das in einer weiter wachsenden Wirtschaft aus, dass wir mit unserem Konsum die planetaren Belastungsgrenzen nicht \u00fcberschreiten? Leider gibt es f\u00fcr eine solche Hoffnung keine Anhaltspunkte: Zwar findet durchaus eine <em>relative<\/em> Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum statt, aber leider keine absolute. Das heisst: Der Ressourcenverbrauch nimmt bei einer nachhaltigeren, aber weiterhin wachsenden Wirtschaft zwar <em>weniger stark<\/em> zu, aber er nimmt immer noch zu. Und das ist auf Dauer nicht vereinbar mit den endlichen Ressourcen auf unserem begrenzten Planeten. Auch \u201cgr\u00fcnes Wachstum\u201d hat also seine Grenzen.<sup><a href=\"#Fussnoten\" data-type=\"internal\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n<p>Wir werden deshalb vom Wirtschaftswachstum ganz wegkommen m\u00fcssen, um \u201cnachhaltig\u201d zu leben. (Dies vor allem und vorerst in <em>einkommensstarken<\/em> L\u00e4ndern).&nbsp;<\/p>\n\n<p>Dazu werden wir unser \u201cGutes Leben\u201d und unseren Wohlstand in einer sogenannten Postwachstums-Wirtschaft finden. (auch <em>Steady-State-Economy<\/em> genannt).<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie funktioniert eine Postwachstumsgesellschaft?<\/h2>\n\n<p>Wie eine solche Gesellschaft funktionieren soll, ist Gegenstand von engagierten Debatten, interessanten B\u00fcchern und aktueller Forschung<sup><a href=\"#Fussnoten\">2<\/a><\/sup>. Folgendes wird dabei diskutiert:&nbsp;<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In einer Postwachstumsgesellschaft liegt das Ziel der Wirtschaft im Erhalt bzw. der Steigerung der Lebensqualit\u00e4t. Dies soll ohne den st\u00e4ndigen Zuwachs von G\u00fctern erreicht werden <em>(Suffizienz)<\/em>.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die Befriedigung der menschlichen Bed\u00fcrfnisse bedeutet das eine Entmaterialisierung des Konsums. Wo das nicht m\u00f6glich ist, werden Produkte und Infrastrukturen geteilt oder ausgeliehen statt gekauft <em>(Sharing Economy, Product as a Service).&nbsp;<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Diese Produkte und Infrastrukturen m\u00fcssen deshalb auf eine m\u00f6glichst lange Lebensdauer ausgelegt und schliesslich auch einfach reparierbar und rezyklierbar sein <em>(Circular Economy).<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Unternehmen, welche Dienstleistungen, Produkte und Infrastrukturen zur Verf\u00fcgung stellen, sollen selber keinem Wachstumszwang unterliegen. Sie sollen also nicht ihre Produktion ausweiten m\u00fcssen, damit sie im Konkurrenzumfeld \u00fcberleben k\u00f6nnen, und die Renditeerwartungen von Investor:innen befriedigen k\u00f6nnen. Ihre Gewinne werden reinvestiert <em>(Reinvest &amp; Retain)<\/em>. Es handelt sich deshalb weniger um an der B\u00f6rse gehandelte Aktiengesellschaften, bei denen ein grosser Teil des Gewinns an die Investor:innen fliesst, sondern eher um Kooperativen, welche den Mitarbeitenden und Kund:innen geh\u00f6ren. Oder um Stiftungen und Unternehmen mit neuen Eigentumsformen, wie z. Bsp. dem sogenannten Verantwortungseigentum (<em>Steward Ownership<\/em><sup><a href=\"#Fussnoten\">3<\/a><\/sup>).<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>Eine starke Regionalisierung der Lieferketten sowie eine Verflechtung von Konsumierenden und Produzierenden (sog. <em>Prosuming<\/em>, oder <em>Vertragslandwirtschaft<\/em>) tragen dazu bei, dass sich diese Unternehmen kostendeckend und langfristig entwickeln k\u00f6nnen (und nicht systembedingt \u00fcberproduzieren m\u00fcssen).<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verringern von Wachstumsabh\u00e4ngigkeit und wachstumstreibenden Aktivit\u00e4ten<\/h2>\n\n<p>Die aktuelle Wirtschafts- und Gesellschaftsform ist in vielen Funktionen abh\u00e4ngig von Wirtschaftswachstum<sup><a href=\"#Fussnoten\">4<\/a><\/sup>. So ist zum Beispiel die Altersvorsorge in der 2. S\u00e4ule (Pensionskassen) sowie in der 3. S\u00e4ule (privates Sparen) darauf angewiesen, dass auf dem angelegten Kapital Renditen erzielt werden. Diese Renditen k\u00f6nnen von vielen Aktiengesellschaften aber nur dank Produktionsausweitungen erbracht werden. Auch das Umlageverfahren (1. S\u00e4ule, AHV) sowie weitere gesellschaftlich wichtige Bereiche, wie die Bildung oder das Gesundheitswesen sind auf Steuereinnahmen aus (steigenden) L\u00f6hnen angewiesen, die aktuell nur in einer wachsenden Wirtschaft erwirtschaftet werden k\u00f6nnen. Diese Wachstumsabh\u00e4ngigkeit der Gesellschaft gilt es sukzessive zu verringern und letztlich zu \u00fcberwinden. Hierbei kommt dem \u00f6ffentlichen Sektor eine wichtige Rolle zu. Er kann die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen (<em>Commons<\/em>) gerechter besteuern und dabei helfen, diese als Teil der Grundversorgung gerechter zu verteilen. Und nur die \u00f6ffentliche Hand ist in der Lage, Investitionen zu t\u00e4tigen, ohne dabei Renditen erwirtschaften zu m\u00fcssen.<sup><a href=\"#Fussnoten\">5<\/a><\/sup><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Rolle spielen Banken und Verm\u00f6gensverwalter dabei?<\/h2>\n\n<p>Die Banken sind aktuell mit ihren zwei zentralen Gesch\u00e4ftsmodellen stark abh\u00e4ngig von Wirtschaftswachstum und sie treiben es damit gleichzeitig an: Im Kreditgesch\u00e4ft und in der Verm\u00f6gensverwaltung.&nbsp;Durch die Vergabe von Krediten an Unternehmen erm\u00f6glichen die Banken, dass diese ihre Produktionskapazit\u00e4t ausweiten k\u00f6nnen, ohne vorher zu sparen. Da auf diese Kredite ein Zins erwirtschaftet werden muss, unterliegen die Unternehmen je nach H\u00f6he des Zinses wiederum einem Expansionszwang, um im Konkurrenzumfeld bestehen zu k\u00f6nnen. Und weil im aktuellen Bankensystem die meisten Kredite nicht aus Spareinlagen bestehen, sondern aus <em>Buchgeld<\/em>, welches von den Banken selber gesch\u00f6pft wird<sup><a href=\"#Fussnoten\">6<\/a><\/sup>, kann die Produktion der Wirtschaft mehr ausgeweitet werden, als dies m\u00f6glich w\u00e4re, wenn die Banken nur Spareinlagen ausleihen w\u00fcrden<sup><a href=\"#Fussnoten\">7<\/a><\/sup>. Diese private Geldsch\u00f6pfung durch die Gesch\u00e4ftsbanken ist also f\u00fcr eine Postwachstums\u00f6konomie kontraproduktiv und m\u00fcsste auf dem Weg dorthin einged\u00e4mmt werden<sup><a href=\"#Fussnoten\">8<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n<p>In der Verm\u00f6gensverwaltung versuchen Verm\u00f6gensverwalter:innen das gesparte Kapital von Institutionen (zum Beispiel von Pensionskassen) oder von Privatanleger:innen in jene Unternehmen zu investieren, die die h\u00f6chsten Renditen erwirtschaften. Der dadurch entstehende Renditedruck dr\u00e4ngt Unternehmen im Konkurrenzumfeld dazu, entweder ihre Produktivit\u00e4t zu erh\u00f6hen \u2013 sei es durch Rationalisierung oder den Einsatz von mehr Maschinen \u2013 oder dazu, ihre Produktion auszuweiten oder die Ressourcen der Allgemeinheit st\u00e4rker zu belasten (<em>Extractive Companies<\/em>). Nichts davon ist kompatibel mit einer Postwachstumsgesellschaft, geschweige denn nachhaltig. Je kurzfristiger und h\u00f6her die Renditeerwartungen sind und je mehr diese mit spekulativen und gehebelten Finanzprodukten erzielt werden wollen, desto drastischer wird der Renditedruck auf die Unternehmen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>F\u00fcr eine Wirtschaft, die innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen operieren kann, gilt es also, den Renditedruck durch Investor:innen und Verm\u00f6gensverwalter:innen stark zu reduzieren.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Die L\u00f6sung liegt darin, dass die zentralen gesellschaftlichen Funktionen nicht mehr von hohen Renditen und L\u00f6hnen abh\u00e4ngig sind. Und dass Unternehmen, zum Beispiel dank ihren Eigentumsformen, nicht zur Expansion gezwungen sind (<em>Non-extractive Finance<\/em>). Die Grundversorgung der Gesellschaft, sowie die Investitionen in diese Grundversorgung, w\u00fcrden dazu weitgehend entkommerzialisiert und vom \u00f6ffentlichen Sektor bereitgestellt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konsequenzen und Chancen f\u00fcr Banken und Verm\u00f6gensverwalter<\/h2>\n\n<p>F\u00fcr Banken und Verm\u00f6gensverwalter:innen bedeutet dies einerseits, dass sie weniger bis kein selbst gesch\u00f6pftes Kapital mehr ausleihen w\u00fcrden. Und andererseits, dass sie nicht mehr der h\u00f6chsten Rendite nachjagen, sondern stattdessen auf die F\u00f6rderung von nachhaltigen Unternehmen und den langfristigen Werterhalt fokussieren. Sie k\u00f6nnen dabei weiterhin ihre traditionelle Rolle als Vermittler:innen zwischen Sparer:innen und Unternehmen wahrnehmen und die Transformation von Fristen, Risiken und Losgr\u00f6ssen anbieten.<\/p>\n\n<p>In diesen Funktionen bieten sich der Finanzindustrie in einer nachhaltigen Postwachstumsgesellschaft viele Entwicklungschancen, zum Beispiel:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Demokratisierung und Kollektivierung von Dienstleistungen, insbesondere in der Sharing-Economy, kann durch Peer to Peer L\u00f6sungen wie Crowdinvesting, Crowdlending, Crowdfunding unterst\u00fctzt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die langlebigen Produkte und Infrastrukturen, welche geteilt werden, braucht es neuartige Finanzierungs- und Versicherungsl\u00f6sungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Werte, welche den Bestandteilen dieser Produkte und Infrastrukturen inne liegen, m\u00fcssen verfolgt, dokumentiert und vielleicht auch verbrieft werden, damit ihre Wiederverwertung effizient organisiert werden kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Um \u00dcberproduktion vorzubeugen, kann die Produktion von G\u00fctern durch die sp\u00e4teren Konsumentinnen vorfinanziert werden. Auch dazu braucht es neuartige finanzielle L\u00f6sungen und Modelle.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Die Entwicklung von neuen, nachhaltigen Gesch\u00e4ftsmodellen braucht langfristiges Risikokapital, das keinen Druck (<em>Skalierungsdruck<\/em>) aus\u00fcbt. (<em>Slow Capital)<\/em>.<\/li>\n\n\n\n<li>Zur Unterst\u00fctzung der Regionalisierung von Wertsch\u00f6pfungsketten k\u00f6nnen Regionalw\u00e4hrungen bereitgestellt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Gewinne oder Guthaben k\u00f6nnen in neuartigen Formaten ausbezahlt und verwaltet werden, die sich nicht zur Investition eignen. Zum Beispiel \u201cZeitguthaben\u201d oder \u201cTauschguthaben\u201d.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Finanzierung der Uno-Entwicklungsziele (SDGs), insbesondere in L\u00e4ndern des S\u00fcdens, braucht L\u00f6sungen, welche die Schuldenlast dieser L\u00e4nder nicht erh\u00f6hen (z. Bsp. <em>Impact Investments<\/em>).<\/li>\n<\/ul>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausblick<\/h2>\n\n<p>Diese Ausf\u00fchrungen legen nahe, dass ein wirklich nachhaltiges Finanzsystem eines ist, welches das Wirtschaftswachstum nicht weiter ankurbelt, sondern sich an den Bed\u00fcrfnissen einer Postwachstumswirtschaft ausrichtet. Und dass es dazu &#8211; mit Blick auf seine Funktionen und auf seinen Zweck &#8211; neu \u00fcberdacht und reguliert werden muss. Begleitet von einem Kulturwandel, m\u00fcsste seine Ausrichtung von der kurzfristigen Wertvermehrung auf die langfristige Unterst\u00fctzung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung geleitet werden. Dies muss unter Anwendung von relevanten \u00f6kologischen und sozialen Kriterien erfolgen. Dabei w\u00fcrde auch eine Reform des Geldsystems als Fundament f\u00fcr eine regenerative Wirtschaft von morgen helfen<sup><a href=\"#Fussnoten\">9<\/a><\/sup>. So kann Geld (wieder) zu einem sozialen Gut werden und \u201cKapital zum Diener der Menschen\u201d.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Fussnoten\">Weiterf\u00fchrende Hinweise (Fussnoten)<\/h2>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><sup>1<\/sup> Hauptgr\u00fcnde daf\u00fcr sind einerseits die direkten wie indirekten Rebound-Effekte, durch welche ein Teil der Effizienzeffekte wieder kompensiert bis \u00fcberkompensiert werden. Und andererseits das unrealistische Tempo, mit welchem die Substitutions- und Konsistenzmassnahmen umgesetzt werden m\u00fcssten, um die Emissionen schnell genug zu senken, damit keine Kipppunkte im Klimasystem ausgel\u00f6st werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Forschungsliteratur dazu:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Haberl, H. et. al. (2020) <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1088\/1748-9326\/ab842a\">A systematic review of the evidence on decoupling of GDP, resource use and GHG emissions, part II: synthesizing the insights<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Parrique, T. et. al. (2019) <a href=\"https:\/\/eeb.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Decoupling-Debunked.pdf\">Decoupling Debunked, Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Vogel, J. &amp; Hickel, J. (2023) <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/action\/showPdf?pii=S2542-5196%2823%2900174-2\">Is green growth happening? An empirical analysis of achieved versus Paris-compliant CO2\u2013GDP decoupling in high-income countries<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><sup>2<\/sup> Zum Beispiel:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Irmi Seidl, Angelika Zahrnt (2010): <a href=\"https:\/\/www.metropolis-verlag.de\/Postwachstumsgesellschaft\/811\/book.do\">Postwachstumsgesellschaft &#8211; Konzepte f\u00fcr die Zukunft.<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Tim Jackson (2017), <a href=\"https:\/\/timjackson.org.uk\/ecological-economics\/pwg\/\">Prosperity without Growth. Foundation for the Economy of Tomorrow<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Uwe Schneidewind (2018), <a href=\"https:\/\/www.zukunftskunst.eu\/buch\/\">Die Gro\u00dfe Transformation: Eine Einf\u00fchrung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><sup>3<\/sup> Siehe Kapitel \u201c<a href=\"https:\/\/purpose-economy.org\/file\/656\">Verantwortungseigentum &amp; Unternehmensfinanzierung<\/a>\u201d. In Verantwortungseigentum &#8211; Unternehmenseigentum f\u00fcr das 21. Jahrhundert. (Purpose Stiftung)<\/p>\n\n\n\n<p><sup>4<\/sup> Vergleiche:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Binswanger, H. C. (2009). Die Wachstumsspirale: Geld, Energie und Imagination in der Dynamik des Marktprozesse<\/li>\n\n\n\n<li>Binswanger, M. (2019). Der Wachstumszwang: Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Seidl, I. &amp; Zahrnt, A. (2012). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.14512\/gaia.21.2.9\">Abh\u00e4ngigkeit vom Wirtschaftswachstum als Hindernis f\u00fcr eine Politik innerhalb der limits to growth. Perspektiven f\u00fcr eine Postwachstumsgesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><sup>5<\/sup> Vergleiche: \u201c<em>Investor of first Resort\u201d<\/em> Mariana Mazzucato, Basil Oberholzer (unter anderen)<\/p>\n\n\n\n<p><sup>6 <\/sup>Thomas Jordan: <a href=\"https:\/\/www.snb.ch\/de\/mmr\/speeches\/id\/ref_20180116_tjn\/source\/ref_20180116_tjn.de.pdf\">Wie Geld durch die Zentralbank und das Bankensystem geschaffen wird<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><sup>7<\/sup> Vergleiche zum Beispiel: Basil Oberholzer (2012) <a href=\"https:\/\/www.denknetz.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/JB_Innen_21_214_print.pdf\">\u201cWie bringen wir die Wachstumsmotoren unter Kontrolle?\u201d<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><sup>8<\/sup> Gleiches gilt f\u00fcr private Haushalte: Dank der Geldsch\u00f6pfung der Gesch\u00e4ftsbanken k\u00f6nnen sie zum Beispiel Autos oder H\u00e4user kaufen, ohne vorher zu sparen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><sup>9 <\/sup>Siehe dazu auch Jackson 2017<\/p>\n<\/blockquote>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"english\">Why banks should become post-growth compatible<\/h1>\n\n<p><strong>If we want society to be capable of operating within the earth\u2019s ecological limits (planetary boundaries), then we need to massively limit economic growth. This cannot be achieved without reorienting the financial sector. For the latter not only boosts economic growth, but itself directly depends on it. It is therefore high time for the financial industry to develop new (and old) business models.<\/strong><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">There are limits to green growth&nbsp;<\/h2>\n\n<p>Production processes are becoming more efficient, energy is increasingly coming from renewable sources, and more and more products are being produced from increasingly sustainable raw materials and made to be recyclable. But, in a continuously growing economy, is this enough to ensure that our consumption does not exceed our planetary boundaries? Unfortunately, there is no evidence to back up such hope: While relative decoupling of resource consumption and economic growth is indeed possible, absolute decoupling is unfortunately not. In other words, resource consumption is increasing less in a more sustainable but still growing economy, but it is still increasing. And this is not compatible in the long run with the finite resources on our limited planet. Thus even \u201cgreen growth\u201d has its limits.<sup><a href=\"#1\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n<p>Hence, we need to move away from economic growth altogether in order to live &#171;sustainably.&#187; (In particular, and first and foremost in <em>high-income<\/em> countries).&nbsp;<\/p>\n\n<p>To do this, we will discover our sense of a &#171;Good Life&#187; and prosperity in a so-called post-growth economy. (Also known as the <em>Steady-State-Economy<\/em>).<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">How does a post-growth society operate?<\/h2>\n\n<p>How such a society should operate is the subject of engaged debates, captivating books, and current research, in which the following is typically discussed<sup><a href=\"#2\">2<\/a><\/sup>:&nbsp;<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In a post-growth society, the goal of the economy is to maintain or increase the quality of life. This is to be achieved without the constant increase in the production of goods (<em>sufficiency<\/em>).<\/li>\n\n\n\n<li>This means a strong dematerialization of consumption in order to satisfy human needs. Where this is not possible, products and infrastructures are shared or borrowed instead of purchased <em>(Sharing Economy, Product as a Service).&nbsp;<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>These products and infrastructures must therefore be designed to last as long as possible and ultimately also be easy to repair and recycle <em>(Circular Economy).<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Companies that provide services, products and infrastructures should not be subject to any pressure to grow themselves. They should not have to expand their production in order to survive in a competitive environment and to satisfy the return expectations of investors. The companies\u2019 profits are reinvested <em>(Reinvest &amp; Retain)<\/em>. The companies in question are thus not stock corporations traded on the stock exchange, where a large part of corporate profit goes to investors, but rather cooperatives owned by employees and customers, or foundations and companies with new forms of ownership, such as so-called responsible ownership (<em>Steward Ownership<\/em><sup><a href=\"#3\">3<\/a><\/sup>).<\/li>\n\n\n\n<li>A strong regionalization of supply chains as well as an interconnection of consumers and producers (so-called <em>prosuming<\/em>, or <em>contract farming<\/em>) contribute to the fact that these enterprises can develop cost-covering and long-term (and are not forced to overproduce by the system).<\/li>\n<\/ul>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Reducing dependency on growth and growth-driving activities<\/h2>\n\n<p>The current economic and social system is dependent on economic growth for many functions. For example, both the 2nd pillar (occupational benefit schemes \/ pension funds) and the 3rd pillar (private pensions \/ voluntary savings) of the Swiss pension system are dependent on returns being generated on capital invested. However, many stock corporations can only generate these returns by expanding production. The pay-as-you-go system of the 1st pillar (AHV) as well as other socially important sectors, such as education or health care, are also dependent on tax revenues from (rising) wages, which can currently only be generated in a growing economy.<\/p>\n\n<p>Society&#8217;s dependence on growth must be gradually reduced and ultimately overcome. The public sector has an important role to play here. It can tax the use of common resources (<em>commons<\/em>) more equitably and help distribute them more fairly as part of basic services. And the public sector alone is in a position to make investments without having to generate returns. (cf. \u201c<em>Investor of first Resort\u201d <\/em><sup><a href=\"#4\">4<\/a><\/sup>).&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">What role do banks and asset managers play?<\/h2>\n\n<p>With their two central business models, banks are currently heavily dependent on economic growth and are thus driving it at the same time: In their lending business and in asset management.<\/p>\n\n<p>By granting loans to companies, banks enable them to expand their production capacity without having to save first. Since interest must be generated on these loans, companies are in turn subject to a pressure to expand, depending on the level of the interest rate, in order to survive in the competitive environment. And because in the current banking system most loans do not consist of savings deposits, but of book money, which is created by the banks themselves<sup><a href=\"#5\">5<\/a><\/sup>, economic production can be expanded more than would be possible if banks only lent out savings deposits.<sup><a href=\"#6\">6<\/a><\/sup> This private creation of money by commercial banks is therefore counterproductive for a post-growth economy and would have to be curbed on the path towards it.<sup><a href=\"#7\">7<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n<p>In asset management, asset managers try to invest capital saved by institutions (e.g. pension funds) or private investors in companies that generate the highest returns. The resulting pressure on returns pushes companies in a competitive environment to either increase their productivity &#8211; be it through rationalization or the use of more machinery &#8211; or to expand their production or to place a greater burden on the resources of the general public (<em>Extractive Companies<\/em>). None of this is compatible with a post-growth society, let alone sustainable. The more short-term and higher the expected returns are, and the more they want to be achieved with speculative and leveraged financial products, the more drastic the pressure on companies to generate returns becomes.<\/p>\n\n<p>To attain an economy that can operate within planetary boundaries, the pressure on returns from investors and asset managers must be greatly reduced.<\/p>\n\n<p>The solution lies in removing the dependency of central social functions on high returns and wages. In addition, companies must no longer be forced to expand, for instance due to their forms of ownership. (Non-extractive Finance). The basic services of society, as well as the investments in these basic services, would be largely de-commercialized and provided by the public sector.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Consequences and chances for banks and asset managers<\/h2>\n\n<p>For banks and asset managers, this means that they would lend out less or no more self-generated capital. They would also no longer chase the highest returns, but instead focus on promoting sustainable companies and preserving value in the long term. In doing so, they can continue to play their traditional role as intermediaries between savers and companies, offering transformation of maturities, risks and lot sizes. Considering such roles, many development opportunities exist for the financial industry in a sustainable post-growth society. For example:&nbsp;<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>The democratization and collectivization of services, especially in the sharing economy, can be supported by peer to peer solutions such as crowdinvesting, crowdlending, crowdfunding.<\/li>\n\n\n\n<li>For products with long lifespans and for shared infrastructures, new types of financing and insurance solutions are needed.<\/li>\n\n\n\n<li>The values inherent in the components of these products and infrastructures need to be tracked, documented and perhaps securitized so that their recycling can be efficiently organized.<\/li>\n\n\n\n<li>To prevent overproduction, the production of goods can be pre-financed by the subsequent consumers. This also requires innovative financial solutions and models.<\/li>\n\n\n\n<li>The development of new, sustainable business models needs long-term venture capital that does not exert pressure to scale. (<em>Slow Capital)<\/em>.<\/li>\n\n\n\n<li>Regional currencies can be provided to support the regionalization of value chains.<\/li>\n\n\n\n<li>Profits or credits could be paid out and managed in novel formats that are not suitable for investment. For example, &#171;time credits&#187; or &#171;trade credits\u201d.<\/li>\n\n\n\n<li>The financing of the UN Development Goals (SDGs), especially in countries of the South, requires solutions that do not increase the debt burden of these countries (e.g. <em>Impact Investments<\/em>).<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>These discussions and considerations suggest that a truly sustainable financial system is one that does not continue to fuel economic growth, but is oriented to the needs of a post-growth economy. And that, to achieve this, the financial system needs to be rethought and re-regulated in terms of its functions and purpose. Accompanied by a cultural change, its orientation would have to be guided from short-term value creation to long-term support for sustainable economic development. This must be done using relevant environmental and social criteria. A reform of the monetary system as the foundation for a regenerative economy of tomorrow would also help in this process<sup><a href=\"#8\">8<\/a><\/sup>. In this way, money can (once again) become a social good and &#171;capital can become the servant of the people&#187;.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Footnotes<\/h2>\n\n<p id=\"1\"><sup>1<\/sup>&nbsp;The main reasons for this are, on the one hand, the direct and indirect rebound effects, which compensate or overcompensate for some of the efficiency effects. And on the other hand, the unrealistic speed at which the substitution and consistency measures would have to be implemented in order to reduce emissions fast enough to avoid triggering tipping points in the climate system.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Related literature:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Haberl, H. et. al. (2020) <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1088\/1748-9326\/ab842a\">A systematic review of the evidence on decoupling of GDP, resource use and GHG emissions, part II: synthesizing the insights<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Parrique, T. et. al. (2019) <a href=\"https:\/\/eeb.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Decoupling-Debunked.pdf\">Decoupling Debunked, Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n<p>Vogel, J. &amp; Hickel, J. (2023) <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/action\/showPdf?pii=S2542-5196%2823%2900174-2\">Is green growth happening? An empirical analysis of achieved versus Paris-compliant CO2\u2013GDP decoupling in high-income countries<\/a><\/p>\n\n<p id=\"2\"><sup>2<\/sup> See, for example:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Irmi Seidl, Angelika Zahrnt (eds.) (2010): <a href=\"https:\/\/www.metropolis-verlag.de\/Postwachstumsgesellschaft\/811\/book.do\">Postwachstumsgesellschaft &#8211; Konzepte f\u00fcr die Zukunft.<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Tim Jackson (2017), <a href=\"https:\/\/timjackson.org.uk\/ecological-economics\/pwg\/\">Prosperity without Growth. Foundation for the Economy of Tomorrow<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Uwe Schneidewind (2018), <a href=\"https:\/\/www.zukunftskunst.eu\/buch\/\">Die Gro\u00dfe Transformation: Eine Einf\u00fchrung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n<p id=\"3\"><sup>3<\/sup> See chapter \u201c<a href=\"https:\/\/purpose-economy.org\/file\/656\">Verantwortungseigentum &amp; Unternehmensfinanzierung<\/a>\u201d. In Verantwortungseigentum &#8211; Unternehmenseigentum f\u00fcr das 21. Jahrhundert. (Purpose Stiftung)<\/p>\n\n<p id=\"4\"><sup>4<\/sup> Cf. Mariana Mazzucato, Basil Oberholzer u.a.<\/p>\n\n<p id=\"5\"><sup>5<\/sup> Thomas Jordan: <a href=\"https:\/\/www.snb.ch\/de\/mmr\/speeches\/id\/ref_20180116_tjn\/source\/ref_20180116_tjn.de.pdf\">Wie Geld durch die Zentralbank und das Bankensystem geschaffen wird<\/a><\/p>\n\n<p id=\"6\"><sup>6<\/sup> Cf. e.g.: Basil Oberholzer (2012) <a href=\"https:\/\/www.denknetz.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/JB_Innen_21_214_print.pdf\">\u201cWie bringen wir die Wachstumsmotoren unter Kontrolle?\u201d<\/a><\/p>\n\n<p id=\"7\"><sup>7<\/sup> The same applies to private households: Thanks to the money created by commercial banks, private households can buy cars, houses, and other things, without first having to save up.<\/p>\n\n<p id=\"8\"><sup>8<\/sup> See also Jackson 2017.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaften innerhalb der Planetaren Grenzen operieren, dann m\u00fcssen wir das Wachstum der Wirtschaft massiv begrenzen.<\/p>\n","protected":false},"author":112,"featured_media":103557,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/09\/3a984674-istock-1368177189.jpg","p4_og_image_id":"103557","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50,227,35],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-101528","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","tag-change","tag-nachhaltiger-finanzplatz","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/112"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101528"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101528\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101528"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=101528"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=101528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}