{"id":10597,"date":"2015-02-05T00:00:00","date_gmt":"2015-02-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10597\/frachter-havariert-im-tierparadies-galapagos\/"},"modified":"2019-07-08T09:10:53","modified_gmt":"2019-07-08T07:10:53","slug":"frachter-havariert-im-tierparadies-galapagos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10597\/frachter-havariert-im-tierparadies-galapagos\/","title":{"rendered":"Frachter havariert im Tierparadies Galapagos"},"content":{"rendered":"\n<p><b><strong>Die Regierung Ecuadors hat f\u00fcr die Galapagos-Inseln den Notstand ausgerufen. Grund ist ein havarierter Frachter, der seit einer Woche das sensible, einzigartige \u00d6kosystem bedroht.&nbsp;<\/strong><\/b><\/p>\n\n<p>Nach der Havarie eines Frachtschiffs vor der K\u00fcste der Galapagos-Inseln von letzter Woche hat die ecuadorianische Regierung den Notstand ausgerufen. Damit k\u00f6nnen die Beh\u00f6rden die notwendigen Massnahmen ergreifen, um das einzigartige \u00d6kosystem im Pazifik zu sch\u00fctzen. Bislang seien keine schweren Umweltsch\u00e4den entstanden.<\/p>\n\n<p>Grund f\u00fcr die Besorgnis ist die Strandung des Frachtschiffs Floreana am vergangenen Mittwoch vor der Insel San Crist\u00f3bal. Den Angaben zufolge ist das Schiff mit Baustoffen, Asphalt-Emulsion, Gasflaschen, Bio-\u00d6l, Motor\u00f6l, Essen und f\u00fcnf Fahrzeugen beladen, der Austritt toxischer Fl\u00fcssigkeiten wird bef\u00fcrchtet.<\/p>\n\n<p>Die Inseln liegen rund 1000 Kilometer vor der K\u00fcste Ecuadors auf \u00c4quatorh\u00f6he im Pazifik und stehen unter Schutz.&nbsp;Sie beherbergen eine weltweit einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna. Viele Arten sind endemisch. Nirgends auf der Welt kommen sich Menschen und Tiere wie Seel\u00f6wen, Pinguine, Meerechsen oder Blaufusst\u00f6lpel so nah wie im Galapagos-Archipel. Der britische Biologe Charles Darwin gr\u00fcndete seine Evolutionstheorie unter anderem auf seine Beobachtungen dort im Jahr 1835.<\/p>\n\n<p>Das Umweltministerium will die Fracht nun l\u00f6schen und das Schiff danach im Meer versenken.&nbsp;Bereits im vergangenen Jahr war ein havarierter Frachter vor den Galapagosinseln versenkt worden.<\/p>\n\n<p>Erst im Dezember 2014 hatte ein havarierter \u00d6ltanker in einem \u00f6kologisch bedeutsamen Schutzgebiet in Bangladesch, den Sundarbans, eine \u00d6lpest ausgel\u00f6st, durch die unz\u00e4hlige Tiere qualvoll ums Leben kamen.&nbsp;Diese Ungl\u00fccke zeigen auf,&nbsp;dass eine Havarie jederzeit und \u00fcberall passieren kann. Das gilt f\u00fcr Galapagos, f\u00fcr Bangladesh und ebenso f\u00fcr die&nbsp;Arktis, wo \u00d6lfirmen wie Gazprom und Shell unter grossen Risiken f\u00fcr die Umwelt \u00d6l f\u00f6rdern und transportieren.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Greenpeace setzt sich f\u00fcr ein Verbot von \u00d6lbohrungen in \u00f6kologisch sensiblen Gebieten wie der&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arktis<\/a>&nbsp;ein sowie f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/act.greenpeace.org\/ea-action\/action?ea.client.id=1844&amp;ea.campaign.id=27037&amp;ea.tracking.id=gpi\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten<\/a>, das&nbsp;mindestens&nbsp;40 Prozent der Meeresfl\u00e4che umfasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regierung Ecuadors hat f\u00fcr die Galapagos-Inseln den Notstand ausgerufen. Grund ist ein havarierter Frachter, der seit einer Woche das sensible, einzigartige \u00d6kosystem bedroht.\u00a0 Die Regierung Ecuadors hat f\u00fcr die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":10599,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50,41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-10597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10597"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=10597"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=10597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}