{"id":11326,"date":"2014-05-18T00:00:00","date_gmt":"2014-05-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11326\/trotz-akw-muehleberg-kantone-setzen-energiewende-fort\/"},"modified":"2019-05-30T10:58:32","modified_gmt":"2019-05-30T08:58:32","slug":"trotz-akw-muehleberg-kantone-setzen-energiewende-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11326\/trotz-akw-muehleberg-kantone-setzen-energiewende-fort\/","title":{"rendered":"Trotz AKW M\u00fchleberg: Kantone setzen Energiewende fort"},"content":{"rendered":"<p><b>In mehreren Kantonen (St. Gallen, Solothurn und Neuenburg) hat sich heute die Stimmbev\u00f6lkerung klar f\u00fcr eine z\u00fcgige Energiewende ausgesprochen. Der Kanton Bern hat zwar eine sofortige Abschaltung des Atomkraftwerks M\u00fchleberg deutlich abgelehnt. Dieser Entscheid stellt aber den Atomausstieg keineswegs in Frage, da die Ausserbetriebnahme des Altreaktors bis sp\u00e4testens im Jahr 2019 erfolgen muss.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<h3><strong>In mehreren Kantonen (St. Gallen, Solothurn und Neuenburg) hat sich heute die Stimmbev\u00f6lkerung klar f\u00fcr eine z\u00fcgige Energiewende ausgesprochen. Der Kanton Bern hat zwar eine sofortige Abschaltung des Atomkraftwerks M\u00fchleberg deutlich abgelehnt. Dieser Entscheid stellt aber den Atomausstieg keineswegs in Frage, da die Ausserbetriebnahme des Altreaktors bis sp\u00e4testens im Jahr 2019 erfolgen muss.<\/strong><\/h3>\n<p>Die Gegner der Volksinitiative \u00abM\u00fchleberg vom Netz\u00bb haben alles getan, um die Zitrone aus betriebswirtschaftlichen Gr\u00fcnden bis zum bitteren Ende auspressen zu k\u00f6nnen. Sie haben die von der BKW angek\u00fcndigte Abschaltung im Jahr 2019 als typischer Schweizer Kompromiss dargestellt und dadurch viele Stimmen gewinnen k\u00f6nnen. \u00a0<\/p>\n<p>Die BKW als Betreiberin und die Berner Kantonsregierung als Mehrheitsaktion\u00e4rin haben zudem im Vorfeld der Abstimmung f\u00fcr Verwirrung gesorgt: Sie haben bei einer sofortigen Abschaltung hohe Kosten in Aussicht gestellt, ohne diese nachvollziehbar zu begr\u00fcnden und zu quantifizieren, wie der Z\u00fcrcher Rechtsprofessor Andreas Auer in einem Gutachten gefordert hatte.\u00a0<\/p>\n<p>Die grundlegende Frage nach den Sicherheitsdefiziten wurde hingegen nicht \u00fcberzeugend beantwortet oder sogar heruntergespielt. Die Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI wird die geplanten Nachr\u00fcstungen der BKW nun genau \u00fcberpr\u00fcfen und als ungen\u00fcgend einstufen m\u00fcssen, sofern sie es mit der Sicherheit der Bev\u00f6lkerung wirklich ernst meint. Und auch im eidgen\u00f6ssischen Parlament steht immer noch die Festlegung einer verbindlichen Laufzeitbeschr\u00e4nkung f\u00fcr alle Schweizer AKW zur Debatte.<\/p>\n<p>Auch wenn es das heutige, klare Abstimmungsresultat zu respektieren gilt, das letzte Wort ist deshalb noch nicht gesprochen. Der Weiterbetrieb k\u00f6nnte der BKW teuer zu stehen kommen &#8211; <span>bis zum Gehtnichtmehr<\/span>. Und aus Sicherheitsgr\u00fcnden kann das AKW M\u00fchleberg jederzeit vom Netz genommen werden. Die Stromversorgungssicherheit w\u00e4re dadurch nicht gef\u00e4hrdet \u2013 auch weil immer mehr Kantone und Gemeinden in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren und keinen Atomstrom mehr beziehen wollen.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In mehreren Kantonen (St. Gallen, Solothurn und Neuenburg) hat sich heute die Stimmbev\u00f6lkerung klar f\u00fcr eine z\u00fcgige Energiewende ausgesprochen. 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