{"id":11275,"date":"2014-05-27T00:00:00","date_gmt":"2014-05-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11275\/polizei-beendet-besetzung-von-oelplattform-helfen-sie-mit-die-baereninsel-zu-schuetzen\/"},"modified":"2019-05-30T10:57:07","modified_gmt":"2019-05-30T08:57:07","slug":"polizei-beendet-besetzung-von-oelplattform-helfen-sie-mit-die-baereninsel-zu-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11275\/polizei-beendet-besetzung-von-oelplattform-helfen-sie-mit-die-baereninsel-zu-schuetzen\/","title":{"rendered":"Polizei beendet Besetzung von \u00d6lplattform: Helfen Sie mit, die B\u00e4reninsel zu sch\u00fctzen!"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben vor der norwegischen K\u00fcste zwei Tage lang eine Plattform besetzt, mit welcher der \u00d6lkonzern Statoil in der Arktis nach \u00d6l bohren will. Sie wurden am fr\u00fchen Donnerstagmorgen von der Polizei runtergeholt. Die Bohrinsel geh\u00f6rt dem Zuger Konzern Transocean, der bereits die Ungl\u00fccksplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko betrieben hatte. Die Crew des sich immer noch vor Ort befindenden Greenpeace-Schiffes Esperanza sieht durch die Statoil-\u00d6lbohrungen das nahegelegene einzigartige Naturschutzgebiet der B\u00e4reninsel und dessen Tierwelt bedroht. Eine Petition fordert die norwegische Regierung auf, die Arktis-Bohrungen zu stoppen.<\/p>\n<p>            Zoom<\/p>\n<p>        Dienstag, 27. Mai 2014<\/p>\n<p>            \u00a9 Greenpeace, Das Greenpeace Schiff Esperanza bei der B\u00e4rinsel<\/p>\n<p>\u00a0<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p class=\"p1\"><strong><span>Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben vor der norwegischen K\u00fcste zwei Tage lang eine Plattform besetzt, mit welcher der \u00d6lkonzern Statoil in der Arktis nach \u00d6l bohren will. Sie wurden am fr\u00fchen Donnerstagmorgen von der Polizei runtergeholt. Die Bohrinsel geh\u00f6rt dem<strong><span> Zuger Konzern Transocean, der<\/span><\/strong> bereits die Ungl\u00fccksplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko betrieben hatte. Die Crew des sich immer noch vor Ort befindenden Greenpeace-Schiffes Esperanza sieht durch die Statoil-\u00d6lbohrungen das nahegelegene einzigartige Naturschutzgebiet der B\u00e4reninsel und dessen Tierwelt bedroht. Eine Petition fordert die norwegische Regierung auf, die Arktis-Bohrungen zu stoppen.<br \/><\/span><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Esperanza.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Esperanza.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Dienstag, 27. Mai 2014<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace, Das Greenpeace Schiff Esperanza bei der B\u00e4rinsel\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<br \/><\/strong><\/p>\n<p><span>Bei der Ankunft der Plattform an der Bohrstelle am Dienstag waren Crew-Mitglieder der Esperanza in den fr\u00fchen Morgenstunden auf die Bohrinsel geklettert. F\u00fcnf Kletteraktivistinnen und -Aktivisten h\u00e4ngten an der Plattform ein Banner mit der Aufschrift \u00abStop Statoil&#8217;s Arctic Race\u00bb auf und k\u00fcndigten an, so lange wie m\u00f6glich in Position zu bleiben. Ein zweites Team fand sich mit Bannern auf der Hauptbr\u00fccke der Plattform ein.\u00a0<\/p>\n<p><\/span>Die Esperanza war vor zwei Wochen aus Stavanger in Norwegen aufgebrochen, um in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Monaten die Aktivit\u00e4ten von Statoil in der Barentssee zu dokumentieren. Statoil will in der n\u00f6rdlichen Barentssee an drei Stellen Erkundungsbohrungen \u00fcber dem Hoop-\u00d6lfeld durchf\u00fchren. Die Bohranlage stammt vom Schweizer Konzern Transocean, der schon die Ungl\u00fccksplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko betrieb.<\/p>\n<div><span style=\"color: #333333;\">Greenpeace hatte beim norwegischen Umweltministerium eine Beschwerde gegen die Bohrungen eingereicht und diese unter anderem mit der N\u00e4he des Bohrprojekts zum Naturschutzgebiet B\u00e4reninsel begr\u00fcndet. Am Freitag setzte das Umweltministerium die Genehmigung f\u00fcr die Bohrungen aus, um die Beschwerde zu pr\u00fcfen. Doch bereits gestern suspendierte das Umweltministerium die Aussetzung der Bohrgenehmigung wieder. Dabei ist die Genehmigung nicht vereinbar mit norwegischen Sicherheitsvorschriften. Mit Nachdruck fordert Greenpeace die norwegische Regierung nun dazu auf, die Genehmigung dauerhaft zu entziehen und die seismisch aktive Region nicht dem Risiko eines \u00d6lunfalls auszusetzen.<br \/> <\/span><\/div>\n<p>Die B\u00e4reninsel befindet sich etwa 165 Kilometer n\u00f6rdlich von der Bohrstelle und beheimatet eine der gr\u00f6ssten Vogelkolonien der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re. Ihren Namen verdankt die Insel einer 418 Jahre zur\u00fcckliegenden Begegnung zwischen ihren Entdeckern und einem Eisb\u00e4ren (mit einem f\u00fcr den Eisb\u00e4ren ungl\u00fccklichen Ausgang &#8211; er wurde get\u00f6tet). Eisb\u00e4ren sind auf Bj\u00f8rn\u00f8ya haupts\u00e4chlich in den Wintermonaten anzutreffen, wenn sie \u00fcber gefrorenes Packeis auf die Insel gelangen. Auch Ringelrobben, Sattelrobben, Seehunde, M\u00fctzenrobben und (seltener) Walrosse sind auf der Insel bzw. in den umliegenden Gew\u00e4ssern zuhause &#8211; genauso wie Weissschnauzendelfine und Zwergwale. Ihre Nahrungsgrundlagen bilden die reichen Fischbest\u00e4nde.<\/p>\n<p class=\"p1\">Nach Berechnungen von Statoil k\u00f6nnte ein \u00d6lunfall auf dem Hoop-\u00d6lfeld die B\u00e4reninsel in weniger als einer Woche erreichen. F\u00fcr das \u00d6kosystem der Insel w\u00e4ren die Folgen katastrophal: Die Entfernung zum Festland, die im Winter vorherrschende Dunkelheit, umhertreibende Eisschollen und die extremen Wetterbedingungen w\u00fcrden Aufr\u00e4umarbeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern lassen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Immer mehr entwickelt sich die Arktis zum Tummelplatz f\u00fcr die \u00d6lindustrie. Konzerne wie Statoil, Gazprom und Shell nutzen den immer st\u00e4rkeren R\u00fcckgang der Meereisdecke in Folge des Klimawandels, um tiefer in die Region vorzudringen. Erst vor drei Wochen <a title=\"Rainbow Warrior trifft auf Tanker mit erstem arktischem \u00d6l\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/greenpeace-flaggschiff-rainbow-warrior-trifft\/blog\/49102\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span class=\"s1\">protestierten achtzig Greenpeace-Aktivist bei der Ankunft des Gazprom-Tankers Mikhail Ulyanov im Hafen von Rotterdam<\/span><\/a>. Das Schiff lieferte erstmals \u00d6l aus arktischen Offshore-Bohrungen nach Europa.<\/p>\n<p class=\"p1\">Fordern Sie die norwegische Regierung auf, die Statoil-\u00d6lbohrungen in der Arktis zu stoppen!<\/p>\n<p><a title=\"Petition _ Stopp Statoil\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/international\/en\/getinvolved\/Stop-Statoil\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Zur Petition\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/12e18faa-12e18faa-arktis_petition.jpg\" alt=\"Zur Petition\" width=\"335\" height=\"76\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben vor der norwegischen K\u00fcste zwei Tage lang eine Plattform besetzt, mit welcher der \u00d6lkonzern Statoil in der Arktis nach \u00d6l bohren will. 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