{"id":11212,"date":"2014-06-27T00:00:00","date_gmt":"2014-06-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11212\/greenpeace-aktivisten-fordern-mehr-erneuerbare-und-energieeffizienz\/"},"modified":"2019-05-30T10:54:50","modified_gmt":"2019-05-30T08:54:50","slug":"greenpeace-aktivisten-fordern-mehr-erneuerbare-und-energieeffizienz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11212\/greenpeace-aktivisten-fordern-mehr-erneuerbare-und-energieeffizienz\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Aktivisten fordern mehr Erneuerbare und Energieeffizienz"},"content":{"rendered":"<p><b>35 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten aus sechs L\u00e4ndern, darunter die Schweiz, protestierten am Freitag in Br\u00fcssel gegen die von Europas Staats- und Regierungschefs geplante k\u00fcnftige Energieversorgung der Europ\u00e4ischen Union. Die Aktivisten kletterten auf Kr\u00e4ne und ein B\u00fcrogeb\u00e4ude nahe dem dort tagenden EU-Gipfel und entrollten drei grosse Banner.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<h3><span>35 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten aus sechs L\u00e4ndern, darunter die Schweiz, protestierten am Freitag in Br\u00fcssel gegen die von Europas Staats- und Regierungschefs geplante k\u00fcnftige Energieversorgung der Europ\u00e4ischen Union. Die Aktivisten kletterten auf Kr\u00e4ne und ein B\u00fcrogeb\u00e4ude nahe dem dort tagenden EU-Gipfel und entrollten drei grosse Banner. <\/span><\/h3>\n<p><span><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/4ab04265-4ab04265-bruessel.jpg\" title=\"Die Karikatur auf den Banner zeigt die EU-Staatschefs im Fond einer Limousine. Der Wagen rollt auf einen Abgrund zu. Die R\u00e4der des Fahrzeugs tragen die Logos von RWE, Eon und Shell, sowie des franz\u00f6sischen Atomkonzerns EdF.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Die Karikatur auf den Banner zeigt die EU-Staatschefs im Fond einer Limousine. Der Wagen rollt auf einen Abgrund zu. Die R\u00e4der des Fahrzeugs tragen die Logos von RWE, Eon und Shell, sowie des franz\u00f6sischen Atomkonzerns EdF.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/4ab04265-4ab04265-bruessel.jpg\" alt=\"Die Karikatur auf den Banner zeigt die EU-Staatschefs im Fond einer Limousine. Der Wagen rollt auf einen Abgrund zu. Die R\u00e4der des Fahrzeugs tragen die Logos von RWE, Eon und Shell, sowie des franz\u00f6sischen Atomkonzerns EdF.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content hidden-paragraph\">\n        <span class=\"date\">Freitag, 27. Juni 2014<\/span><br \/>\n        <strong>Die Karikatur auf den Banner zeigt die EU-Staatschefs im Fond einer Limousine. Der Wagen rollt auf einen Abgrund zu. Die R\u00e4der des Fahrzeugs tragen die Logos von RWE, Eon und Shell, sowie des franz\u00f6sischen Atomkonzerns EdF.<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Greenpeace-Aktivisten protestieren mit ihrer Aktion gegen Europas fahrl\u00e4ssige Energiepolitik zugunsten der europ\u00e4ischen Energiekonzerne. \u00abEuropa rast auf einen Abgrund zu und die Chefs haben sich auf die R\u00fcckbank verzogen\u00bb, sagt Greenpeace Energieexperte Andree B\u00f6hling. \u00abDie Energiekonzerne haben das Steuer \u00fcbernommen. Sie wollen Europa weiter am Tropf der fossilen Energien halten. Nur so k\u00f6nnen sie ihr Gesch\u00e4ftsmodell retten. Aber einzig die Erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz k\u00f6nnen die EU wieder auf eine sichere Strasse zur\u00fcckf\u00fchren\u00bb.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>EU-Energiepolitik: Wunschkonzert f\u00fcr Energiekonzerne\u00a0<\/h3>\n<p>Die Staats- und Regierungschefs Europas beraten derzeit in Br\u00fcssel \u00fcber einen Weg aus der Energieabh\u00e4ngigkeit von russischem \u00d6l und Gas. Ein erster Schritt hin zu einem klimafreundlichen Europa, k\u00f6nnte man meinen. Der Vorschlag der Europ\u00e4ischen Kommission f\u00fcr Europas k\u00fcnftige Energieversorgung setzt jedoch weiter auf klimasch\u00e4dliche fossile Brennstoffe und erf\u00fcllt damit die W\u00fcnsche der grossen Energiekonzerne.<\/p>\n<p>Statt den Ausbau der Erneuerbaren Energien von Wind, Wasser- und Sonnenkraft voranzutreiben und damit die europ\u00e4ische Energiewende einzuleiten, setzt die EU weiter auf fossile Brennstoffe und gef\u00e4hrliche Atomkraft. Die EU bezieht derzeit 75 Prozent ihrer Energie aus fossilen Quellen. Sie importiert mehr als die H\u00e4lfte des \u00d6l-, Gas- und Kohlebedarfs aus dem Ausland, vor allem aus Russland.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Erneuerbare Energien: L\u00f6sung f\u00fcr viele Probleme<\/h3>\n<p>Anstatt weiterhin die W\u00fcnsche der europ\u00e4ischen Energiekonzerne wie RWE, Shell und Co. zu bedienen, sollte die EU lieber \u00fcber eine alternative Energieversorgung nachdenken. Erneuerbare Energien l\u00f6sen nicht nur die Abh\u00e4ngigkeit von russischen Energieimporten, sondern auch eine neue Abh\u00e4ngigkeit von europ\u00e4ischen Energiekonzernen.<\/p>\n<p>Ein aktuelles Energieszenario von Greenpeace rechnet vor, dass Europa rund 40 Prozent weniger fossile Brennstoffe importieren m\u00fcsste, wenn es konsequent auf Erneuerbare Energien und Effizienz setzen w\u00fcrde. Der am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte Greenpeace-Report st\u00fctzt sich dabei auf Daten des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Ludwig B\u00f6lkow Systemtechnik.<\/p>\n<p>Der Bericht zeigt ebenso auf, wie Europa den Anteil der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 auf 45 Prozent steigern und dabei 40 Prozent Energie einsparen kann (im Vergleich zu 2005). Die EU-Kommission will bis zum Jahr 2030 einen Ausbau der Erneuerbaren Energien auf nur 27 Prozent erreichen. \u00abDie EU debattiert fortw\u00e4hrend \u00fcber Wachstum und Arbeitspl\u00e4tze\u00bb, so B\u00f6hling. \u00abErneuerbare Energien nutzen dem Klimaschutz, schaffen Arbeitspl\u00e4tze und sind das beste Rezept f\u00fcr Energieunabh\u00e4ngigkeit\u00bb.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span>Auch die Schweiz muss ihren Beitrag f\u00fcr eine erneuerbare Zukunft leisten\u00a0<\/span>&gt;\u00a0<a class=\"zoom\" href=\"http:\/\/dreckstrom.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unterschreiben Sie jetzt die Petition auf dreckstrom.ch<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>35 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten aus sechs L\u00e4ndern, darunter die Schweiz, protestierten am Freitag in Br\u00fcssel gegen die von Europas Staats- und Regierungschefs geplante k\u00fcnftige Energieversorgung der Europ\u00e4ischen Union. 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