{"id":10581,"date":"2015-01-30T00:00:00","date_gmt":"2015-01-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10581\/grosser-durchbruch-fuer-ocean-lovers\/"},"modified":"2022-03-31T13:16:40","modified_gmt":"2022-03-31T11:16:40","slug":"grosser-durchbruch-fuer-ocean-lovers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10581\/grosser-durchbruch-fuer-ocean-lovers\/","title":{"rendered":"Grosser Durchbruch f\u00fcr Ocean Lovers"},"content":{"rendered":"<p><b>Die UNO hat einen entscheidenden Schritt gemacht: Das geplante Abkommen zum Schutz der Biodiversit\u00e4t in internationalen Gew\u00e4ssern ist auf Zustimmung gestossen.\u00a0<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<p>Weltweit haben Ocean Lovers nun Grund zu feiern! Nach jahrelangem politischen Hinausz\u00f6gern und vier hektischen Verhandlungstagen an der UNO gelangte man in den fr\u00fchen Morgenstunden des 24. Januar zu einem Durchbruch: Weltweit stimmten Regierungen zu, ein rechtlich verbindliches Abkommen zu entwickeln, um maritimes Leben in internationalen Gew\u00e4ssern zu sch\u00fctzen. Mit dieser historischen Entscheidung wurde der Grundstein gelegt, um Meeresschutzgebiete zu errichten und die Hohe See zu sch\u00fctzen \u2013\u00a0diejenigen ausgedehnten Teile der Ozeane, die dir, mir und allen geh\u00f6ren. Denkbar sind auch obligatorische Umwelteinsch\u00e4tzungen, die vor menschlichen Eingriffen in diesen Gebieten durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Dieser bedeutende Prozess w\u00e4re nicht m\u00f6glich gewesen ohne einen leidenschaftlichen, weltweiten Ruf nach Meeresschutz. Alleine in dieser Woche hat <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/oceanlovers\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#OceanLovers<\/a> mit \u00fcber 6000 Tweets und tausenden Facebook-Posts den Fokus auf das UNO-Meeting gelenkt und Abgeordnete wissen lassen, dass die Welt Taten sehen will.<\/p>\n<p>Die UNO hat formell erkannt, dass es bei dem Regieren \u00fcber Ozeane nicht nur um die \u00abKontrolle der Ressourcenausbeutung\u00bb, sondern auch um Schutz geht. Wir haben nun die grosse Chance, weltweite Standards f\u00fcr Meeresschutz zu setzen und die Zusammenarbeit von Meeresorganisationen und Regulationsbeh\u00f6rden (Fischerei, Abbau, Schifffahrt und Verschmutzung) zu integrieren und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Ein grosses Vorhaben \u2013\u00a0denn es wird weder schnell noch einfach m\u00f6glich sein, Regeln f\u00fcr den Schutz der gr\u00f6ssten Biosph\u00e4re der Erde aufzustellen. Und es wird noch l\u00e4nger dauern, bis diese Regeln auch auf hoher See verankert sind. Aber die Welle der Ver\u00e4nderungen (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=waveofchange&amp;src=typd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#WaveOfChange<\/a>), auf die wir so lange hingearbeitet haben, rollt nun endlich &#8211; hier und jetzt.<\/p>\n<p><strong>\u00abGrosse Ver\u00e4nderungen scheinen unm\u00f6glich zu Beginn, und unvermeidbar am Ende\u00bb\u00a0\u2013\u00a0Bob Hunter<\/strong><\/p>\n<p>Beinahe ein Jahrzehnt ist vergangen, seitdem wir mit unserer Roadmap to Recovery erstmals die Regierungen dazu aufgefordert haben, ein globales Netzwerk von Meeresschutzgebieten, das 40% der weltweiten Ozeane sch\u00fctzen soll, zu erstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dieses bahnbrechende Projekt hat gezeigt, dass gen\u00fcgend wissenschaftliche Informationen vorhanden sind, um ein effektives System zu errichten. Seither hat die Convention of Biological Diversity \u00e4hnliche Kriterien \u00fcbernommen und hat begonnen, schutzbed\u00fcrftige Gebiete auf hoher See zu identifizieren.\u00a0Mit unserer Vision ging die Planung einher\u00a0\u2013\u00a0wie kann ein solches Netzwerk aus Schutzgebieten umgesetzt werden, wenn noch keine Prozesse dazu existieren? Aus dieser Frage heraus entstanden die Idee und die Kampagne f\u00fcr das UNO High Seas Biodiversity Agreement, die seither stetig gewachsen und tausende Unterst\u00fctzerInnen weltweit angezogen\u00a0hat.<\/p>\n<p>Im Jahr 2012 konnten wir eines der wenigen <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/international\/en\/news\/Blogs\/makingwaves\/rio20-not-the-oceans-summit-but-high-seas-pro\/blog\/41156\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">positiven Resultate der Rio+20<\/a> sichern: Die UNO muss bis September 2015 eine Eintretensentscheidung \u00fcber das Abkommen f\u00e4llen.<\/p>\n<p>Als sich das Ende von Rio+20 abzeichnete, stiess der Ruf der Ocean Lovers nach Meeresschutz auf \u00fcberw\u00e4ltigenden Support der Mehrheit der L\u00e4nder. Zusammen sind diese <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23oceanlovers&amp;src=typd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Forderungen zu einer unausweichlichen Kraft gewachsen<\/a>, die nun diejenigen (m\u00e4chtigen) L\u00e4nder \u00fcberzeugen konnte, die sich jahrelang gegen das Abkommen stark gemacht hatten. Ein Schl\u00fcssel dazu war der #OceanLovers-Beschluss f\u00fcr 2015.<\/p>\n<p>Speziell gefreut hat uns, dass die USA, die w\u00e4hrend Jahren die Opposition angef\u00fchrt hatte, an Bord gekommen ist. Es ist klar, dass die tausenden von Nachrichten an den US-Aussenminister und Ocean Lover John Kerry einen grossen Einfluss ausge\u00fcbt hatten. Im Juni 2014 haben <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/kumi-naidoo\/dear-john-we-need-to-talk_b_5371236.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Greenpeace<\/a> und viele andere weltweit (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/JanIsakson\/status\/474214743658745856\/photo\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schweden<\/a>, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/danielmittler\/status\/474119651312422912\/photo\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutschland<\/a>, Frankreich, Indien, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/CatfishStory\/status\/473727835459158017\/photo\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Australien<\/a>, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/sofia_tse\/status\/474530341487923200\/photo\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Korea<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/sofia_tse\/status\/476317871883423744\/photo\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Argentinien<\/a>) Briefe an US-Botschaften und direkt an John Kerry geschickt und sie dazu gedr\u00e4ngt, sich w\u00e4hrend der Our-Ocean-Konferenz in Washington D.C. f\u00fcr die Hohe See einzusetzen. Alleine in der letzten Woche gingen auf John Kerrys Twitter-Account \u00fcber tausend Nachrichten pro Tag ein, die ihn dazu aufgefordert haben, hinzuh\u00f6ren und sich f\u00fcr die Ozeane einzusetzen. Ein grosses Dankesch\u00f6n an alle #OceanLovers, die das m\u00f6glich gemacht haben. Wie John Kerry an seiner Konferenz sagte: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/danielmittler\/status\/478937799148994560\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abDie Ozean-Bewegung ist ein hartn\u00e4ckiges Volk!\u00bb<\/a><\/p>\n<p>Zu unserem Ziel \u2013\u00a0ein Netzwerk aus Schutzgebieten, das 40% der Ozeane abdeckt \u2013 f\u00fchrt nach wie vor ein langer Weg.\u00a0Die Ergebnisse der Meetings in der letzten Woche m\u00fcssen vom UN-Generalsekretariat bis im September 2015 angenommen werden, damit die Verhandlungen f\u00fcr ein rechtlich bindendes Abkommen unter der United Nations Convention on the Law of the Sea (UNCLOS)\u00a0vorangehen k\u00f6nnen, das in den n\u00e4chsten Jahren eingeschlossen wird. Unserer Reise zum Meeresschutz hat begonnen und die wachsende Kraft der Ocean Lovers wird uns durch die vielen kommenden Auseinandersetzungen hindurch unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Begleitet uns auf dieser Reise, liebe #OceanLovers: Wir haben es \u00fcber eine grosse Welle geschafft, ben\u00f6tigen aber weiterhin eure ganze Unterst\u00fctzung, um einen vollumf\u00e4nglichen Sieg f\u00fcr unsere Ozeane zu erzielen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die UNO hat einen entscheidenden Schritt gemacht: Das geplante Abkommen zum Schutz der Biodiversit\u00e4t in internationalen Gew\u00e4ssern ist auf Zustimmung gestossen.\u00a0 Die UNO hat einen entscheidenden Schritt gemacht: Das geplante&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":10583,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-10581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10581\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10581"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=10581"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=10581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}