{"id":10894,"date":"2014-09-29T00:00:00","date_gmt":"2014-09-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10894\/die-schweiz-will-keinen-dreckstrom\/"},"modified":"2019-05-30T10:44:45","modified_gmt":"2019-05-30T08:44:45","slug":"die-schweiz-will-keinen-dreckstrom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10894\/die-schweiz-will-keinen-dreckstrom\/","title":{"rendered":"Die Schweiz will keinen Dreckstrom"},"content":{"rendered":"<p><b>Zusammen mit Pro Solar und dem WWF Schweiz hat Greenpeace heute 30&#8217;000 Unterschriften f\u00fcr eine Abgabe auf Dreckstrom \u00fcberreicht. Insbesondere Kohlestrom aus Deutschland gef\u00e4hrdet die Schweizer Energiewende.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Zusammen mit Pro Solar und dem WWF Schweiz hat Greenpeace heute 30&#8217;000 Unterschriften f\u00fcr eine Abgabe auf Dreckstrom \u00fcberreicht. Insbesondere Kohlestrom aus Deutschland gef\u00e4hrdet die Schweizer Energiewende.<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/6a3e6e8a-6a3e6e8a-dreckstromuebergabe.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/6a3e6e8a-6a3e6e8a-dreckstromuebergabe.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Montag, 29. September 2014<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Roger Nordmann, Nationalrat und Swissolar-Pr\u00e4sident, Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz und Kaspar Schuler von Greenpeace \u00fcbergeben 30&#8217;000 Unterschriften gegen Dreckstrom. \u00a9 Margareta Sommer\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> In nur drei Monaten haben wir zusammen mit WWF, Pro Solar und mit deiner Unterst\u00fctzung 30&#8217;000 Unterschriften gegen Dreckstrom gesammelt. Die Petition ist ein weiteres <a href=\"http:\/\/www.iwoe.unisg.ch\/de\/iwoe+news\/2014\/20140523_kundenbarometer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">klares Signal, dass die Bev\u00f6lkerung hinter einer konsequenten Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien steht<\/a>. Gerade im Hinblick auf eine vollst\u00e4ndige Strommarkt\u00f6ffnung ist es jetzt besonders wichtig, Massnahmen gegen billigen Dreckstrom zu ergreifen, der die Energiewende bedroht.<\/p>\n<p>Heute stammt mehr als die H\u00e4lfte des Stroms, der aus Schweizer Steckdosen fliesst, aus Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerken. Mit der geplanten vollst\u00e4ndigen \u00d6ffnung des Strommarkts droht dieser Anteil durch Importe weiter zu wachsen. Denn insbesondere in Deutschland produzieren Kohlekraftwerke Dreckstrom, der durch den rasanten Zuwachs bei den erneuerbaren Energien \u00fcberfl\u00fcssig geworden ist und deshalb zu Dumpingpreisen im Ausland verkauft wird. Solche Dreckstrom-Importe gef\u00e4hrden die einheimische Wasserkraft, behindern den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und damit den raschen Ausstieg der Schweiz aus der Atomenergie.<\/p>\n<p>Sinnbildlich f\u00fcr die hunderttausenden von Tonnen an Stein- und Braunkohle, die alleine in Deutschland t\u00e4glich verbrannt werden und so s\u00e4mtliche Klimaschutz-Bem\u00fchungen zunichte machen, posierten wir demonstrativ mit einem mit Kohle gef\u00fcllten Eisenbahnwaggon vor dem Bundeshaus. Unsere Botschaft ist unmissverst\u00e4ndlich: Die Schweiz muss raus aus der fossilen und nuklearen Stromproduktion!<\/p>\n<p><strong>Dreckstrom verzerrt den Markt<\/strong><\/p>\n<p>\u00abWasserkraft und Photovoltaik sind die zuverl\u00e4ssigen Standbeine der zuk\u00fcnftigen Stromproduktion, neben Windenergie, Geothermie und Biomasse. Dreckstrom, ob importiert oder aus eigenen Kraftwerken, hat daneben keinen Platz\u00bb, sagt Roger Nordmann, Nationalrat und Swissolar-Pr\u00e4sident. \u00abSchweizerinnen und Schweizer wollen keinen Dreckstrom, der auf Kosten von Umwelt und Allgemeinheit produziert wird. Die in kurzer Zeit gesammelten Unterschriften zeigen es deutlich\u00bb, meint Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz. Und Kaspar Schuler von Greenpeace Schweiz erg\u00e4nzt: \u00abDie Energiewende wird auf dem Strommarkt verzerrt, solange billiger Dreckstrom importiert oder als Atomkraft hier erzeugt wird. Das Dreckstrom-Schlupfloch kann mit einer gezielten Abgabe marktkonform, clever und schnell gestopft werden.\u00bb<\/p>\n<p>Unser Kampf f\u00fcr die Energiewende geht weiter. Die Welt braucht kein Wunder, um den Klimawandel zu stoppen, sondern mutige Menschen wie dich \u2013 oder Doris Leuthard: Motiviere die Bundesr\u00e4tin jetzt mit deiner Unterschrift, Schutzpatronin des Klimas zu werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/heiligedoris\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Zur-Petition-gr\u00fcn.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"121\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit Pro Solar und dem WWF Schweiz hat Greenpeace heute 30&#8217;000 Unterschriften f\u00fcr eine Abgabe auf Dreckstrom \u00fcberreicht. Insbesondere Kohlestrom aus Deutschland gef\u00e4hrdet die Schweizer Energiewende. 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