{"id":10244,"date":"2015-07-17T00:00:00","date_gmt":"2015-07-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10244\/licht-und-schatten-in-der-arktis\/"},"modified":"2019-05-30T10:26:33","modified_gmt":"2019-05-30T08:26:33","slug":"licht-und-schatten-in-der-arktis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10244\/licht-und-schatten-in-der-arktis\/","title":{"rendered":"Licht und Schatten in der Arktis"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Arktis-Anrainerstaaten haben in Oslo ein Abkommen unterzeichnet, das die industrielle Fischerei rund um den Nordpol verbietet. Das ist ein zwar kleiner, aber lobenswerter Schritt auf dem Weg zum Schutz der Arktis.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Die Arktis-Anrainerstaaten haben in Oslo ein Abkommen unterzeichnet, das die industrielle Fischerei rund um den Nordpol verbietet. Das ist ein zwar kleiner, aber lobenswerter Schritt auf dem Weg zum Schutz der Arktis.<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/53b4e3ff-53b4e3ff-150717_arctic.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/53b4e3ff-53b4e3ff-150717_arctic.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Pedro Armestre \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/strong>Die kommerzielle Fischerei wird in einer 2,8-Millionen-Quadratmeter-Zone rund um den Nordpol verboten. Darauf einigten sich die Arktis-Anrainer USA, Russland, Kanada, D\u00e4nemark und Norwegen.<\/p>\n<p>Bereits 2012 hatten \u00fcber 2000 Wissenschaftler ein Verbot der industriellen Fischerei im Nordpolarmeer gefordert, nachdem eine Reihe von Studien vorausgesagt hatte, dass das Eis dort in den kommenden Jahrzehnten im Sommer komplett auftauen k\u00f6nnte. Laut dem Pew-Forschungszentrum aus den USA waren im September 2012 schon 40 Prozent des zentralen Arktischen Ozeans eisfrei.<\/p>\n<p>Das Abkommen ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Schutz der Arktis. Es wurde allerdings kein dauerhaftes Verbot beschlossen. Und \u00d6lbohrungen sind immer noch m\u00f6glich. Die meisten Anrainer haben trotz des jetzigen Abkommens leider nicht den Schutz, sondern die k\u00fcnftige Ausbeutung von Ressourcen im Blick.<\/p>\n<p><strong>Shell setzt Pannenserie fort<\/strong><\/p>\n<p>Gazprom f\u00f6rdert in der russischen Arktis bereits \u00d6l. Shell will es dem russischen Konzern gleichtun und diesen Sommer mit \u00d6lbohrungen in Alaska beginnen.\u00a0<span>Die erste Panne liess prompt nicht lange auf sich warten: Shells Arktisflotte ist noch nicht an den geplanten Bohrstellen angekommen, da zwingt ein Riss im Rumpf ein Schiff zur Umkehr. \u00a0Die \u00abFennica\u00bb, ein finnischer Eisbrecher, war auf dem Weg von Dutch Harbour, Alaska, in die Tschuktschensee, als das Leck entdeckt wurde, und musste vorerst in den Hafen zur\u00fcckkehren.<\/span><\/p>\n<p><span><span>Der etwa ein Meter lange und f\u00fcnf Zentimeter breite Riss wird jetzt von Experten untersucht; die Ursache des Schadens ist bislang unklar.\u00a0 Das 22 Jahre alte Schiff soll Eisschollen von den k\u00fcnftigen Bohrstellen fern halten. An Bord befinden sich ausserdem wichtige Teile des Notfall-Equipments. Noch ist unklar, wie schnell das Leck repariert werden kann und ob, beziehungsweise wie sehr Shells Zeitplan dadurch verz\u00f6gert wird. \u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p>Damit setzt sich Shells Pannenserie von 2012 fort. Damals w\u00e4re die \u00abNoble Discoverer\u00bb fast havariert; die Bohrplattform \u00abKulluk\u00bb lief w\u00e4hrend eines schweren Sturms auf Grund und erlitt einen Totalschaden. \u00abDie US-Regierung muss endlich die Notbremse ziehen und Shell Bohrungen in der Arktis untersagen. Dieser Vorfall zeigt wieder einmal, dass der Konzern diesem Projekt nicht gewachsen ist. Wenn Shell so weiter macht, ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer riesigen \u00d6lkatastrophe in der Arktis kommt\u00bb, so Larissa Beumer, Greenpeace-Expertin f\u00fcr die Arktis.<\/p>\n<p><a title=\"Unternimm etwas f\u00fcr den Arktisschutz\" href=\"https:\/\/www.savethearctic.org\/de-CH\/polar-light\/actions\/?reengaged=1\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\"><span><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/ee55a777-ee55a777-sta-button_blog_blau.jpg\" alt=\"Unternimm etwas gegen die \u00d6lbohrpl\u00e4ne von Shell!\" width=\"500\" height=\"75\"><\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arktis-Anrainerstaaten haben in Oslo ein Abkommen unterzeichnet, das die industrielle Fischerei rund um den Nordpol verbietet. 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