{"id":10540,"date":"2015-02-25T00:00:00","date_gmt":"2015-02-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10540\/brugger-stadtrat-gibt-der-mahnwache-gruenes-licht\/"},"modified":"2022-02-28T14:13:01","modified_gmt":"2022-02-28T13:13:01","slug":"brugger-stadtrat-gibt-der-mahnwache-gruenes-licht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10540\/brugger-stadtrat-gibt-der-mahnwache-gruenes-licht\/","title":{"rendered":"Brugger Stadtrat gibt der Mahnwache gr\u00fcnes Licht"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Organisatoren der Anti-AKW-Mahnwache in Brugg\/AG haben einen wichtigen Zwischensieg errungen. Sie brauchen keine Bewilligung, um sich vor dem Geb\u00e4ude der Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI zu versammeln \u2013 doch der Stadtrat Brugg macht absurd anmutende Auflagen, und der Kampf um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist noch nicht zu Ende.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame reset-padding\">\n<\/div>\n<div class=\"hidden\">\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die Mahnwache vor dem ENSI-Geb\u00e4ude im aargauischen Brugg fordert die Abschaltung des AKW Beznau und erinnert an die Atomkatastrophe von Fukushima \u2013 kurz nach dem Ungl\u00fcck vor beinahe vier Jahren fand die Mahnwache zum ersten Mal statt. Doch den beharrlichen AKW-Kritikern wird gleich auf zwei verschiedenen Wegen das Leben schwer gemacht:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Brugger Regionalpolizei verweigerte der Mahnwache die Bewilligung<\/li>\n<li>Die Eigent\u00fcmerin des ENSI-Geb\u00e4udes hat ein richterliches Verbot der Mahnwache erwirkt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Organisatoren der Mahnwache wehren sich gegen beide dieser Versuche, die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Beim ersten Punkt haben sie nun recht bekommen: Der Stadtrat hat entschieden, dass die Mahnwache ohne Bewilligung stattfinden darf. Heini Glauser, Mitorganisator der Mahnwache und ehemaliger Stiftungsratspr\u00e4sident von Greenpeace Schweiz, freut sich \u00fcber den Entscheid: \u00abDer Brugger Stadtrat hat die Meinungs- und Versammlungsfreiheit h\u00f6her gewichtet als irgendwelche Einzelinteressen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Absurde Auflagen<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings l\u00e4sst der Stadtrat die Mahnwache nur mit einigermassen absurden Auflagen zu: So d\u00fcrfen beispielsweise h\u00f6chstens sechs Personen teilnehmen, und es d\u00fcrfen \u00abh\u00f6chstens zwei Stopp-Atom-Fahnen mitgef\u00fchrt werden, jedoch keine Transparente und Plakat-Sandwiches\u00bb, wie es im entsprechenden Beschluss heisst. Ob Glauser und seine Mitstreiter diese Einschr\u00e4nkungen akzeptieren oder Beschwerde einlegen gegen den Stadtrats-Beschluss, ist noch offen.<\/p>\n<p><strong>Einsprache h\u00e4ngig<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls noch offen ist, wie es mit dem zweiten Punkt, dem richterlichen Verbot der Mahnwache, weitergeht. <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/ein-dicker-stapel-protest\/blog\/52130\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erst letzte Woche konnte Greenpeace-Atomexperte Florian Kasser 500 Einsprachen von Greenpeace-SupporterInnen gegen dieses Verbot \u00fcberbringen<\/a>. Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, herrscht wirklich Klarheit. Bis dahin aber k\u00f6nnen die Mahnwachen sicher weitergef\u00fchrt werden. Die AKW-Gegner treffen sich von Montag bis Donnerstag jeweils um 17 Uhr vor dem ENSI-Geb\u00e4ude in Brugg.<a name=\"box\"><\/a><\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 2px solid green; padding: 0.5em; text-align: left; cellspacing: 5; cellpadding: 5;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>800. Mahnwache vor dem ENSI am Fukushima-Jahrestag<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Am 11. M\u00e4rz 2015 j\u00e4hrt sich die Atom-Katastrophe von Fukushima zum vierten Mal. An diesem Tag findet die 800. Mahnwache vor dem ENSI statt. Dabei soll ein besonders starkes Zeichen gegen die Atomkraft gesetzt werden. Die Organisatoren freuen sich deshalb \u00fcber eine rege Beteiligung.<\/p>\n<p>Zeit: 16\u201318 Uhr<\/p>\n<p>Treffpunkt: Bushaltestelle vis-\u00e0-vis des ENSI-Sitzes, Industriestrasse 19, 5200 Brugg (gleich hinter dem Bahnhof)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Organisatoren der Anti-AKW-Mahnwache in Brugg\/AG haben einen wichtigen Zwischensieg errungen. 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