{"id":11447,"date":"2014-04-03T00:00:00","date_gmt":"2014-04-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11447\/gruenes-cloud-computing-moeglich\/"},"modified":"2019-05-30T11:02:12","modified_gmt":"2019-05-30T09:02:12","slug":"gruenes-cloud-computing-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11447\/gruenes-cloud-computing-moeglich\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnes Cloud Computing m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p><b>Apple, Faceboook und Google f\u00fchrend, Schlusslicht Amazon und Twitter: Immer mehr IT-Unternehmen verpflichten sich, ihre Dienste zuk\u00fcnftig nur noch mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu betreiben. Dass das problemlos m\u00f6glich ist, zeigt zum Beispiel Apple.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Apple, Faceboook und Google f\u00fchrend, Schlusslicht Amazon und Twitter:<\/strong> <strong>Immer mehr IT-Unternehmen verpflichten sich, ihre Dienste zuk\u00fcnftig nur noch mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu betreiben. Dass das problemlos m\u00f6glich ist, zeigt zum Beispiel Apple.<\/strong><\/p>\n<p class=\"field--subline\"><strong><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a286898a-a286898a-cloud.jpg\" title=\"Gr\u00fcn oder dreckig?\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Gr\u00fcn oder dreckig?\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a286898a-a286898a-cloud.jpg\" alt=\"Gr\u00fcn oder dreckig?\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content hidden-paragraph\">\n        <span class=\"date\">Donnerstag, 3. April 2014<\/span><br \/>\n        <strong>Gr\u00fcn oder dreckig?<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Facebook, Google und Apple h\u00e4ngen Unternehmen wie Amazon Web Services oder Twitter ab. Letztere betreiben ihre Infrastruktur immer noch mit umweltbelastender Energie wie Kohle und Atomkraft. Das ist das Ergebnis des von Greenpeace ver\u00f6ffentlichten Cloud Computing Reports \u201eClicking Clean\u201c. Wir sprechen mit Greenpeace Elektronikexpertin Claudia Sprinz \u00fcber die Entwicklungen in der IT-Branche.<\/p>\n<p><strong>Online-Redaktion<\/strong>: Warum besch\u00e4ftgt sich Greenpeace mit Cloud Computing?<\/p>\n<p><strong>Claudia Sprinz<\/strong>: F\u00fcr viele Menschen w\u00e4re ein Leben ohne Internet kaum vorstellbar, es ist selbstverst\u00e4ndlicher Teil unserer realen Welt geworden. Als Tim Berners-Lee HTML und das World Wide Web erfunden hat, konnte sich kaum jemand vorstellen, dass 20 Jahre sp\u00e4ter Milliarden Menschen via Internet verbunden sein w\u00fcrden. Das Internet ist ein weltumspannendes Netzwerk geworden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend fr\u00fcher die meisten Programme und Dienste auf den Endger\u00e4ten liefen, wurden in den letzten Jahren viele in die \u201evirtuelle Wolke\u201c verlagert. Wann immer wir jemandem eine E-Mail oder eine Nachricht via Messenger senden, eine Statusmeldung auf Facebook schreiben, Musik downloaden oder ein Video auf YouTube ansehen, verbindet sich unser Endger\u00e4t mit dem Internet.<\/p>\n<p>Es ist egal, ob wir ein Smartphone, einen Tablet Computer oder einen PC benutzen, unser Ger\u00e4t verbindet sich automatisch mit dem Server, also einem sehr leistungsf\u00e4higen Computer, des Internet-Providers oder des Telekommunikationsanbieters. Dieser steht \u00fcblicherweise in einem Rechenzentrum und verbindet sich \u00fcber enorm schnelle Datenleitungen mit anderen Servern in anderen Rechenzentren. Die Geschwindigkeit der weltweiten Datenstr\u00f6me ist derma\u00dfen schnell, dass wir gar nicht bemerken, wenn ein Server am anderen Ende der Welt steht.<\/p>\n<p>Die vielen Rechenzentren ben\u00f6tigen zum Betreiben ihrer Server nat\u00fcrlich Strom. F\u00fcr Energieversorger sind Rechenzentren daher sehr beliebte Kunden. Sie m\u00fcssen n\u00e4mlich 24 Stunden t\u00e4glich, 7 Tage die Woche mit Strom versorgt werden. Mittlerweile sind diese Mengen gigantisch gro\u00df. W\u00e4re das Internet ein Land, so h\u00e4tte es den weltweit sechstgr\u00f6\u00dften Stromverbrauch. Und auch in Zukunft ist mit einem weiteren Ansteigen zu rechnen.<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c24e03f9-c24e03f9-grafik_cloud_computing.jpg\" title=\"So funktioniert Cloud Computing\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl04_Image1\" title=\"So funktioniert Cloud Computing\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c24e03f9-c24e03f9-grafik_cloud_computing.jpg\" alt=\"So funktioniert Cloud Computing\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content hidden-paragraph\">\n        <span class=\"date\">Donnerstag, 3. April 2014<\/span><br \/>\n        <strong>So funktioniert Cloud Computing<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich ein gro\u00dfer Unterschied, ob diese enorme Mengen Strom mit Kohle- oder Atomkraftwerken oder durch Erneuerbare Energie produziert werden. Greenpeace versucht die weltweit f\u00fchrenden Informationstechnologie (IT)-Unternehmen, also jene, die mit dem Internet Geld verdienen, dazu zu motivieren, dem Beispiel von Apple, Facebook und Google zu folgen. Letztere haben bereits die Vorteile Erneuerbarer Energien erkannt, denn diese sind langfristig gesehen nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch viel g\u00fcnstiger. IT-Konzerne k\u00f6nnen somit einen n\u00fctzlichen Beitrag zur sogenannten Energierevolution leisten, also zur Umstellung auf Erneuerbare Energien, was vor allem in L\u00e4ndern wie den USA oder China von gro\u00dfer Bedeutung ist.<\/p>\n<p><strong>Online-Redaktion<\/strong>: Was k\u00f6nnen IT-Unternehmen tun?<\/p>\n<p><strong>Claudia Sprinz<\/strong>: Egal, ob es sich um einen gro\u00dfen Konzern oder um einen kleinen regionalen Anbieter handelt, wir w\u00fcnschen uns, dass diese langfristig auf Strom umsteigen, der zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt. Zudem w\u00e4re es wichtig, wenn sie sich zur Transparenz in Hinblick auf IT-Performance und Ressourcenverbrauch inklusive der Stromquelle verpflichteten, damit alle Anspruchsgruppen den Fortschritt zur Erreichung dieses Ziels nachvollziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Unternehmen sollten eine Strategie zur Erh\u00f6hung des Anteils des Stroms aus Erneuerbaren Energietr\u00e4gern entwickeln. Das geht zum Beispiel durch einen Mix aus Beschaffung, Investitionen und Interessenvertretung. Wie der neue Greenpeace-Report &#171;Clicking Clean&#187; zeigt, konnte beispielsweise der gr\u00f6\u00dfe Energieversorger der USA, Duke Energy, dazu motiviert werden, f\u00fcr seine Gro\u00dfkunden Erneuerbare Energie anzubieten. In Form von Interessenvertretungen k\u00f6nnten sowohl Energieversorger davon \u00fcberzeugt werden, k\u00fcnftig mehr Strom aus Erneuerbaren Energietr\u00e4gern anzubieten. Durch Lobbyarbeit k\u00f6nnten auch Politiker und Politikerinnen dazu motiviert werden, gesetzliche Rahmenbedingungen zur Umstellung auf Erneuerbare Energietr\u00e4ger zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>Online-Redaktion<\/strong>: Sollte ich besser auf das Internet verzichten?<\/p>\n<p><strong>Claudia Sprinz<\/strong>: Das Internet ist f\u00fcr viele Menschen Teil ihres t\u00e4glichen Lebens geworden. Auch Greenpeace nutzt die Vorteile der schnellen Information und Kommunikation. Wir empfehlen daher nicht auf das Internet zu verzichten, sondern vielmehr damit verantwortungsvoll umzugehen. Es liegt in der Entscheidung jedes und jeder Einzelnen wie man seine Freizeit verbringt. Beispielsweise kann ich anstelle stundenlang aus Langeweile im Web zu surfen, lieber einen Spaziergang machen, Freunde treffen, etwas basteln, musizieren oder Sport treiben.<\/p>\n<p>Wie wir unsere Endger\u00e4te verwenden, hat nat\u00fcrlich einen wesentlichen Einfluss auf den Stromverbrauch. Ich habe aber ein paar Tipps, um Strom und damit Geld zu sparen und gleichzeitig das Klima zu sch\u00fctzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Nur gezielt online gehen, also nur dann, wenn wir mit jemandem kommunizieren oder Inhalte abrufen wollen und nicht aus \u201eLangeweile\u201c.<\/li>\n<li>Unn\u00f6tiges Multitasking auch bei schnellen Computern vermeiden: Nur jene Programme ge\u00f6ffnet lassen, die man tats\u00e4chlich verwendet, die anderen abschalten.<\/li>\n<li>Ressourcenintensive Bildschirmschoner weglassen, anstelle dessen bei kurzer Abwesenheit den Bildschirm abschalten, bei l\u00e4ngerer Abwesenheit den Computer ganz abdrehen und abschaltbare Steckerleiste nutzen.<\/li>\n<li>Die Energiesparfunktionen des Betriebssystems nutzen.<\/li>\n<li>Auch mobile Endger\u00e4te \u00fcber Nacht abschalten.<\/li>\n<li>Internet am Handy nicht standardm\u00e4\u00dfig aktiviert lassen, sondern nur aktivieren, wenn man es tats\u00e4chlich nutzt.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"field--body ugc\">\n<div class=\"listings items multy-border\">\n<h3 title=\"Weitere Informationen\">Weitere Informationen<\/h3>\n<div class=\"\">\n<ul>\n<li class=\"flexible-height\">\n    <a title=\"Clicking clean - dt. Zusammenfassung\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/sites\/www.greenpeace.de\/files\/publications\/2014_04_clicking_clean_zusammenfassung_web.pdf\">Clicking clean &#8211; dt. Zusammenfassung<\/a>\t<\/p>\n<p class=\"contenttype\">Link<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"flexible-height\">\n    <a title=\"Clicking clean (Engl.)\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/sites\/www.greenpeace.de\/files\/publications\/20140402-clicking-clean-report.pdf\">Clicking clean (Engl.)<\/a>\t<\/p>\n<p class=\"contenttype\">Link<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"flexible-height\">\n    <a title=\"A green Internet (Engl.)\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/usa\/en\/campaigns\/global-warming-and-energy\/A-Green-Internet\/clickingclean\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">A green Internet (Engl.)<\/a>\t<\/p>\n<p class=\"contenttype\">Link<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple, Faceboook und Google f\u00fchrend, Schlusslicht Amazon und Twitter: Immer mehr IT-Unternehmen verpflichten sich, ihre Dienste zuk\u00fcnftig nur noch mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu betreiben. Dass das problemlos m\u00f6glich&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":11449,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-11447","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11447"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11447\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11447"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=11447"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=11447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}