{"id":10327,"date":"2015-06-30T00:00:00","date_gmt":"2015-06-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10327\/greenpeace-aktivistinnen-blockierten-alle-shell-tankstellen-in-zuerich\/"},"modified":"2022-02-28T14:17:55","modified_gmt":"2022-02-28T13:17:55","slug":"greenpeace-aktivistinnen-blockierten-alle-shell-tankstellen-in-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10327\/greenpeace-aktivistinnen-blockierten-alle-shell-tankstellen-in-zuerich\/","title":{"rendered":"Greenpeace-AktivistInnen blockierten alle Shell-Tankstellen in Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<p><b>Bis am fr\u00fchen Nachmittag standen heute alle Shell-Zapfs\u00e4ulen in ganz Z\u00fcrich still. Statt zu tanken, trafen AutofahrerInnen hier auf Greenpeace-AktivistInnnen, die sich an die Zapfs\u00e4ulen gekettet hatten. Auf den Bannern der Umweltsch\u00fctzerInnen war zu lesen: \u00abStop Shell\u00bb. Der Grund f\u00fcr den Protest: Ab Mittwoch (1. Juli) plant der Konzern mit riskanten \u00d6lbohrungen in der Arktis zu starten.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div class=\"embedded-image-gallery promo general-form\">\n<h2>Zehn Shell-Tankstellen in Z\u00fcrich besetzt<\/h2>\n<div class=\"text\">\n<p class=\"description\">Z\u00fcrich, 30. Juni. 2015 &#8211; Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten aus ganz Europa blockieren seit den fr\u00fchen Morgenstunden s\u00e4mtliche Shell-Tankstellen in Z\u00fcrich. Aus Protest gegen das \u00d6lbohrprogramm von Shell in der Arktis ketteten sich die Umweltsch\u00fctzerInnen an die Zapfs\u00e4ulen des \u00d6lmultis. Der Konzern will ab morgen (1. Juli) in der Tschuktschensee in Alaska mit den riskanten Bohrungen beginnen.<\/p>\n<p class=\"copyright\">\u00a9 Greenpeace \/Ex-Press<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/w-3cJhdaP7Q\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Lasst das \u00d6l, wo es ist<\/strong><\/p>\n<p>\u00abEs ist unfassbar, dass Shell so skrupellos die Umwelt und ein so einzigartiges \u00d6kosystem wie die Arktis gef\u00e4hrdet \u2013 und daf\u00fcr auch noch die offizielle Genehmigung der US-Beh\u00f6rden bekommt\u00bb, sagt Nadine Berthel, Leiterin der Arktiskampagne von Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<p>Erst Mitte Mai hatte die US-Administration den Weg f\u00fcr den \u00d6lmulti vor der K\u00fcste Alaskas freigemacht. Und das, obwohl es bei Shells Arktisprojekt in den vergangenen Jahren zu einer beachtlichen Pannenserie kam.<\/p>\n<p>Ein \u00d6lunfall k\u00f6nnte das arktische \u00d6kosystem f\u00fcr lange Zeit schwer sch\u00e4digen. Aufgrund der tiefen Temperaturen in der Arktis kann austretendes \u00d6l nur extrem langsam abgebaut werden. Gleichzeitig w\u00e4re es unm\u00f6glich, auslaufendes \u00d6l unter einer geschlossenen Eisdecke zu stoppen &#8211; weltweit gibt es bis heute keine Methode daf\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>Die Menschen gegen Shell<\/strong><\/p>\n<p>Weltweit w\u00e4chst der Protest gegen den \u00d6lmulti. Vor allem in Seattle, wo die Flotte von Shell vor dem Start in die Arktis anlegte, fanden kreative Proteste statt.<\/p>\n<p>Hunderte Aktivistinnen und Aktivisten begaben sich mit farbenfrohen Kajaks und Kanus ins Wasser. Die <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Multimedia\/Fotos\/Shell-Proteste\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bilder der \u00abKajaktivistinnen und Kajaktivsten\u00bb<\/a>\u00a0gingen um die Welt; Menschen verschiedenster Organisationen und Gruppen nahmen am Protest an der \u00d6lplattform \u00abPolar Pioneer\u00bb teil. Weltweit nahmen die Medien das Thema auf. US-Pr\u00e4sident Obama h\u00f6chstpers\u00f6nlich f\u00fchlte sich durch die Proteste gen\u00f6tigt, die Pl\u00e4ne von Shell \u00f6ffentlich zu verteidigen.<\/p>\n<p>Am 15. Juni blockierten AktivistInnen und Aktivisten die \u00abPolar Pioneer\u00bb mit ihren Kajaks, als sich diese auf den Weg in die Arktis machen wollte. Durch den Protest konnte die \u00d6lbohrflotte erst mit einigen Stunden Versp\u00e4tung ablegen. Es zeigte sich, dass Shell nicht auf unterwartete Ereignisse vorbereitet war; das verspricht nichts Gutes f\u00fcr die \u00d6lbohrungen des Konzerns in der Arktis.<\/p>\n<p><strong>Die Proteste werden weitergehen!<\/strong><\/p>\n<p>Bereits \u00fcber sieben Millionen Unterschriften f\u00fcr den Schutz der Arktis hat Greenpeace weltweit gesammelt. Der Countdown l\u00e4uft noch \u2013 wenn wir die Arktis sch\u00fctzen wollen, m\u00fcssen wir sofort handeln: SaveTheArctic.org<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis am fr\u00fchen Nachmittag standen heute alle Shell-Zapfs\u00e4ulen in ganz Z\u00fcrich still. Statt zu tanken, trafen AutofahrerInnen hier auf Greenpeace-AktivistInnnen, die sich an die Zapfs\u00e4ulen gekettet hatten. 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