{"id":11124,"date":"2014-07-22T00:00:00","date_gmt":"2014-07-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11124\/48-stunden-protest-gegen-lego-das-ist-erst-der-anfang\/"},"modified":"2019-05-30T10:52:23","modified_gmt":"2019-05-30T08:52:23","slug":"48-stunden-protest-gegen-lego-das-ist-erst-der-anfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11124\/48-stunden-protest-gegen-lego-das-ist-erst-der-anfang\/","title":{"rendered":"48 Stunden Protest gegen LEGO \u2013 Das ist erst der Anfang"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/ea6d2814-ea6d2814-gp0stohhu_press.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/ea6d2814-ea6d2814-gp0stohhu_press.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Dienstag, 22. Juli 2014<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten bei LEGOs Hauptsitz. \u00a9 Uffe Weng \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Vergangene Woche, in einem Industriegebiet in der Tschechischen Republik, hatte unsere Kampagne eine neue Eskalationsstufe erreicht. Wir fordern LEGO dazu auf, das Werbe-Abkommen mit Shell zu beenden. Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten kennzeichneten die LEGO-Fabrik in Tschechien \u2013 eine ihrer drei gr\u00f6ssten Produktionsst\u00e4tten weltweit \u2013 mit dem Shell-Logo und inszenierten eine \u00d6lkatastrophe, die von riesigen, verzweifelten LEGO-Figuren gereinigt wurde.<\/p>\n<p>Rund 24 Stunden sp\u00e4ter sind im LEGO-Hauptquartier in Bellund, D\u00e4nemark \u2013 dem Gr\u00fcndungsort von LEGO im Jahre 1932 \u2013 weitere Greenpeace-Aktivistinnen und \u2013Aktivisten aufgetreten. Sie \u00fcberreichten mehrere riesige LEGO-Steine, welche die Unterschriften der 550&#8217;000 Menschen rund um den Globus repr\u00e4sentieren, die den Spielwarenhersteller dazu auffordern, die Partnerschaft mit dem \u00d6lkonzern Shell zu beenden. Weil LEGO sich weigerte aus dem Geb\u00e4ude zu kommen und die Petition entgegenzunehmen, haben die Aktivistinnen und Aktivisten eine Wand aus riesigen weissen LEGO-Steinen errichtet, von denen jeder 10&#8217;000 Unterschriften symbolisiert. Mit dieser Wand haben sie den Eingang zum LEGO-Hauptquartier blockiert.<\/p>\n<p>Die Aktionen waren eine Antwort auf die Weigerung LEGOs, sich zu den seit zwei Wochen anhaltenden, weltweiten \u00a0Protesten zu \u00e4ussern. Ein Highlight der Kampagne ist bis dato das Video <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qhbliUq0_r4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abEverything is not awesome\u00bb<\/a>, welches weltweit rund 5 Millionen mal angeschaut wurde. Zudem haben \u00fcber eine halbe Million Menschen \u2013 viele unter ihnen sind LEGO-Fans \u2013 die Petition unterzeichnet. Im Internet ist eine Flut von Artikeln erschienen, die beschreiben, was LEGO falsch gemacht hat und wieso Fans so entt\u00e4uscht \u00fcber den beliebten Spielwarenhersteller sind.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/qhbliUq0_r4\" width=\"587\" height=\"330\"><\/iframe><\/p>\n<p>Der CEO von LEGO, J\u00f8rgen Vig Knudstorp, hat nur einmal mit einem kurzen Statement auf die Kampagne reagiert: \u00abWir erwarten von Shell, dass der Konzern seiner Verantwortung gerecht wird, wo auch immer er gerade operiert und dass er entsprechend auf Forderungen eingehen wird. Ich m\u00f6chte gerne klarstellen, dass wir vorhaben, den langfristigen Vertrag mit Shell einzuhalten, den wir im Jahr 2011 eingegangen sind.\u00bb <br \/> Diese Antwort eines Unternehmens ist vergleichbar mit einer Person, die sich die Finger in die Ohren steckt und \u00abLA-LA-LA\u00bb singt. Der Fall ist auch vergleichbar mit der Schuldabweisung, <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/News-Archiv\/forests\/nestle-verwendet-palmoel-aus-urwaldzerstoerung-auch-fuer-kit-kat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die wir vor etwa einem Jahrzehnt schon bei Firmen wie Nestl\u00e9 beobachtet haben, als sie den schwarzen Peter weitergaben<\/a> und meinten sie seien nicht verantwortlich f\u00fcr das Palm\u00f6l, das in ihren Produkten stecke und auch nicht f\u00fcr den Regenwald, der zerst\u00f6rt wurde, um die \u00d6lpalmen anzupflanzen.<\/p>\n<p>Als Folge einiger Kampagnen, denen grosse mediale Aufmerksamkeit geschenkt wurde,\u00a0 sind viele Konzerne, inklusive Nestl\u00e9, einen Schritt weiter gegangen und haben verstanden, dass es m\u00f6glich und n\u00f6tig ist, Verantwortung f\u00fcr Gesch\u00e4ftspartner zu \u00fcbernehmen \u2013 egal ob es sich um Firmen handelt, von denen sie Waren erhalten oder um Firmen, mit denen sie reine Gesch\u00e4ftsbeziehungen pflegen. Wenn ein Unternehmen diese Verantwortung nicht ernst nimmt, l\u00e4uft es Gefahr einen schweren Imageschaden davonzutragen, dessen Wirkung noch \u00fcber Jahrzehnte hinweg zu sp\u00fcren sein kann.<\/p>\n<p>Shell hat sich mit LEGO zusammengeschlossen, da sich der \u00d6lmulti der St\u00e4rke bewusst ist, die in der Partnerschaft mit einem so beliebten und von vielen als moralisch einwandfrei betrachteten Unternehmen wie LEGO liegt. Durch Shell\u2019s Werbe-Abkommen mit LEGO, sind die Benzinverkaufszahlen des \u00d6lmultis um 7.5% in die H\u00f6he geschossen, die Kundentreue stieg in einigen Tankstellen um 52% und die Werbung hat den PR-Wert der Firma um 116 Millionen Dollar erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Doch welchen Vorteil kann LEGO aus der Partnerschaft ziehen? Ist sich LEGO\u2019s CEO J\u00f8rgen Vig Knudstorp bewusst, wie schlecht Shell sein Unternehmen aussehen lassen kann? Realisiert er, wie sch\u00e4dlich eine Partnerschaft mit einem moralisch und \u00f6kologisch so miserabel dastehenden Konzern f\u00fcr LEGO sein kann? Shell ist ein Konzern der wortw\u00f6rtlich ans Ende der Welt geht, um dort Erd\u00f6l zu f\u00f6rdern und dabei den einzigartigen Lebensraum in der Arktis, unser Klima und damit auch die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel setzt \u2013 das steht total im Widerspruch zu LEGO\u2019s sorgf\u00e4ltig ausgearbeiteten Zielen zum Schutz der Umwelt.<\/p>\n<p>Die Kampagne hat erst gerade begonnen. Mehr als eine halbe Million Menschen, die bis dato mitgemacht haben \u2013 nicht zu vergessen sind auch die mehr als 5 Millionen Menschen die den Schutz der Arktis fordern \u2013, wollen dass LEGO ihnen endlich Geh\u00f6r schenkt. <a href=\"http:\/\/minimaker.legoblockshell.org\/desktop\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sie werden da sein, wo auch immer LEGO gerade sein mag<\/a> \u2013 beim Hauptsitz, den Fabriken, den Spielwarenl\u00e4den oder auf ihrer Facebook und \u2013Twitter-Seite. Wann nimmt LEGO\u2019s CEO endlich seine Finger aus den Ohren und antwortet?<\/p>\n<p><span>Unterschreibe die Petition und hilf uns den Druck auf LEGO noch weiter zu erh\u00f6hen.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"\/switzerland\/Global\/switzerland\/shell\/DE\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Zur-Petition-Button.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"54\"><\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 22. Juli 2014 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten bei LEGOs Hauptsitz. \u00a9 Uffe Weng \/ Greenpeace Vergangene Woche, in einem Industriegebiet in der Tschechischen Republik, hatte unsere Kampagne eine neue Eskalationsstufe&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":11126,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-11124","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11124"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11124\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11124"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=11124"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=11124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}