{"id":11475,"date":"2014-03-24T00:00:00","date_gmt":"2014-03-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11475\/protest-an-der-bohrinsel-aktivistinnen-erinnern-an-das-unglueck-der-exxon-valdez\/"},"modified":"2022-02-28T14:07:06","modified_gmt":"2022-02-28T13:07:06","slug":"protest-an-der-bohrinsel-aktivistinnen-erinnern-an-das-unglueck-der-exxon-valdez","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11475\/protest-an-der-bohrinsel-aktivistinnen-erinnern-an-das-unglueck-der-exxon-valdez\/","title":{"rendered":"Protest an der Bohrinsel: AktivistInnen erinnern an das Ungl\u00fcck der Exxon Valdez"},"content":{"rendered":"<p><b>In Norwegen protestieren heute Greenpeace-Aktivisten an einer ExxonMobil-\u00d6lplattform. F\u00fcr den Protest haben sie sich einen Tag mit hohem Symbolwert ausgesucht.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222; font-family: var(--headings--font-family,'Roboto',sans-serif); font-size: 1.5rem; font-weight: bold; text-align: var(--bs-body-text-align);\">In Norwegen protestieren heute Greenpeace-Aktivisten an einer ExxonMobil-\u00d6lplattform. F\u00fcr den Protest haben sie sich einen Tag mit hohem Symbolwert ausgesucht.<\/span><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n<\/div>\n<div class=\"events-content hidden-paragraph\"><span class=\"date\">Montag, 24. M\u00e4rz 2014<\/span><\/div>\n<\/div>\n<p>Heute, am 24. M\u00e4rz 2014, j\u00e4hrt sich das Ungl\u00fcck der Exxon Valdez zum 25. Mal. Das Ungl\u00fcck l\u00f6ste 1989 eine der schwersten Umweltkatastrophen der j\u00fcngeren Geschichte aus und zeigt, wie sensibel das \u00d6kosystem Arktis auf einen \u00d6lunfall reagiert &#8211; und wie lange die Folgen sp\u00fcrbar bleiben.<\/p>\n<p>Bei der Protestaktion an der Plattform im norwegischen \u00d8len waren vierzehn Greenpeace-Aktivisten beteiligt. F\u00fcnf von ihnen sind an der Aussenwand der Plattform hoch geklettert und forderten mit einem Banner: \u00abNo Exxon Valdez in the Russian Arctic\u00bb. Die Bohrplattform West Alpha wird derzeit von ExxonMobil f\u00fcr den Einsatz in der russischen Karasee ausger\u00fcstet, wo sie in diesem Sommer zum Einsatz kommen soll.<\/p>\n<p>\u00abWir m\u00fcssen die \u00d6lkonzerne aufhalten, bevor es zu sp\u00e4t ist. Das Beispiel der Exxon Valdez lehrt uns: Ein \u00d6lunfall in der Arktis ist nicht unter Kontrolle zu bringen\u00bb, kommentiert Greenpeace-\u00d6lexperte <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/meere\/industriegebiet-meer\/oelunfall-der-exxon-valdez-laengst-nicht-ausgestanden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">J\u00f6rg Feddern<\/a>. Nachdem die Exxon Valdez im Jahr 1989 auf einem Riff im Prinz-William-Sund aufgelaufen war, str\u00f6mten etwa 40 Millionen Liter Roh\u00f6l ins Meer und verschmutzten \u00fcber 2000 Kilometer K\u00fcste &#8211; nur sieben Prozent des \u00d6ls konnten durch Aufr\u00e4umarbeiten geborgen\u00a0 werden.<\/p>\n<p>ExxonMobil dringt mit den geplanten Bohrungen in eine Region mit besonders extremen Wetterbedingungen vor. Die geplanten Bohrungen sollen in einer Gegend stattfinden, in der das Meer 270 bis 300 Tage im Jahr von Eis bedeckt ist. Die Temperaturen k\u00f6nnen hier auf bis zu minus 45 Grad Celsius fallen. Oft kommt es zu schweren St\u00fcrmen und in den Wintermonaten herrscht fast totale Dunkelheit. Bei einem Unfall w\u00e4ren die f\u00fcr Aufr\u00e4umarbeiten ben\u00f6tigten Schiffe und das n\u00f6tige Notfall-Equipment tausende Kilometer entfernt.<\/p>\n<p>ExxonMobil ist der gr\u00f6sste \u00d6lkonzern der Welt. Das Unternehmen ist f\u00fcr die Bohrungen in der Karasee ein Joint Venture mit dem russischen Konzern Rosneft eingegangen. Gebohrt werden soll in direkter Nachbarschaft zu dem russischen Arktis-Nationalpark. Die Gegend beheimatet Eisb\u00e4ren, Walr\u00f6sser, Gr\u00f6nlandwale und eine der gr\u00f6\u00dften Seev\u00f6gel-Kolonien der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re. Nach russischem Recht sind \u00d6lbohrungen in dieser Region eigentlich illegal.<\/p>\n<p>\u00abEin \u00d6lunfall wie der der Exxon Valdez w\u00fcrde in der Karasee zu einer schweren Katastrophe f\u00fchren. Die \u00d6lindustrie muss aus dem Ungl\u00fcck der Exxon\u00a0 Valdez lernen und\u00a0 das \u00d6l der Arktis dort lassen, wo es ist\u00bb, so Feddern.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Norwegen protestieren heute Greenpeace-Aktivisten an einer ExxonMobil-\u00d6lplattform. F\u00fcr den Protest haben sie sich einen Tag mit hohem Symbolwert ausgesucht. In Norwegen protestieren heute Greenpeace-Aktivisten an einer ExxonMobil-\u00d6lplattform. 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