{"id":11042,"date":"2014-08-07T00:00:00","date_gmt":"2014-08-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11042\/hintergrund\/"},"modified":"2019-07-08T15:09:29","modified_gmt":"2019-07-08T13:09:29","slug":"hintergrund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11042\/hintergrund\/","title":{"rendered":"Hintergrund"},"content":{"rendered":"\n<p><b>Sportartikel und Outdoor-Kleider belasten die Umwelt. Ihre Herstellung tr\u00e4gt zur Zerst\u00f6rung desjenigen Naturerlebnisses bei, welches die Industrie ihren Kunden verspricht. Viele Produzenten haben das realisiert. Mit nat\u00fcrlichen und wiederverwertbaren Materialien wollen sie den \u00f6kologischen Fussabdruck ihrer Produkte verringern.<\/b><\/p>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1407_GP_MAG_2-14_Sport02.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&gt; Artikel im lesefreundlichen Magazinformat als PDF downloaden (150KB)<\/a>&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2014-Magazin\/Themenschwerpunkt-Sport\/\">&gt; Weitere Artikel zum Themenschwerpunkt Sport und Umwelt<\/a><\/p>\n\n<p>Allein in Frankreich werden j\u00e4hrlich 1500 Tonnen Ski und Snowboards weggeworfen. Wertvolle Ressourcen \u2014 darunter Holz, Stahl, Fiberglas, erd\u00f6lbasierte Kunststoffe und toxische Lacke \u2014, die mit viel Energieaufwand zu Sportartikeln zusammengebaut wurden, landen im Sperrm\u00fcll und werden in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt. \u00abWas wir tun k\u00f6nnen, um die Umwelt so wenig wie m\u00f6glich zu belasten, ist, Produkte herzustellen, die funktional, sch\u00f6n, einfach und haltbar sind\u00bb, sagte einst Yvon Chouinard, Gr\u00fcnder des amerikanischen Outdoor-Riesen Patagonia und so etwas wie das gr\u00fcne Gewissen der Branche: Produkte also, die nicht nach einer Saison bereits wieder kaputt oder out sind, sondern die man bestenfalls ein Leben lang beh\u00e4lt.<\/p>\n\n<p>Zum Beispiel ein Radical-Snowboard: Seit 1984 produziert das neunk\u00f6pfige Kleinunternehmen in Wollishofen 450 Snowboards pro Jahr \u2014 alles in Handarbeit, vorwiegend aus Schweizer Pappeln, Eschen und Buchen. \u00abUnsere Bretter leiern nicht schon nach drei Jahren aus\u00bb, sagt Mark Farner, der Patron der Manufaktur. Er gew\u00e4hrt seinen Kunden lebenslange Garantie auf den Flex und den Vorspann des Bretts. Zus\u00e4tzlich zur robusten Bauweise verwendet er einen extraharten Grafit-Laufbelag. Bei \u00abCustom made\u00bb-Boards, 2500-fr\u00e4nkigen, speziell nach Kundenw\u00fcnschen gefertigten Brettern, erneuert Farner zudem die Kanten und den Belag, wenn sie bis aufs Holz abgefahren sind. \u00abIch habe Kunden, die haben ihr Brett schon zweimal erneuert und fahren es seit \u00fcber zwanzig Jahren\u00bb, erz\u00e4hlt er stolz. Was Farner will, sind Qualit\u00e4t und Langlebigkeit.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Szene sieht gr\u00fcn<\/h2>\n\n<p>Andere Snowboardproduzenten haben sich mittlerweile voll und ganz der Nachhaltigkeit verschrieben. So zum Beispiel das amerikanische Unternehmen Niche, das seine Bretter unter dem Motto \u00abEco-friendly Snowboards\u00bb anpreist. \u00abWir haben irgendwann gemerkt, dass die traditionelle Snowboardproduktion ziemlich giftig ist\u00bb, sagt Dustin Morell, einer der Gr\u00fcnder von Niche. \u00abIn einem Sport, der vollkommen von der Umwelt abh\u00e4ngig ist, m\u00fcssen wir bessere L\u00f6sungen finden.\u00bb Sein Team begann zu t\u00fcfteln, um den Snowboardbau von Negativeinwirkungen auf die Umwelt m\u00f6glichst zu entr\u00fcmpeln. Zusammen mit einem Leimproduzenten hat Niche eine biologische Alternative zu klassischen, erd\u00f6lbasierten Epoxidharzen entwickelt. Herausgekommen ist ein Leim, der zur H\u00e4lfte aus erneuerbaren Abfallstoffen der Papier- und Biotreibstoff-Produktion hergestellt wird. Anstelle von Fiberglas, das gemeinhin f\u00fcr eine gute Spannung des Bretts sorgt, werden einfach wiederverwertbare Basaltderivate eingesetzt. Anstatt Karbon f\u00fcr die L\u00e4ngsversteifung nutzt Niche gepressten Hanf. S\u00e4mtliche H\u00f6lzer stammen aus nachhaltig bewirtschafteten W\u00e4ldern und die Kanten sind mehrheitlich aus wiederverwertetem Stahl. \u00abDie Nachfrage nach unseren Boards steigt, denn unsere Kunden wissen heute in Umweltthemen viel besser Bescheid\u00bb, sagt Morell. Das haben auch die Grossen gemerkt: Burton, der weltweit gr\u00f6sste Snowboardhersteller, baut heute ein Modell mit FSC-zertifiziertem Holzkern, ohne giftige Lacke und mit Kanten aus 90 Prozent Recyclingstahl.<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>\u00abHeute wird Nachhaltigkeit selbst in Managements priorit\u00e4r behandelt\u00bb<\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Raus in die Natur \u2014 aber nachhaltig<\/h2>\n\n<p>Die \u00ab\u00f6ko-freundliche\u00bb Snowboardherstellung ist die j\u00fcngste Inkarnation eines Megatrends im Outdoor-Bereich. Wer heute eine Allwetterjacke oder ein Thermoshirt kauft, kommt um das Thema Nachhaltigkeit nicht mehr herum. Und wer schon einmal im 2012 er\u00f6ffneten Transa Flagship Store neben dem Z\u00fcrcher Hauptbahnhof war \u2014 eine Art Fabrikhalle gef\u00fcllt mit Outdoor-Bekleidung und Sportartikeln \u2014, weiss auch: Die Branche boomt. Transa hat heute 270 Mitarbeiter, der Umsatz ist in den letzten zwei Jahren von 36 auf 56 Millionen Franken gestiegen. Laut dem Branchenverband European Outdoor Group betr\u00e4gt der mit Outdoor-Produkten erwirtschaftete Umsatz auf Einzelhandelsebene allein in Europa 10 Milliarden Euro (ohne Ski, Snowboards und Bikes).<\/p>\n\n<p>Die boomende Outdoor-Branche ist ein Paradox: Sie verkauft sich \u00fcber ein ungetr\u00fcbtes Naturerlebnis, tr\u00e4gt jedoch mit ihrem Energiebedarf f\u00fcr die Produktion, mit Abf\u00e4llen, CO2-Emissionen sowie giftigen und schwer abbaubaren Chemikalien selbst zu dessen Zerst\u00f6rung bei. Die meisten Hersteller haben das mittlerweile erkannt. Es gibt praktisch keine Website mehr ohne weitreichende Informationen zu den Themen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility \u2014&nbsp;Themen, f\u00fcr die in vielen Unternehmen zurzeit eigene Stellen geschaffen werden. J\u00fcrg Buschor, Kenner der Outdoor-Branche und Herausgeber der Zeitschrift \u00abOutdoor Guide\u00bb, stellt seit etwa f\u00fcnf Jahren ein Umdenken fest: \u00abFr\u00fcher war Nachhaltigkeit bei Outdoor-Marken meist in den Marketingabteilungen angesiedelt, wo man sich mit kleinen Pseudoaktionen zufrieden gab.\u00bb Heute sei das Thema vielfach im Management angesiedelt und werde priorit\u00e4r behandelt.<\/p>\n\n<p>Mit gutem Grund, denn die Umwelt ist zu einem entscheidenden Verkaufsargument geworden. Letztes Jahr meldete die gr\u00f6sste Sportartikel-Messe ISPO in M\u00fcnchen, dass sie ihre Ausstellungsfl\u00e4che f\u00fcr soziale und \u00f6kologische Initiativen wegen unerwartet hoher Nachfrage kurzerhand verdoppeln wird. Laut einem Bericht der Bank J. Safra Sarasin zur Nachhaltigkeit von Sportartikelfirmen von 2012 ist der Markt f\u00fcr sogenannt gr\u00fcne oder ethische Produkte in den letzten Jahren stark gewachsen. Der Transa-Nachhaltigkeitsbeauftragte Simon Schwarz best\u00e4tigt dies: \u00abOutdoor-Kunden sind gemeinhin sensibler als Fashion-Kunden, was die nachhaltige Produktion angeht.\u00bb Gut informierte K\u00e4ufer sprechen die Berater in den Transa-Gesch\u00e4ften vermehrt auf \u00f6kologische, soziale und ethische Kriterien der Produkte an. Dazu beigetragen haben sicher auch Sensibilisierungskampagnen von NGOs und Konsumentenorganisationen. Auf Websites wie rankabrand.com oder wegreen.de k\u00f6nnen Konsumenten heute Outdoor-Marken mit wenig Aufwand vergleichen und erfahren, was Unternehmen punkto Nachhaltigkeit leisten. F\u00fcr ihre Ranglisten st\u00fctzen sich die Betreiber solcher Plattformen meist auf im Internet verf\u00fcgbare Informationen wie zum Beispiel Nachhaltigkeitsberichte. Das kann auch zu Verzerrungen f\u00fchren. Denn wer besser kommuniziert, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch besser bewertet.<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>\u00abF\u00fcr Snowboards verwendet die Firma Niche gepressten Hanf statt Karbon.\u00bb<\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vom Kopfweh zur Bio-Baumwolle<\/h2>\n\n<p>Ein regelm\u00e4ssiger Anf\u00fchrer solcher Listen \u2014 und ein Pionier, was das Engagement f\u00fcr Umweltanliegen angeht \u2014&nbsp;ist das amerikanische Outdoor-Unternehmen Patagonia. Wie kein anderes geniesst es Glaubw\u00fcrdigkeit in der Branche. Gr\u00fcnder Yvon Chouinard ist ein international bekannter Bigwall-Kletterer, der in den 50er und 60er Jahren mit seinen Touren im Yosemite-Nationalpark auf sich aufmerksam machte. Aus seiner kleinen Kletterhaken-Manufaktur wurde eines der weltweit gr\u00f6ssten Outdoor-Unternehmen. 1900 Mitarbeiter erwirtschafteten im letzten Jahr einen Umsatz von 575 Millionen US-Dollar. Chouinard hat sich fr\u00fcher als die meisten Unternehmer f\u00fcr Umweltfragen interessiert. Patagonia hat denn auch seine Produktion bereits 1996 auf Bio-Baumwolle umgestellt, zu einer Zeit als biologischer Anbau noch etwas f\u00fcr Reformh\u00e4usler war und erst vereinzelt auf der Agenda von NGOs auftauchte. Laut der offiziellen Firmengeschichte war die damalige Einf\u00fchrung eine direkte Konsequenz von eigenen negativen Erfahrungen mit der Toxizit\u00e4t herk\u00f6mmlich produzierter Baumwolle. Angestellte in einem Patagonia-Gesch\u00e4ft in Boston hatten sich \u00fcber regelm\u00e4ssige Kopfschmerzen beklagt. Nach technischen Abkl\u00e4rungen zeigte sich, dass die Ursache daf\u00fcr Formaldehydd\u00e4mpfe der im Keller gelagerten Baumwolle waren. Daraufhin gab das Unternehmen eine Untersuchung \u00fcber den konventionellen Baumwollanbau in Auftrag und erfuhr erstmals, welchen Schaden die dabei eingesetzten Pestizide anrichten. Ein Stein geriet ins Rollen.&nbsp;<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>\u00abProdukte schaffen, die man bestenfalls ein Leben lang beh\u00e4lt.\u00bb<\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n<p>Patagonia geh\u00f6rte in den 90er Jahren auch zu den Ersten, die Fleece aus wiederverwertetem Polyester in die Produktionslinie aufnahmen. Laut eigenen Angaben wurden so in den letzten Jahren 92 Millionen Plastikflaschen wiederverwertet. Ausgetragene Fleece-Kleider werden heute zudem von Patagonia-H\u00e4ndlern zur\u00fcckgenommen. Ein Partnerunternehmen \u00fcbernimmt das Recycling und stellt daraus wiederum Polyesterf\u00e4den her. Im Gegensatz zur konventionellen Fleece-Herstellung werden so rund 70 Prozent an Energie und CO2-Emissionen eingespart.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Fluorproblem<\/h2>\n\n<p>Heute ist Patagonia mit seinem Umweltengagement l\u00e4ngst nicht mehr allein. Zahlreiche Outdoor-Produzenten haben mittlerweile auf biologisch hergestellte oder wiederverwertbare Materialien umgestellt. Ein Problem, an dem sich derzeit jedoch die gesamte Branche die Z\u00e4hne ausbeisst, sind die toxischen und in der Natur nicht abbaubaren Fluorverbindungen. Vor allem Hardshell-Jacken werden damit zugunsten eines besseren Schmutz-, \u00d6l- und Wasserschutzes impr\u00e4gniert. Patagonia und andere Outdoor-Produzenten haben zwar angek\u00fcndigt, dass die bioakkumulative Perfluoroktans\u00e4ure (PFOA) bis 2015 aus der Produktionskette entfernt werden soll, doch auf andere Fluorverbindungen will man kurzfristig wegen zu grosser Funktionalit\u00e4ts-einbussen nicht verzichten. Doch bereits bestehen Alternativen zu Fluorverbindungen: Der kleine, auf Bergsport spezialisierte Outdoor-Produzent R\u2019ADYS aus Nidau stellt als Erster der Branche seine gesamte Sommerkollektion 2014 auf eine fluorfreie Impr\u00e4gnierung um. Die daf\u00fcr genutzte Technologie Barrier Eco wurde vom Schweizer Textilausr\u00fcster HeiQ entwickelt. Sie beruht auf stark verzweigten Polymeren und ist komplett fluorfrei. Ein Jahr Vorlaufzeit reichte f\u00fcr die Umstellung der Produktion und die Produktpreise sind dadurch nur minimal gestiegen. Tests haben gezeigt, dass die fluorfreie Wasserabweisung mit herk\u00f6mmlichen Impr\u00e4gnierungen durchaus vergleichbar ist, sagt R\u2019ADYS-CEO Adrian Ruhstaller. \u00abFunktionelle Einbussen mussten wir einzig bei der \u00d6labweisung hinnehmen. Doch die ist f\u00fcr unser Einsatzgebiet und unsere Kundschaft nicht zentral.\u00bb Damit spricht Ruhstaller ein wichtiges Problem der Outdoor-Industrie an, das Experten \u00abOverengineering\u00bb nennen:<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>\u00abMit Outdoor-Produkten werden in Europa 10 Milliarden Euro umgesetzt\u00bb<\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n<p>Wieso braucht jemand f\u00fcr den abendlichen Hundespaziergang eine Membrane, die komplett \u00f6labweisend ist und deren wasser- und windabweisende Eigenschaften f\u00fcr eine Himalaja-Exkursion ausgelegt sind? Besteht der gew\u00f6hnliche Outdoor-Kunde tats\u00e4chlich auf solch extremer Funktionalit\u00e4t oder w\u00e4re er bereit, zugunsten von \u00f6kologischen \u00dcberlegungen geringf\u00fcgige Einbussen hinzunehmen? Am Ende liegt es in der Macht des einzelnen Konsumenten, der Industrie mit seinem Kaufentscheid eine Antwort auf diese Fragen zu geben.<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Forderungen von Greenpeace:<\/strong><\/p><p>Aufgrund der umwelt- und gesundheitssch\u00e4digenden Eigenschaften von Fluorverbindungen fordert Greenpeace im Rahmen der Detox-Kampagne die vollst\u00e4ndige Eliminierung der gesamten Gruppe der Fluorverbindungen. Bereits 20 internationale Modeunternehmen haben mit einer \u00f6ffentlichen Detox-Verpflichtung versprochen, bis sp\u00e4testens 2020 alle gef\u00e4hrlichen Chemikalien \u2014 auch die Fluorverbindungen \u2014 aus der gesamten Produktionskette zu eliminieren. Doch die Outdoor Branche tut sich schwer damit: Bisher hat noch kein einziges Unternehmen eine solche Detox-Verpflichtung abgegeben. Mehr infos unter: greenpeace.ch\/detox.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sportartikel und Outdoor-Kleider belasten die Umwelt. Ihre Herstellung tr\u00e4gt zur Zerst\u00f6rung desjenigen Naturerlebnisses bei, welches die Industrie ihren Kunden verspricht. Viele Produzenten haben das realisiert. 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