{"id":10977,"date":"2014-09-15T00:00:00","date_gmt":"2014-09-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/10977\/japan-will-in-der-antarktis-wieder-wale-toeten\/"},"modified":"2019-05-30T10:47:59","modified_gmt":"2019-05-30T08:47:59","slug":"japan-will-in-der-antarktis-wieder-wale-toeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/10977\/japan-will-in-der-antarktis-wieder-wale-toeten\/","title":{"rendered":"Japan will in der Antarktis wieder Wale t\u00f6ten"},"content":{"rendered":"<p><b>Zoom<\/p>\n<p>        Montag, 15. September 2014<\/p>\n<p>            \u00a9 Greenpeace \/ Dominik Labhardt<\/p>\n<p>\u00a0Die Internationale Walfangkommission IWC\u00a0 tagt wieder und Japan stellt ein neues Forschungsprogramm\u00a0vor. Damit will die Regierung in Tokio die Waljagd in der Antarktis durchsetzen.\u00a0Bis M\u00e4rz dieses Jahres konnte Japan unter dem Deckmantel der Wissenschaft Wale im antarktischen Schutzgebiet jagen. Damals hatte der UNO-Gerichtshof in Den Haag entschieden, dass Japans Walforschungsprogramm nicht den wissenschaftlichen Kriterien entspricht und in seiner bestehenden Form eingestellt werden muss. Nun wollen die japanischen Vertreter auf der IWC-Tagung ein neues Forschungsprogramm pr\u00e4sentieren.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong><\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/66c1d2e6-66c1d2e6-140915_walfangiwc.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/66c1d2e6-66c1d2e6-140915_walfangiwc.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Montag, 15. September 2014<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace \/ Dominik Labhardt\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/strong><strong>Die Internationale Walfangkommission IWC\u00a0 tagt wieder und Japan stellt ein neues Forschungsprogramm\u00a0vor. Damit will die Regierung in Tokio die Waljagd in der Antarktis durchsetzen.\u00a0<\/p>\n<p><\/strong>Bis M\u00e4rz dieses Jahres konnte Japan unter dem Deckmantel der Wissenschaft Wale im antarktischen Schutzgebiet jagen. Damals hatte der UNO-Gerichtshof in Den Haag entschieden, dass Japans Walforschungsprogramm nicht den wissenschaftlichen Kriterien entspricht und in seiner bestehenden Form eingestellt werden muss. Nun wollen die japanischen Vertreter auf der IWC-Tagung ein neues Forschungsprogramm pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>\u00abDie t\u00f6dliche japanische Walforschung hat bis heute keine anerkannten Daten hervorgebracht und geh\u00f6rt abgeschafft. F\u00fcr moderne Walforschung muss kein Tier sein Leben lassen\u00bb, kommentiert Thilo Maack, Meeresexperte bei Greenpeace.<\/p>\n<p><strong>Japans blutige Pl\u00e4ne<\/strong><\/p>\n<p>Die Neuauflage des japanischen Walforschungsprogramms w\u00fcrde den Rechtspruch aus Den Haag umgehen. Die Walschutznationen, darunter die USA und Deutschland reagieren mit einer Resolution auf die japanischen Pl\u00e4ne. Diese soll sicherstellen, dass Walforschung immer durch das\u00a0 IWC-Wissenschaftskomitee abgesegnet sein muss. Denn, so Maack:\u00a0\u00abJapans Versprechen, in der Arktis weniger Wale zu schiessen, ist ein T\u00e4uschungsman\u00f6ver.\u00bb<\/p>\n<p>Gleichzeitig verurteilten die\u00a028 EU-Mitgliedsstaaten sowie Australien, Brasilien, Israel, Monaco, Neuseeland und die USA mit einer Demarche den kommerziellen Walfang Islands und den Export von tausenden Tonnen Walfleischs nach Japan.<\/p>\n<p><a title=\"Greenpeace und Walfang\" href=\"\/switzerland\/de\/Themen\/Meer\/probleme\/wale\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Greenpeace ist generell gegen kommerziellen Walfang<\/a>\u00a0<span>und fordert deshalb mit anderen Walschutzorganisationen bei der kommenden Jahrestagung der IWC auch ein Schutzgebiet im S\u00fcdatlantik. Das hat allerdings wenig Aussicht auf Erfolg, denn es ist zu bef\u00fcrchten, dass Japan, wie bereits in der Vergangenheit geschehen, Bestechungsgelder einsetzt, um den Antrag zu verhindern.<\/span><\/p>\n<p>Japan wird zudem einen Antrag auf eine K\u00fcstenwalfangquote f\u00fcr Zwergwale stellen. Doch f\u00fcr das dabei anfallende Fleisch gibt es keinen Bedarf. Zudem w\u00fcrde das Moratorium aufgehoben und eine neue Walfangkategorie, die des K\u00fcstenwalfangs, geschaffen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zoom Montag, 15. September 2014 \u00a9 Greenpeace \/ Dominik Labhardt \u00a0Die Internationale Walfangkommission IWC\u00a0 tagt wieder und Japan stellt ein neues Forschungsprogramm\u00a0vor. 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