{"id":10744,"date":"2014-11-19T00:00:00","date_gmt":"2014-11-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10744\/greenpeace-eilt-kanaren-zu-hilfe-petition-gegen-oelbohrungen\/"},"modified":"2019-05-30T10:40:06","modified_gmt":"2019-05-30T08:40:06","slug":"greenpeace-eilt-kanaren-zu-hilfe-petition-gegen-oelbohrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10744\/greenpeace-eilt-kanaren-zu-hilfe-petition-gegen-oelbohrungen\/","title":{"rendered":"Greenpeace eilt Kanaren zu Hilfe \/ Petition gegen \u00d6lbohrungen"},"content":{"rendered":"<p><b>Bei einem friedlichen Protest gegen ein Offshore-\u00d6lbohrprojekt des Energiekonzerns Repsol vor Fuerteventura sind am Samstag drei Greenpeace-AktivistInnen bei einer \u00fcberharten spanischen Milit\u00e4r-Intervention verletzt worden.\u00a0<\/p>\n<p>            Zoom<\/p>\n<p>        Montag, 17. November 2014<\/p>\n<p>            Greenpeace-Aktivisten auf dem Aktionsschiff \u00abArctic Sunrise\u00bb protestieren an der geplanten Bohrstelle vor der Kanareninsel Fuerteventura.<\/p>\n<p>\u00a0Die Greenpeace-AktivistInnen protestierten an der k\u00fcnftigen Bohrstelle gegen die geplanten \u00d6lbohrungen des Energiekonzerns Repsol. Als sich Umweltsch\u00fctzerInnen in Schlauchbooten dem Bohrschiff \u00abRowan Renaissance\u00bb n\u00e4herten, rammte das spanische Milit\u00e4r sie mit seinen Booten. Dabei wurde eine 23-j\u00e4hrige italienische Aktivistin ins Meer geschleudert. Sie verletzte sich an einer Schiffsschraube und musste in einem Krankenhaus in Las Palmas operiert werden. Es geht ihr den Umst\u00e4nden entsprechend gut. Zwei weitere Umweltsch\u00fctzer, ein Italiener und ein Spanier, wurden leicht verletzt. An zwei Greenpeace-Schlauchbooten entstand Totalschaden. Ein von einem Aktivisten gedrehtes Video dokumentiert das rabiate Eingreifen des spanischen Milit\u00e4rs.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Bei einem friedlichen Protest gegen ein Offshore-\u00d6lbohrprojekt des Energiekonzerns Repsol vor Fuerteventura sind am Samstag drei Greenpeace-AktivistInnen bei einer \u00fcberharten spanischen Milit\u00e4r-Intervention verletzt worden.\u00a0<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/158a7177-158a7177-150119_kanaren.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/158a7177-158a7177-150119_kanaren.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Montag, 17. November 2014<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Greenpeace-Aktivisten auf dem Aktionsschiff \u00abArctic Sunrise\u00bb protestieren an der geplanten Bohrstelle vor der Kanareninsel Fuerteventura.\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<br \/><\/strong>Die Greenpeace-AktivistInnen protestierten an der k\u00fcnftigen Bohrstelle gegen die geplanten \u00d6lbohrungen des Energiekonzerns Repsol. Als sich Umweltsch\u00fctzerInnen in Schlauchbooten dem Bohrschiff \u00abRowan Renaissance\u00bb n\u00e4herten, rammte das spanische Milit\u00e4r sie mit seinen Booten. Dabei wurde eine 23-j\u00e4hrige italienische Aktivistin ins Meer geschleudert. Sie verletzte sich an einer Schiffsschraube und musste in einem Krankenhaus in Las Palmas operiert werden. Es geht ihr den Umst\u00e4nden entsprechend gut. Zwei weitere Umweltsch\u00fctzer, ein Italiener und ein Spanier, wurden leicht verletzt. An zwei Greenpeace-Schlauchbooten entstand Totalschaden. Ein von einem Aktivisten gedrehtes Video dokumentiert das rabiate Eingreifen des spanischen Milit\u00e4rs.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/D5DE6UmzSOA\" width=\"586\" height=\"329\"><\/iframe><\/p>\n<p>Repsol gef\u00e4hrdet mit den geplanten Bohrungen die Unterwasserwelt vor den Kanaren. Mit dem Aktionsschiff Arctic Sunrise hatten die Greenpeace-AktivistInnen sich zun\u00e4chst \u00fcber der beabsichtigten Bohrstelle etwa 60 Kilometer von der K\u00fcste von Fuerteventura positioniert. \u00abGreenpeace wird hier bleiben, um die einmalige Unterwasserwelt der Kanaren vor der \u00d6lausbeutung durch Repsol zu sch\u00fctzen\u00bb, so der spanische Greenpeace-Kampaigner Julio Barea an Bord des Schiffes.<\/p>\n<p>Gegen den Willen der ans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung und der Regionalregierung hat die spanische Regierung die gef\u00e4hrlichen \u00d6lbohrungen im Sommer dieses Jahres genehmigt. In \u00fcber tausend Metern Tiefe soll nun die erste Probebohrung gesetzt werden.<\/p>\n<p>Wie gef\u00e4hrlich bereits solche Probebohrungen sein k\u00f6nnen, zeigt das Beispiel der \u00abDeepwater Horizon\u00bb. Bei vergleichbaren Bohrungen kam es 2010 im Golf von Mexiko auf der von BP betriebenen \u00d6lplattform zu einer Explosion gefolgt von einer der schwersten \u00d6lkatastrophen in der Geschichte. K\u00e4me es vor den Kanaren zu einem \u00d6lunfall, tr\u00e4fe dies neben der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vor allem die Tourismusindustrie und die ortsans\u00e4ssige Fischerei.\u00a0Weiteres \u00d6l aus der Tiefsee oder aus der <a title=\"Save the Arctic\" href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arktis<\/a> heizt den Klimawandel immer weiter an und droht einmalige \u00d6kosysteme zu zerst\u00f6ren. Stattdessen brauchen wir jetzt den Wechsel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung.<\/p>\n<p>Vor ziemlich genau zw\u00f6lf Jahren\u00a0<span>brach der Einwand-Tanker Prestige, beladen mit 77&#8217;000 Tonnen \u00d6l, vor der galicischen K\u00fcste in Seenot auseinander. Das auslaufende \u00d6l verpestete die spanische K\u00fcste und reichte bis nach Frankreich. Es war die bis dahin gr\u00f6sste Umweltkatastrophe an europ\u00e4ischen K\u00fcsten. Hunderttausende von Tieren starben qualvoll.<\/span><\/p>\n<p> <strong>***UPDATE***<\/strong><\/p>\n<p><span>An Spaniens K\u00fcsten wissen die Menschen nur zu gut, was eine \u00d6lkatastrophe anrichten kann: <span>Vor ziemlich genau zw\u00f6lf Jahren\u00a0<\/span><span>brach der Einwand-Tanker Prestige, beladen mit 77&#8217;000 Tonnen \u00d6l, vor der galicischen K\u00fcste in Seenot auseinander. Das auslaufende \u00d6l verpestete die spanische K\u00fcste und reichte bis nach Frankreich. Es war die bis dahin gr\u00f6sste Umweltkatastrophe an europ\u00e4ischen K\u00fcsten. Hunderttausende von Tieren starben qualvoll.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span>Die Bev\u00f6lkerung der Kanaren will wie ihre Regionalregierung keine \u00d6lbohrungen vor ihrer Heimat. Nach der Aktion vom Wochenende fanden sich im Hafen von Lanzarote viele Menschen ein, um unser Schiff bei seiner Einfahrt jubelnd zu begr\u00fcssen. Nach dem friedlichen Protest wird es jetzt von den spanischen Beh\u00f6rden zur\u00fcckgehalten und nur gegen Zahlung einer Kaution von 50&#8217;000 Euro wieder freigegeben.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/TWksz46auTY\" width=\"586\" height=\"329\"><\/iframe><\/p>\n<p><span>Doch das wird unsere Opposition gegen die \u00d6lbohrpl\u00e4ne nicht stoppen.<span>\u00a0<\/span>Unterschreiben Sie zum Schutz der Kanaren:\u00a0<\/span><\/p>\n<p><a title=\"Petition Unterschreiben\" href=\"http:\/\/www.savecanarias.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Unterschreibe jetzt die Petition!\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/550035f1-550035f1-zur-petition-gr\u00fcn.jpg\" alt=\"Unterschreibe jetzt die Petition!\" width=\"268\" height=\"54\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einem friedlichen Protest gegen ein Offshore-\u00d6lbohrprojekt des Energiekonzerns Repsol vor Fuerteventura sind am Samstag drei Greenpeace-AktivistInnen bei einer \u00fcberharten spanischen Milit\u00e4r-Intervention verletzt worden.\u00a0 Zoom Montag, 17. 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