{"id":106220,"date":"2024-02-26T16:57:03","date_gmt":"2024-02-26T15:57:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=106220"},"modified":"2024-02-26T16:57:07","modified_gmt":"2024-02-26T15:57:07","slug":"kreislaufwirtschaft-durchbruch-im-parlament","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/106220\/kreislaufwirtschaft-durchbruch-im-parlament\/","title":{"rendered":"Kreislaufwirtschaft: Durchbruch im Parlament"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Nationalrat hat heute erneut \u00fcber die Revision des Umweltschutzgesetzes beraten. Das Gesetz erlaubt einen wichtigen ersten Schritt hin zu mehr Kreislaufwirtschaft. Damit bestehen nun gesetzliche Grundlagen, um Produkte langlebiger zu machen und sie besser reparieren zu k\u00f6nnen. Greenpeace Schweiz freut sich \u00fcber diesen wichtigen Schritt f\u00fcr die Schonung von Umwelt und Ressourcen.<\/strong><\/p>\n\n<p>Der Nationalrat hat heute \u00fcber die verbleibenden Differenzen in der Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) diskutiert. Die Gesetzesrevision schafft Grundlagen, um die Reparierbarkeit und Langlebigkeit von Produkten zuk\u00fcnftig zu f\u00f6rdern. Sie stellt damit wichtige Weichen f\u00fcr die dringend ben\u00f6tigte echte Kreislaufwirtschaft. Greenpeace Schweiz erwartet nun, dass der Bundesrat diese Ambitionen in Verordnungen umsetzt. Das ist entscheidend f\u00fcr mehr Kreislaufwirtschaft in der Schweiz.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Greenpeace Schweiz ist aber entt\u00e4uscht, dass der Nationalrat heute dem St\u00e4nderat gefolgt ist und die Detailh\u00e4ndler beim Thema Plastik nicht in die Verantwortung nehmen will. Bei der Revision war vorgesehen, dass Detailh\u00e4ndler ihre Verpackungen von Lebensmittelabf\u00e4llen trennen m\u00fcssen, bevor sie diese in die Kompostierungs- oder Biogasanlage bringen. Der Nationalrat hat sich in der heutigen Beratung gegen eine solche \u00abEntpackungspflicht\u00bb entschieden \u2013 obwohl gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Umwelt BAFU jedes Jahr 100 Tonnen Plastik durch Kompostierung in unsere Erde gelangt und obwohl die Bestimmung in der Vernehmlassung auf grosse Zustimmung stiess.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Jo\u00eblle H\u00e9rin, Kreislaufwirtschaftsexpertin bei Greenpeace Schweiz kommentiert: \u00abPlastik ist \u00fcberall &#8211; in unseren B\u00f6den, Lebensmitteln, in unserem Blut, ja, sogar in Muttermilch. Mit dem heutigen Entscheid erlauben die Parlamentarier:innen den Detailh\u00e4ndlern die Verantwortung f\u00fcr die Plastikverschmutzung durch ihren Food Waste auf die Betreiber von Biogas- und Kompostierungsanlagen abzuw\u00e4lzen. Um die Plastikkrise zu bew\u00e4ltigen, m\u00fcssten aber alle ihre Verantwortung wahrnehmen. Weiter wie bisher geht nicht.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt<\/strong><\/h2>\n\n<p>Medienstelle Greenpeace Schweiz, 044 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nationalrat hat heute erneut \u00fcber die Revision des Umweltschutzgesetzes beraten. Das Gesetz erlaubt einen wichtigen ersten Schritt hin zu mehr Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n","protected":false},"author":103,"featured_media":106221,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[48,1],"tags":[37,212,217],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-106220","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zero-waste","category-unkategorisiert","tag-zero-waste","tag-kreislaufwirtschaft","tag-konsum","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106220"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106224,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106220\/revisions\/106224"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/106221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=106220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=106220"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=106220"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=106220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}