{"id":104166,"date":"2023-11-09T08:30:00","date_gmt":"2023-11-09T07:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=104166"},"modified":"2023-11-08T20:41:21","modified_gmt":"2023-11-08T19:41:21","slug":"plastik-eine-entscheidende-woche-fuer-ein-ehrgeiziges-un-abkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/104166\/plastik-eine-entscheidende-woche-fuer-ein-ehrgeiziges-un-abkommen\/","title":{"rendered":"Plastik: eine entscheidende Woche f\u00fcr ein ehrgeiziges UN-Abkommen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>N\u00e4chste Woche findet in Nairobi die dritte Verhandlungsrunde f\u00fcr ein internationales Plastikabkommen statt. Gemeinsam mit der Bewegung Break Free From Plastic engagiert sich Greenpeace daf\u00fcr, dass die Vereinten Nationen ein ehrgeiziges und verbindliches Abkommen verabschieden, das die Produktion von Plastik bis 2040 um mindestens 75 Prozent reduziert. Die Begrenzung der Plastikproduktion und -verwendung sch\u00fctzt das Klima, die Umwelt und unsere Gesundheit.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n<p>Nachdem sich die Verhandlungsrunde im Fr\u00fchling in Paris gr\u00f6sstenteils auf Verfahrensfragen konzentrierte, konnte der Vorsitzende des Internationalen Verhandlungsausschusses (INC) im September dennoch einen ersten Vertragsentwurf (<em><a href=\"https:\/\/wedocs.unep.org\/bitstream\/handle\/20.500.11822\/43239\/ZERODRAFT.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zero draft<\/a><\/em>) vorlegen. Um den Inhalt des Abkommens zu diskutieren, treffen sich die UN-Mitgliedstaaten vom 13. bis 19. November in Nairobi, Kenia, zur dritten von insgesamt f\u00fcnf Verhandlungsrunden. Das globale Plastikabkommen ist eine einmalige Gelegenheit, uns von Plastik zu befreien, das die Klimakrise anheizt, der Artenvielfalt und unserer Gesundheit schadet und soziale Ungerechtigkeiten beschleunigt.<\/p>\n\n<p>Um ein effektives und ehrgeiziges globales Abkommen zu erreichen, fordert Greenpeace:&nbsp;<\/p>\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>die durch Plastik verursachte Verschmutzung zu beenden \u2013 von der Produktion bis zur Entsorgung \u2013, um die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu sch\u00fctzen,&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>ein rechtsverbindliches Ziel festzulegen, das die Plastikproduktion bis 2040 um mindestens 75 Prozent reduziert, um die globale Erw\u00e4rmung unter 1,5\u00b0C zu halten,<\/li>\n\n\n\n<li>die Verwendung von Einwegplastik zu beenden, beginnend mit den am st\u00e4rksten verschmutzenden Produkten (z. B. solche, die absichtlich Mikroplastik enthalten oder mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu werden, Verpackungen und andere Einwegprodukte usw.),&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>einen sozial gerechten und inklusiven \u00dcbergang zu einer CO<sub>2<\/sub>-armen und abfallfreien Wirtschaft, die auf Mehrweg und Wiederverwendung basiert, und&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>einen auf Menschenrechten und globaler Gerechtigkeit basierenden Ansatz, damit das Abkommen Ungleichheiten abbauen und der menschlichen Gesundheit Vorrang einr\u00e4umen kann.<\/li>\n<\/ol>\n\n<p>Greenpeace wird zusammen mit anderen NGO und Wissenschaftler:innen in Nairobi vertreten sein. Die Organisation wird weiterhin die Taktiken der \u00f6lproduzierenden L\u00e4nder anprangern, die das Abkommen schw\u00e4chen und den Status quo aufrechterhalten m\u00f6chten.&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u00abDie Plastikverschmutzung hat ein noch nie dagewesenes Ausmass erreicht. Sie kennt keine Grenzen. Die \u00f6kologischen, gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen von Plastik sind w\u00e4hrend seines gesamten Lebenszyklus betr\u00e4chtlich. Die Schweiz ist gl\u00fccklicherweise Teil der High Ambition Coalition. Sie muss sicherstellen, dass das Abkommen die Plastikproduktion bis 2040 um 75 Prozent reduziert, um das Klima, unsere Gesundheit und unsere Gemeinschaften zu sch\u00fctzen\u00bb, sagt Jo\u00eblle H\u00e9rin, Konsumexpertin bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mehr Informationen<\/strong><\/h2>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2023\/11\/87f1238a-greenpeace-inc3-media-briefer.pdf\">Media Briefing von Greenpeace (Englisch)<\/a><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Jo\u00eblle H\u00e9rin, Konsum- und Kreislaufwirtschaftsexpertin, Greenpeace Schweiz<br>+41 79 256 32 65, <a href=\"mailto:joelle.herin@greenpeace.org\">joelle.herin@greenpeace.org<\/a>\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Medienstelle Greenpeace Schweiz<br>+41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00e4chste Woche findet in Nairobi die dritte Verhandlungsrunde f\u00fcr ein internationales Plastikabkommen statt. Greenpeace engagiert sich f\u00fcr ein ehrgeiziges und verbindliches Abkommen.<\/p>\n","protected":false},"author":103,"featured_media":104167,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[48],"tags":[37,217],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-104166","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zero-waste","tag-zero-waste","tag-konsum","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104166"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104166\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104166"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=104166"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=104166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}