{"id":11585,"date":"2014-01-31T00:00:00","date_gmt":"2014-01-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11585\/shell-keine-oelbohrungen-vor-alaska-in-2014\/"},"modified":"2019-05-30T11:07:08","modified_gmt":"2019-05-30T09:07:08","slug":"shell-keine-oelbohrungen-vor-alaska-in-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11585\/shell-keine-oelbohrungen-vor-alaska-in-2014\/","title":{"rendered":"Shell: Keine \u00d6lbohrungen vor Alaska in 2014"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Shell, Ben van Beurden, hat am Donnerstag erkl\u00e4rt, dass das Unternehmen im Sommer 2014 nicht wie geplant \u00d6lbohrungen vor der K\u00fcste Alaskas durchf\u00fchren wird. Die Entscheidung folgt auf das Urteil eines US-Berufungsgericht in San Francisco, das das US-Innenministerium in der letzten Woche anwies, die entsprechend ausgestellte Lizenz nochmals zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<h3>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Shell<dfn title=\"\u00d6lkonzern\"><\/dfn>, Ben van Beurden, hat am Donnerstag erkl\u00e4rt, dass das Unternehmen im Sommer 2014 nicht wie geplant \u00d6lbohrungen vor der K\u00fcste Alaskas durchf\u00fchren wird. Die Entscheidung folgt auf das Urteil eines <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">US<\/abbr>-Berufungsgericht in San Francisco, das das <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">US<\/abbr>-Innenministerium in der letzten Woche anwies, die entsprechend ausgestellte Lizenz nochmals zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/h3>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/72b711db-72b711db-864610b424.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/72b711db-72b711db-864610b424.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Freitag, 31. Januar 2014<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Die gestrandete Shell-Plattform Kulluk in der Ocean-Bucht in Alaska\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Nadine Berthel, Arktisexpertin von Greenpeace Schweiz, kommentiert die Entscheidung: \u00abMit dem Vorhaben, in der Arktis nach \u00d6l zu bohren, hat Shell einen riesigen Fehler gemacht. Der Konzern hat enorme Summen an Geld und Zeit an ein Projekt vergeudet, das ihm nichts weiter als schlechte Presse gebracht hat. \u00d6lbohrungen in der Arktis sind hochriskant und gef\u00e4hrden einen einzigartigen Lebensraum. Die einzig kluge Entscheidung, die Herr van Beurden jetzt treffen kann, w\u00e4re es, das Arktis-Projekt komplett einzustellen.\u00bb<\/p>\n<p>Shell hat bereits 5 Milliarden Dollar in das Arktis-Projekt gesteckt. Gebohrt werden soll in der Tschuktschen- und der Beaufortsee vor der K\u00fcste Alaskas. Der Konzern durfte im Jahr 2012 nur oberfl\u00e4chliche Bohrungen durchf\u00fchren, nachdem Notfall-Equipment bei beh\u00f6rdlichen Tests durchgefallen war. Nach einer langen Pannenserie musste Shells Arktis-Projekt im Jahr 2013 pausieren. Die beiden f\u00fcr die Bohrungen vorgesehenen Einheiten &#8211; die \u00d6lbohrinsel Kulluk und das Bohrschiff Noble Discoverer &#8211; wurden zu Reparaturarbeiten in asiatische Werften gebracht.<\/p>\n<p>Das Arktis-Projekt des niederl\u00e4ndischen Unternehmens wird von anderen Firmen und Investoren genau verfolgt. Erst k\u00fcrzlich musste Shell eine Gewinnwarnung ausgeben, die vielfach in einen Zusammenhang mit den hohen Kosten f\u00fcr die angestrebten Arktis-\u00d6lbohrungen gebracht wurde. \u00abSchwindende Profitraten, steigende Kosten und eine beispiellose \u00f6ffentliche Wachsamkeit machen ein f\u00fcr allemal deutlich: \u00d6lbohrungen in der Arktis lohnen sich nicht, \u00bb so Berthel. \u00abWir werden den Druck auf das Unternehmen aufrechterhalten, solange Shell an seinen unverantwortlichen Pl\u00e4nen festh\u00e4lt. Arktisschutz geh\u00f6rt zu den wichtigsten umweltpolitischen Forderungen unserer Zeit. \u00bb<\/p>\n<p>Weltweit haben f\u00fcnf Millionen Menschen die <a href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\"><span lang=\"en\">Greenpeace<\/span>-Petition f\u00fcr ein Arktisschutz-Gebiet<\/a> unterzeichnet.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Shell, Ben van Beurden, hat am Donnerstag erkl\u00e4rt, dass das Unternehmen im Sommer 2014 nicht wie geplant \u00d6lbohrungen vor der K\u00fcste Alaskas durchf\u00fchren wird. 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