{"id":10153,"date":"2015-08-26T00:00:00","date_gmt":"2015-08-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10153\/syngentas-kassenschlager-in-der-kritik\/"},"modified":"2019-05-30T10:24:02","modified_gmt":"2019-05-30T08:24:02","slug":"syngentas-kassenschlager-in-der-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10153\/syngentas-kassenschlager-in-der-kritik\/","title":{"rendered":"Syngentas Kassenschlager in der Kritik"},"content":{"rendered":"<p><b>Die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt nach umfassender wissenschaftlicher Untersuchung zum Schluss, dass Syngentas Pestizid Thiamethoxam \u00abein hohes akutes Risiko f\u00fcr Bienen und andere Best\u00e4uber darstellt.\u00bb<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt nach umfassender wissenschaftlicher Untersuchung zum Schluss, dass<strong> Syngentas Pestizid Thiamethoxam<\/strong> \u00abein hohes akutes Risiko f\u00fcr Bienen und andere Best\u00e4uber darstellt.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\"><a class=\"open-img EnlargeImage\" title=\"Basel, 17. April 2013 \u00a9 Greenpeace\/Ex-Press\/Michael W\u00fcrtenberg\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/81cf1df8-81cf1df8-150826_syngenta.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" style=\"border-width: 0px;\" title=\"Basel, 17. April 2013 \u00a9 Greenpeace\/Ex-Press\/Michael W\u00fcrtenberg\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/81cf1df8-81cf1df8-150826_syngenta.jpg\" alt=\"Basel, 17. April 2013 \u00a9 Greenpeace\/Ex-Press\/Michael W\u00fcrtenberg\" \/><\/a>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"events-content hidden-paragraph\">\n<strong>Basel, 17. April 2013 \u00a9 Greenpeace\/Ex-Press\/Michael W\u00fcrtenberg<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alles klar! Selbst die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit EFSA weist jetzt darauf hin, dass Neonikotinoide unsere Bienen t\u00f6ten! <a title=\"EFSA-Studie\" href=\"http:\/\/www.efsa.europa.eu\/de\/efsajournal\/pub\/4211\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ein neuer wissenschaftlicher Bericht<\/a> stellt eindeutig einen Zusammenhang zwischen den drei Neonikotinoiden Thiamethoxam (Syngenta), Imidacloprid und Clothianidin (beide Bayer) und dem Bienensterben her. Die beiden Agrochemiekonzerne spielen die Gefahren ihrer Kassenschlager seit Jahren herunter. Daf\u00fcr reichten sie selbst Klage gegen die EU-Kommission ein, welche vor zwei Jahren die Anwendung der Bienenkiller-Pestizide teilweise einschr\u00e4nkte. Diesem fadenscheinigen Spiel muss ein Riegel geschoben und der Einsatz der Neonikotinoide sofort f\u00fcr alle Kulturen und Anwendungen verboten werden! Auch in der Schweiz.<\/p>\n<p>Neonikotinoide sind eine Gruppe besonders giftiger Pestizide. Aber leider nicht die Einzigen. Insgesamt d\u00fcrfen in der Schweiz mehrere hundert, teils sehr giftige Pestizide angewendet werden. Chemisch-synthetische Pestizide sind Teil des Problems: der industriellen Landwirtschaft. Und diese s\u00e4gt am Ast, auf dem sie sitzt: Sie zerst\u00f6rt die nat\u00fcrlichen Ressourcen, die sie zwingend braucht. Die andauernde Vergiftung unserer Umwelt kriegen wir an unseren Tisch serviert: Mit Pestiziden belastetes Essen schl\u00e4gt so auf uns zur\u00fcck. Die einzige L\u00f6sung ist ein Wandel hin zu einer \u00f6kologischen, pestizidfreien Landwirtschaft. Dass dies m\u00f6glich ist, beweisen Millionen von \u00f6kologisch produzierenden Bauern weltweit, tagt\u00e4glich.<\/p>\n<p>In der Schweiz sind Neonikotinoide \u2013 gest\u00fctzt lediglich auf Studien der Agrochemiekonzerne &#8211; \u00a0in Obstplantagen, im Gem\u00fcsebau oder in Getreidefeldern nach wie vor erlaubt. Das hat gravierende Folgen f\u00fcr Honigbienen, Wildbienen und andere Lebewesen.<\/p>\n<p>Yves Zenger, Mediensprecher von Greenpeace Schweiz, sagt dazu: \u00abDie Agrochemiekonzerne Syngenta und Bayer schrecken vor nichts zur\u00fcck: Einsch\u00fcchterungsversuche, Klagen und das Diskreditieren seri\u00f6ser, unabh\u00e4ngiger wissenschaftlicher Untersuchungen sind an der Tagesordnung. Nicht die Interessen der Agrochemie gilt es zu sch\u00fctzen, sondern die Gesundheit von Mensch und Tier. Es braucht ein Sofortverbot f\u00fcr s\u00e4mtliche Anwendungen. Es ist h\u00f6chste Zeit, dass die Schweiz auf eine \u00f6kologische Landwirtschaft setzt. Die L\u00f6sungen liegen auf dem Tisch.\u00bb<\/p>\n<p><strong>\u00d6kologische L\u00f6sungen liegen auf dem Tisch<\/strong><\/p>\n<p>\u00abInnovative, \u00f6kologische Produktionsmodelle m\u00fcssen den einzelnen Menschen wieder ins Zentrum stellen\u00bb, sagt Marianne K\u00fcnzle, Leiterin der Landwirtschaftskampagne von Greenpeace Schweiz. \u00abEs braucht Nahrung f\u00fcr alle \u2013 ohne die Umwelt zu belasten, ohne Menschen und Tiere unn\u00f6tigen Chemikalien und Medikamenten auszusetzen, ohne grossfl\u00e4chige Monokulturen, ohne Biodiversit\u00e4tsverluste. Die Bauern sollen nicht einfach Landarbeiter sein, sondern Fachleute, die unsere Lebensgrundlagen pflegen und gesunde Lebensmittel herstellen. \u00d6kologische Landwirtschaft sch\u00fctzt die Biodiversit\u00e4t statt sie zu zerst\u00f6ren. Sie verbindet wissenschaftliche Innovation mit dem Wissen lokaler Bauern.\u00bb<\/p>\n<p>\u00d6kologische Landwirtschaft ist modern, sie baut auf der Beziehung zwischen dir und den B\u00e4uerinnen und Bauern auf. Und auf der Beziehung mit der Natur. \u00d6kologische Landwirtschaft vereint Wissenschaft und Innovation mit Biodiversit\u00e4t. Sie tr\u00e4gt zur l\u00e4ndlichen Entwicklung bei und f\u00f6rdert die Lebensmittelsicherheit.\u00a0<a title=\"Bio-L\u00f6sungen\" href=\"http:\/\/bienenschutz.org\/loesungen\/\">Biob\u00e4uerinnen und Biobauern respektieren nat\u00fcrliche Kreisl\u00e4ufe<\/a>, sch\u00fctzen unsere Ressourcen, Bienen und andere wichtigen Best\u00e4uber. Zudem versorgen sie uns mit gesunden, schmackhaften Lebensmitteln<\/p>\n<p>Ein anderes h\u00f6chst umstrittenes Pestizid ist Glyphosat. Es steht in Verdacht, krebserregend und hormonaktiv zu sein. Unterschreibe unsere Petition <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/glyphosat\">\u00abGlyphosat verbieten \u2013 jetzt!\u00bb<\/a><\/p>\n<p><a title=\"do you know who grew it?\" href=\"http:\/\/www.iknowwhogrewit.org\/\">Entziehen wir den grossen Agrochemiekonzernen die Kontrolle \u00fcber unser Essen. Werde Teil der globalen Bewegung f\u00fcr gesunde und \u00f6kologische Lebensmittel. Schliess dich uns an auf www.iknowwhogrewit.org.<\/a><\/p>\n<div>\n<hr align=\"center\" size=\"2\" width=\"100%\" \/>\n<\/div>\n<p>Unterst\u00fctzen Sie Greenpeace mit einer Mitgliedschaft, denn wir bleiben zum Schutze der Umwelt hartn\u00e4ckig am Ball:<\/p>\n<p><a title=\"Jetzt Mitglied werden!\" href=\"https:\/\/spenden.greenpeace.ch\/live\/membership\/\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.greenpeace.orghttps:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/116265_193809.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt nach umfassender wissenschaftlicher Untersuchung zum Schluss, dass Syngentas Pestizid Thiamethoxam \u00abein hohes akutes Risiko f\u00fcr Bienen und andere Best\u00e4uber darstellt.\u00bb Die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":10155,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[33],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-10153","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-ernaehrung","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10153\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10153"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=10153"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=10153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}