{"id":116291,"date":"2025-01-09T10:29:12","date_gmt":"2025-01-09T09:29:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=116291"},"modified":"2025-01-09T10:29:15","modified_gmt":"2025-01-09T09:29:15","slug":"ja-zu-einer-anderen-wirtschaft-ja-zur-umweltverantwortungsinitiative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/116291\/ja-zu-einer-anderen-wirtschaft-ja-zur-umweltverantwortungsinitiative\/","title":{"rendered":"JA zu einer anderen Wirtschaft. JA zur Umweltverantwortungsinitiative"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Greenpeace unterst\u00fctzt die Umweltverantwortungsinitiative. Es braucht eine Wirtschaft, die den Wohlstand f\u00fcr alle \u00fcber den Profit f\u00fcr wenige stellt.<\/strong><\/p>\n\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/97173\/die-schweiz-ueberbordet\/\">Greenpeace-Studie<\/a> zeigt, dass die Schweiz die planetaren Grenzen \u00fcberschreitet, besonders heftig beim Klima und bei der Artenvielfalt. Ein Ende ist nicht in Sicht \u2013 trotz Umweltschutzgesetz, trotz Stromgesetz, trotz Pariser Klimaabkommen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wohlbefinden statt <\/strong><strong>ewiges Wachstum<\/strong><\/h2>\n\n<p>8 von 10 Einwohnerinnen und Einwohner sind \u00fcberzeugt, dass wir \u00abWege finden m\u00fcssen, wie wir unabh\u00e4ngig vom Wirtschaftswachstum gut leben k\u00f6nnen\u00bb. Das ist das Ergebnis <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/110579\/earth-overshoot-day-eine-welt-ist-nicht-genug\/\">einer repr\u00e4sentativen Umfrage<\/a> vom vergangenen Juni im Auftrag von Greenpeace. Das heisst, eine Mehrheit beurteilt das ewige Wirtschaftswachstum als kritisch.<\/p>\n\n<p><strong>Agnes Jezler ist Expertin f\u00fcr wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel bei Greenpeace. Sie sagt:<\/strong> \u00abViele Politikerinnen und Politiker behaupten, Wachstum sei notwendig, damit der Lebensstandard steigt. Das ist viel zu kurz gedacht. Die Frage muss lauten: Ist es sinnvoll, dass wir immer mehr produzieren, egal ob es uns dabei besser geht? Die Antwort lautet &#8218;Nein&#8216;. Eine moderne Wirtschaft setzt den Schwerpunkt auf Dienstleistungen und auf eine elementare Versorgung: Nahrung, Wasser, Energie, bezahlbare und \u00f6ffentliche Mobilit\u00e4t, Wohnraum, Gesundheit, Bildung, Pflege und Betreuung. Was z\u00e4hlt, ist das gute Leben f\u00fcr alle und nicht der Profit f\u00fcr wenige.\u00bb<\/p>\n\n<p>Der franz\u00f6sische \u00d6konom Timoth\u00e9e Parrique bringt es auf den Punkt: \u00abEin Teil unseres materiellen Komforts h\u00e4ngt von den Dingen ab, die wir bereits besitzen. Ich muss jedoch keine Waschmaschine kaufen \u2013 ich muss Zugang zu einer Waschmaschine haben, wenn ich meine W\u00e4sche waschen m\u00f6chte.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine andere Art von Wirtschaft ist m\u00f6glich<\/strong><\/h2>\n\n<p>Die Umweltverantwortungsinitiative hat ein klares Ziel: die Einhaltung der planetaren Grenzen. Konkret:<em> <\/em>\u00abDie Natur und ihre Erneuerungsf\u00e4higkeit bilden den Rahmen f\u00fcr die schweizerische Gesamtwirtschaft. Wirtschaftliche T\u00e4tigkeiten d\u00fcrfen nur so viele Ressourcen verbrauchen und Schadstoffe freisetzen, dass die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Die \u00d6konomin Irmi Seidl ist \u00fcberzeugt, dass die Umweltverantwortungs-initiative wirtschaftlich sinnvoll ist.<\/strong> Seidl leitet die Forschungseinheit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Sie sagt: \u00abWir haben das n\u00f6tige Wissen und wir k\u00f6nnen das n\u00f6tige Kapital mobilisieren f\u00fcr Investitionen, die Wirtschaft so umzubauen, dass wir die planetaren Grenzen einhalten. Wenn zum Beispiel das Bauen teurer wird, weil weniger stark klimasch\u00e4dlicher Beton verbaut wird, d\u00fcrfte in vielen F\u00e4llen einfach umgebaut statt abgerissen und neu gebaut werden.\u00bb<\/p>\n\n<p>Mit dem JA zur Umweltverantwortungsinitiative wagt die Schweiz den Schritt in eine Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt<\/strong><\/h2>\n\n<p><strong>Agnes Jezler<\/strong>, Expertin f\u00fcr wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel, Greenpeace Schweiz, 078 231 35 21, <a href=\"mailto:agnes.jezler@greenpeace.org\">agnes.jezler@greenpeace.org<strong><br><br><\/strong><\/a><strong>Roland Gysin,<\/strong> Medienstelle Greenpeace Schweiz, 044 447 41 17, <a href=\"mailto:roland.gysin@greenpeace.org\">roland.gysin@greenpeace.org<\/a><\/p>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace sagt JA zur Umweltverantwortungsinitiative. 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