{"id":10398,"date":"2015-05-12T00:00:00","date_gmt":"2015-05-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10398\/shell-erhaelt-gruenes-licht-fuer-arktis-ausbeutung\/"},"modified":"2019-05-30T10:30:42","modified_gmt":"2019-05-30T08:30:42","slug":"shell-erhaelt-gruenes-licht-fuer-arktis-ausbeutung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10398\/shell-erhaelt-gruenes-licht-fuer-arktis-ausbeutung\/","title":{"rendered":"Shell erh\u00e4lt gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Arktis-Ausbeutung"},"content":{"rendered":"<p><b>Die US-Administration hat den Weg f\u00fcr Shells \u00d6lbohrungen an der K\u00fcste Alaskas freigemacht. Das kann unabsehbare Folgen f\u00fcr das fragile \u00d6kosystem in der Arktis haben.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Die US-Administration hat den Weg f\u00fcr Shells \u00d6lbohrungen an der K\u00fcste Alaskas freigemacht. Das kann unabsehbare Folgen f\u00fcr das fragile \u00d6kosystem in der Arktis haben.<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/9370911d-9370911d-150512_shell_seattle.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/9370911d-9370911d-150512_shell_seattle.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Massenproteste gegen Shells Arktis-Pl\u00e4ne in Seattle.\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Shell will diesen Sommer vor Alaska nach \u00d6l bohren. Der niederl\u00e4ndisch-britische \u00d6lkonzern schielt schon l\u00e4nger auf die \u00d6lvorkommen der Arktis. Erschreckenderweise hat die US-Administration den Pl\u00e4nen nun gr\u00fcnes Licht erteilt. Allerdings fehlen noch Bewilligungen, um die hochriskanten Arbeiten zu starten.<\/p>\n<p>\u00abImmer wieder kommt es bei \u00d6lbohrungen zu schweren Unf\u00e4llen\u00bb, sagt Nadine Berthel, Greenpeace-Expertin f\u00fcr die Arktis. \u00abDeshalb m\u00fcssen die eisigen Gew\u00e4sser der Arktis vollst\u00e4ndig vor \u00d6lbohrungen bewahrt werden. Shells geplante \u00d6lsuche in der Tschuktschensee ist unverantwortlich.\u00bb<\/p>\n<h4><span>Genehmigungen f\u00fcr Arktis-Bohrungen trotz Unfallgefahr<\/span><\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/erneuter-shell-unfall-in-der-arktis\/blog\/43541\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Im Jahr 2012 kam es bei Shells Arktisprojekt zu mehreren schweren Pannen und Unf\u00e4llen vor der K\u00fcste Alaskas<\/a>.\u00a0Danach musste der Konzern in den vergangenen zwei Jahren seine Probebohrungen aussetzen. Dies lag unter anderem an einem Urteil eines US-Berufungsgerichts in San Francisco. Durch das Urteil wurde das US-Innenministerium angewiesen,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/shell-keine-oelbohrungen-vor-alaska-in-2014\/blog\/48062\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">die f\u00fcr die Tschuktschensee vor Alaska ausgestellte Lizenz f\u00fcr \u00d6l- und Gasbohrungen (\u00ablease 193\u00bb) erneut zu \u00fcberpr\u00fcfen<\/a>. Diese Lizenzvergabe wurde k\u00fcrzlich als rechtm\u00e4ssig best\u00e4tigt.<\/p>\n<p><span>Die jetzt erteilte Bewilligung ist nicht nachvollziehbar. Denn s<\/span>ollte Shell in der Tschuktschensee \u00d6l finden und mit der F\u00f6rderung beginnen, sch\u00e4tzt die US-Regierung selber die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen oder mehrere schwere Unf\u00e4lle w\u00e4hrend des vorgesehenen F\u00f6rderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent!\u00a0<\/p>\n<h4><strong>Shells Arktis-Projekt: eine Pannenserie<\/strong><\/h4>\n<p>Shell hat bereits sechs Milliarden US-Dollar in das Arktis-Projekt investiert. Der Konzern startete 2012 mit sogenannten Erkundungsbohrungen, um die vermuteten Reserven zu erschliessen. Geplant waren insgesamt zehn Bohrungen in zwei Jahren. F\u00fcr sein Vorhaben hatte Shell im hohen Norden eine Bohrplattform, die Kulluk, und ein Bohrschiff, die Noble Discoverer, vorgesehen. Die Bohrungen sollten Anfang Juli 2012 beginnen.<\/p>\n<p>Doch aus Shells Pl\u00e4nen wurde nichts. Widrige Wetterbedingungen, fehlende Genehmigungen und ein katastrophales Management f\u00fchrten dazu, dass Shell 2012 keine einzige \u00d6lbohrung durchf\u00fchren konnte. Die Pannenserie des Konzerns\u00a0zeigt, wie gef\u00e4hrlich seine Arktispl\u00e4ne sind.<\/p>\n<p><span>Im April hatten Greenpeace-Arktissch\u00fctzerInnen aus den USA, aus Deutschland, Neuseeland, Australien, Schweden und \u00d6sterreich Shells Pl\u00e4ne \u00f6ffentlich gemacht<\/span><span>. Sie besetzten tagelang die 38&#8217;000 Tonnen schwere Bohrinsel \u00abPolar Pioneer\u00bb, die sich derzeit auf dem Weg in die Arktis befindet und dem Schweizer Konzern Transocean geh\u00f6rt. Mit ihr will Shell ab Sommer die Lebensgrundlagen der indigenen Bev\u00f6lkerung und seltener Tierarten zu bedrohen. Der heutige US-Entscheid l\u00e4utet eine neue Runde unseres Protestes gegen diesen Irrsinn ein.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die US-Administration hat den Weg f\u00fcr Shells \u00d6lbohrungen an der K\u00fcste Alaskas freigemacht. Das kann unabsehbare Folgen f\u00fcr das fragile \u00d6kosystem in der Arktis haben. 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