{"id":106276,"date":"2024-03-01T09:02:00","date_gmt":"2024-03-01T08:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=106276"},"modified":"2024-02-28T14:05:46","modified_gmt":"2024-02-28T13:05:46","slug":"uno-ozeanvertrag-machen-sie-bitte-vorwaerts-herr-roesti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/106276\/uno-ozeanvertrag-machen-sie-bitte-vorwaerts-herr-roesti\/","title":{"rendered":"UNO-Ozeanvertrag: Machen Sie bitte vorw\u00e4rts, Herr R\u00f6sti!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am 4. M\u00e4rz ist der UNO-Ozeanvertrag ein Jahr alt. Der Inselstaat Palau und Chile haben ihn als erste L\u00e4nder ratifiziert. Der wegweisende Vertrag ist unter anderem die Grundlage f\u00fcr Meeresschutzgebiete. Greenpeace fordert eine schnellere Gangart bei der Ratifizierung, auch von der Schweiz.<\/strong><\/p>\n\n<p>Am 4. M\u00e4rz 2023 einigten sich die UNO-Mitglieder auf einen globalen Vertrag zum Schutz der Meere. Der Vertrag ist das wichtigste internationale Umweltabkommen seit dem Pariser Klimaabkommen von 2015.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Bisher haben nur Palau und Chile den UNO-Ozeanvertrag ratifiziert. Palau ist mit seinen Hunderten von Inseln <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tagesthemen\/video-1111643.html\">vom Klimawandel besonders stark betroffen<\/a> \u2013 ihnen droht der Untergang.<\/p>\n\n<p>Der UNO-Ozeanvertrag tritt in Kraft, wenn ihn mindestens 60 Staaten ratifiziert haben. Dieses Ziel soll bis zur UNO-Ozeankonferenz im Sommer 2025 erreicht sein.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Bis heute haben 87 Staaten den Vertrag unterzeichnet und so ihren Willen bekundet, ihn bald zu ratifizieren, darunter Deutschland, Frankreich, Italien und \u00d6sterreich. Die Schweiz hingegen l\u00e4sst sich Zeit. Sie hat den Vertrag nicht unterzeichnet, geschweige denn ratifiziert. Dazu braucht es einen Entscheid des Parlaments.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mindestens 30 Prozent der Meere sch\u00fctzen<\/strong><\/h2>\n\n<p>&nbsp;Mit dem Ozeanvertrag erh\u00e4lt die UNO ein griffiges Instrument f\u00fcr die Schaffung von <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/publikation\/29838\/30x30-ein-greenpeace-plan-fuer-meeresschutzgebiete-greenpeace\/\">Meeresschutzgebieten, die mindestens 30 Prozent der Ozeane umfassen<\/a>. Zu diesem Mindestziel hat sich die Staatengemeinschaft, <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/bafu\/de\/home\/themen\/biodiversitaet\/fachinformationen\/biodiversitaetspolitik\/international\/internationale-abkommen.html\">inklusive Schweiz<\/a>, im Rahmen des \u00dcbereinkommens zur biologischen Vielfalt 2022 verpflichtet.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Ein<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/international\/publication\/62121\/30x30-from-global-ocean-treaty-to-protection-at-sea\/\"> Bericht von Greenpeace vom vergangenen September <\/a>zeigt, wie der Druck auf die Hohe See zunimmt. Mit Daten von Global Fishing Watch belegt er zum ersten Mal die wachsende Fischerei in Gebieten, die f\u00fcr den Schutz vorgesehen sind.<\/p>\n\n<p>Der Schutz der Meere ist entscheidend f\u00fcr das Klima und die globale Ern\u00e4hrungssicherheit. Die Hochsee ist die Heimat von Millionen von Tier- und Pflanzenarten und \u00d6kosystemen. Weniger als 1 Prozent dieser Fl\u00e4che ist vollst\u00e4ndig gesch\u00fctzt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Greenpeace fordert rasches Ha<\/strong>ndeln<\/h2>\n\n<p>Iris Menn, Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz, fordert vom zust\u00e4ndigen Bundesrat Albert R\u00f6sti und dem Parlament ein rasches Handeln: \u00abDer pazifische Inselstaat Palau und Chile haben mit der Ratifizierung ein starkes Zeichen gesetzt. Wir fordern die Schweiz auf, den UNO-Ozeanvertrag rasch zu ratifizieren. Es ist h\u00f6chste Zeit, die Ozeane und alles Leben, das sie beherbergen, zu sch\u00fctzen.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\"><strong>Schutz f\u00fcr den blauen Planeten<\/strong> <br>Der UNO-Ozeanvertrag ist ein rechtsverbindliches Instrument im Rahmen des Seerechts\u00fcbereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS) \u00fcber die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere. Der Vertrag betrifft die Gebiete ausserhalb der nationalen Gerichtsbarkeit. Diese machen rund zwei Drittel der Weltmeere aus.\u00a0\u00a0<br>Auf <a href=\"https:\/\/maps.greenpeace.org\/maps\/gpuk\/30x30\/\">einer interaktive Karte<\/a> l\u00e4sst sich nachschauen, welche Staaten den Vertrag ratifiziert oder zumindest unterzeichnet haben und wie stark die Meere bedroht sind. Siehe auch <a href=\"https:\/\/highseasalliance.org\/treaty-ratification\/map\/\">hier.<\/a><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kontakt<\/h2>\n\n<p><strong>Iris Menn<\/strong>, Meeresbiologin, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Greenpeace Schweiz,&nbsp;<a href=\"mailto:iris.menn@greenpeace.org\">iris.menn@greenpeace.org<\/a>, 079 886 75 92<\/p>\n\n<p><strong>Roland Gysin<\/strong>, Mediensprecher Greenpeace Schweiz,&nbsp;<a href=\"mailto:roland.gysin@greenpeace.org\">roland.gysin@greenpeace.org<\/a>, 044 447 41 17<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace fordert eine schnellere Gangart bei der Ratifizierung des UNO-Ozeanvertrags \u2013 auch von der Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"author":111,"featured_media":106278,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[119,1],"tags":[41],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-106276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meer","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/111"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106276"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106304,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106276\/revisions\/106304"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/106278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=106276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=106276"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=106276"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=106276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}