{"id":110579,"date":"2024-07-26T13:00:00","date_gmt":"2024-07-26T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=110579"},"modified":"2024-08-15T14:29:20","modified_gmt":"2024-08-15T12:29:20","slug":"earth-overshoot-day-eine-welt-ist-nicht-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/110579\/earth-overshoot-day-eine-welt-ist-nicht-genug\/","title":{"rendered":"Earth Overshoot Day: Eine Welt ist nicht genug"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.footprintnetwork.org\/\">Es ist Earth Overshoot Day<\/a>. Ab 1. August lebt die Menschheit auf Pump. Das heisst, wir haben alle nat\u00fcrlichen Ressourcen aufgebraucht. Doch Ver\u00e4nderungen sind m\u00f6glich. In der Schweiz sind 8 von 10 Einwohner:innen \u00fcberzeugt, dass wir \u00abWege finden m\u00fcssen, wie wir unabh\u00e4ngig vom Wirtschaftswachstum gut leben k\u00f6nnen\u00bb. Das ist das Ergebnis<\/strong><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2024\/07\/e2829cd7-umfrage-einstellungen-wirtschaftspolitik-juni-24.pdf\"><strong> einer repr\u00e4sentativen Umfrage<\/strong><\/a><strong> im Auftrag von Greenpeace.<\/strong><\/p>\n\n<p>Die Schweiz feiert den 1. August &#8211; eine gute Gelegenheit, um \u00fcber die Zukunft nachzudenken. Zum Beispiel dar\u00fcber, wie wir auf die Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise reagieren sollen. Denn heute, am 214. Tag des Jahres, ist Earth Overshoot Day. Das bedeutet, die restlichen 152 Tage leben wir auf Pump.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Die Menschheit hat &#8211; rechnerisch &#8211; alle nat\u00fcrlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde zur Verf\u00fcgung stellt. Die<a href=\"https:\/\/www.footprintnetwork.org\/resources\/data\/\"> Berechnungen<\/a> stammen von der Organisation<a href=\"https:\/\/www.footprintnetwork.org\/\"> Global Footprint Network<\/a>.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weg von der Abh\u00e4ngigkeit <\/strong>vom Wachstum<\/h2>\n\n<p>Seit den 1950er Jahren messen wir den Erfolg einer Volkswirtschaft daran, wie stark sie w\u00e4chst \u2013 egal, wie es um Umweltzerst\u00f6rung, soziale Gleichheit, Gesundheit und Zufriedenheit steht. Eine Wirtschaft ist aber nur dann nachhaltig, wenn sie das Wohlergehen von Mensch und Planet ins Zentrum stellt.<\/p>\n\n<p>Viele Menschen sind sich bewusst, dass die \u00abnat\u00fcrlichen Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums\u00bb erreicht sind. Das ergab eine<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2024\/07\/e2829cd7-umfrage-einstellungen-wirtschaftspolitik-juni-24.pdf\"> repr\u00e4sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts gfs-Z\u00fcrich im Auftrag von Greenpeace<\/a>. 7 von 10 Befragten stimmen dieser Aussage zu. 8 von 10 Befragten sind zudem \u00fcberzeugt, dass wir \u00abWege finden m\u00fcssen, wie wir unabh\u00e4ngig vom Wirtschaftswachstum gut leben k\u00f6nnen\u00bb.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine Erde reicht l\u00e4ngst nicht mehr&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n<p>In den 1970er Jahren war der Earth Overshoot Day im Dezember. Der Ressourcenverbrauch entsprach ungef\u00e4hr dem, was die Erde in einem Jahr an Rohstoffen zur Verf\u00fcgung stellen konnte.&nbsp;<\/p>\n\n<p>2024 ben\u00f6tigen wir \u2013 rechnerisch \u2013 1,75 Erden (<a href=\"https:\/\/overshoot.footprintnetwork.org\/newsroom\/press-release-june-2024-english\/?_ga=2.268475955.33780457.1720431749-107300906.1720431749\">siehe Infografik<\/a>), damit der weltweite Bedarf an nat\u00fcrlichen Ressourcen wie Wasser, Ackerland und W\u00e4ldern gedeckt ist.<\/p>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/108078\/am-montag-27-mai-ist-swiss-overshoot-day-wir-sind-pleite-und-koennen-etwas-dagegen-tun\/\">Bereits am 27. Mai war der Swiss Overshoot Dayi.<\/a> Bis Ende Jahr werden wir<a href=\"https:\/\/overshoot.footprintnetwork.org\/newsroom\/country-overshoot-days\/\"> gem\u00e4ss Global Footprint Network<\/a> 2,5-mal mehr Umweltleistungen und -ressourcen konsumiert haben, als global verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n\n<p><\/p>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\"><strong>Es braucht grundlegenden Wandel&nbsp;<\/strong><br>Die <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-101770.html\">Eidgen\u00f6ssische Forschungsanstalt Empa hat berechnet<\/a>, dass \u00abein \u00f6kologisches und sozial gerechtes Leben f\u00fcr \u00fcber zehn Milliarden Menschen m\u00f6glich ist\u00bb und zwar mit einem \u00abangemessenen Lebensstandard f\u00fcr alle\u00bb.&nbsp;<br><br>Allerdings braucht es daf\u00fcr \u00abeinen grundlegenden Wandel in vielen Systemen, mit denen wir essentielle G\u00fcter und Dienstleistungen herstellen.\u00bb Nur so schaffen wir es auch, die planetaren Grenzen einzuhalten. <br><br>Die Empa fordert unter anderem einen&nbsp; \u00abkompletten Verzicht auf fossile Brennstoffe sowie eine Umstellung der Landwirtschaft zugunsten einer \u00fcberwiegend pflanzlichen Ern\u00e4hrung.\u00bb Das deckt sich mit <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/109455\/greenpeace-analyse-coop-und-migros-verpassen-klimaziele\/\">Forderungen von Greenpeace <\/a>zum Beispiel an die Detailh\u00e4ndler Coop und Migros auf Werbung f\u00fcr Tierprodukte zu verzichten.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist Earth Overshoot Day. Ab 1. August lebt die Menschheit auf Pump. Das heisst, wir haben alle nat\u00fcrlichen Ressourcen aufgebraucht. 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