{"id":10605,"date":"2015-01-19T00:00:00","date_gmt":"2015-01-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10605\/repsol-gibt-oelsuche-vor-den-kanaren-auf\/"},"modified":"2019-05-30T10:36:13","modified_gmt":"2019-05-30T08:36:13","slug":"repsol-gibt-oelsuche-vor-den-kanaren-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10605\/repsol-gibt-oelsuche-vor-den-kanaren-auf\/","title":{"rendered":"Repsol gibt \u00d6lsuche vor den Kanaren auf"},"content":{"rendered":"<p><b>Der spanische Energiekonzern Repsol stellt seine umstrittene Erd\u00f6lsuche vor den Kanaren ein. Greenpeace hatte die kanarische Bev\u00f6lkerung und die Regionalregierung bei ihrem Kampf gegen die riskanten \u00d6lbohrungen in den \u00f6kologisch wertvollen Gew\u00e4ssern mit einem Schiff und AktivistInnen unterst\u00fctzt.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\"><strong><strong>Der spanische Energiekonzern Repsol stellt seine umstrittene Erd\u00f6lsuche vor den Kanaren ein. Greenpeace hatte die kanarische Bev\u00f6lkerung und die Regionalregierung bei ihrem Kampf gegen die riskanten \u00d6lbohrungen in den \u00f6kologisch wertvollen Gew\u00e4ssern mit einem Schiff und AktivistInnen unterst\u00fctzt.<\/strong><\/strong><\/p>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\"><strong><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/158a7177-158a7177-150119_kanaren.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/158a7177-158a7177-150119_kanaren.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Montag, 19. Januar 2015<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Arturo Rodr\u00edguez \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/strong><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\">\u00abDie Bohrungen haben zwar \u00d6l- und Gasvorkommen best\u00e4tigt, aber die Schichten sind zu d\u00fcnn, um an eine F\u00f6rderung zu denken.\u00bb Das ist der offizielle Grund, warum Repsol nach eigenen Angaben die \u00d6lbohrungen stoppt. Der \u00d6lgigant hatte Mitte November letzten Jahres trotz heftigen Protests von Umweltsch\u00fctzern und gegen den ausdr\u00fccklichen Widerstand der Inselregierung und -bev\u00f6lkerung 60 Kilometer vor den Ferienparadiesen Lanzarote und Fuerteventura mit den Probebohrungen begonnen.\u00a0Zuvor hatte die spanische Regierung dem Unternehmen eine entsprechende Erlaubnis erteilt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\">Nachdem vor Gericht s\u00e4mtliche Klagen von Umweltorganisationen und auch der Lokalregierung abgewiesen worden waren, versuchte die spanische Regierung auch B\u00fcrgerbegehren zu stoppen. Zuletzt entsandte sie die spanische Marine, um die Interessen des Konzerns zu verteidigen. <a title=\"\u00d6lbohrungen vor Kanaren gestoppt\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/greenpeace-eilt-kanaren-zu-hilfe-verletzte-na\/blog\/51371\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das sp\u00fcrten unter anderen die Greenpeace-AktivistInnen, die mit Schlauchbooten vom Schiff Arctic Sunrise aus friedlich gegen die Bohrungen protestierten. Drei von ihnen wurden dabei verletzt. Die Arctic Sunrise wurde daraufhin tagelang festgehalten. Bei der Einfahrt auf den Kanaren wurde sie frenetisch begr\u00fcsst.<\/a><\/p>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\"><strong>Druck und Risiko waren gross<\/strong><\/p>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\">Die lokale Opposition war riesig, der Druck f\u00fcr die spanische Regierung wohl schlicht zu gross. Wie gef\u00e4hrlich bereits solche Probebohrungen sein k\u00f6nnen, zeigt das Beispiel der \u00abDeepwater Horizon\u00bb. Bei vergleichbaren Bohrungen kam es 2010 im Golf von Mexiko auf der von BP betriebenen \u00d6lplattform zu einer Explosion, gefolgt von einer der schwersten \u00d6lkatastrophen in der Geschichte. Und v<span>or ziemlich genau zw\u00f6lf Jahren\u00a0<\/span><span>brach der Einwand-Tanker Prestige, beladen mit 77&#8217;000 Tonnen \u00d6l, vor der galicischen K\u00fcste in Seenot auseinander. Das auslaufende \u00d6l verpestete die spanische K\u00fcste und reichte bis nach Frankreich. Es war die bis dahin gr\u00f6sste Umweltkatastrophe an europ\u00e4ischen K\u00fcsten. Hunderttausende von Tieren starben qualvoll.\u00a0<\/span>W\u00e4re es vor den Kanaren zu einem \u00d6lunfall gekommen, tr\u00e4fe dies neben der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vor allem die Tourismusindustrie und die ortsans\u00e4ssige Fischerei.<\/p>\n<p class=\"prefix_1 text artContent\">Es braucht <span>eine weltweite Energiewende.\u00a0<\/span>Weiteres \u00d6l aus der Tiefsee oder aus der\u00a0<a class=\"zoom\" title=\"Save the Arctic\" href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arktis<\/a>\u00a0heizt den Klimawandel immer weiter an und droht einmalige \u00d6kosysteme zu zerst\u00f6ren.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der spanische Energiekonzern Repsol stellt seine umstrittene Erd\u00f6lsuche vor den Kanaren ein. 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