{"id":11643,"date":"2014-01-09T00:00:00","date_gmt":"2014-01-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/11643\/ressource-sand\/"},"modified":"2019-08-12T13:01:19","modified_gmt":"2019-08-12T11:01:19","slug":"ressource-sand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/11643\/ressource-sand\/","title":{"rendered":"Ressource Sand"},"content":{"rendered":"\n<p><b>Am letzten 28. Mai zur Hauptsendezeit hatten viele Fernsehzuschauer ein Schockerlebnis: Auf Arte wurde der Dokumentarfilm \u00abSand \u2013 die neue Umweltzeitbombe\u00bb\u2009(Le sable \u2013 enqu\u00eate sur une disparition) ausgestrahlt: Der Welt geht der Sand aus. Str\u00e4nde schwinden, Fl\u00fcsse leiden, Meeresb\u00f6den werden gepl\u00fcndert. Hauptverantwortlich ist un\u00f6kologisches Bauen im Angesicht von Migration und Bev\u00f6lkerungswachstum. Greenpeace hat mit Regisseur Denis Delestrac ein Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt.<\/b><\/p>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1401_GP_MAG_4-13_Sand.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&gt; Artikel im lesefreundlichen Magazinformat als PDF downloaden (770KB)<\/a><\/p>\n\n<p>So weit ist es also gekommen: Jetzt geht der Menschheit selbst der Sand aus. \u00abWie Sand am Meer\u00bb lautete bis vor Kurzem die Redensart f\u00fcr unermessliche Verf\u00fcgbarkeit. Die Wendung geh\u00f6rt nun der Vergangenheit an. Wir haben uns an den Gedanken gew\u00f6hnt, dass uns bald Erd\u00f6l und Uran ausgehen werden. Aber der Sand?<\/p>\n\n<p>Und doch ist es nicht mehr zu \u00fcbersehen, weder in Miami Beach noch an fern\u00f6stlichen Str\u00e4nden: Rund um den Globus schrumpfen die Str\u00e4nde. Zuweilen werden ganze H\u00e4userzeilen untersp\u00fclt und vom Meer weggefressen. Ganze \u00d6kosysteme werden zerst\u00f6rt. Die Folgen sind schwerwiegender, als man glauben k\u00f6nnte. Der franz\u00f6sische Regisseur Denis Delestrac hat von Asien bis Amerika die schleichende Umweltkatastrophe dokumentiert und ihre Ursachen verst\u00e4ndlich und ber\u00fchrend in einen Film gepackt. Seine \u00abUntersuchung eines Verschwindens\u00bb ist ein Aha-Erlebnis, das sich auf weit mehr als auf Sandstr\u00e4nde bezieht: auf den wichtigsten Baustoff unserer Gesellschaft.<\/p>\n\n<p><em><strong>Greenpeace:<\/strong> Denis Delestrac, Ihr Film hat wie eine Bombe eingeschlagen\u2009\u2026\u00a0<\/em><\/p>\n\n<p><em><strong>Denis Delestrac:<\/strong>\u00a0<\/em>Die erste Reaktion erfolgte noch vor der Ausstrahlung im TV, als wir den Film an die Presse schickten. In Frankreich griffen die Medien das Thema sofort auf. Jedermann sprach davon, weil niemand bisher von der Sache gewusst hatte. Als der Film dann ausgestrahlt wurde, schlugen wir den Zuschauerrekord. Seither reise ich an viele Festivals und kriege mit, wie das Publikum reagiert.<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Wie reagiert es?<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Ohne zu \u00fcbertreiben: zu 100 Prozent positiv. Die Menschen sind beeindruckt. Viele sagen mir: \u00abJetzt verstehe ich, warum mein Strand immer schmaler wird.\u00bb Oder: \u00abAls ich j\u00fcnger war, ging ich oft an einen breiten Strand. Jetzt ist er nicht mehr da.\u00bb Viele Leute, auch Kinder, bedanken sich bei mir und sagen: \u00abIch sehe den Strand jetzt mit anderen Augen.\u00bb Das ist fantastisch!<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:\u00a0<\/strong>Formiert sich so etwas wie eine Bewegung zum Schutz der Str\u00e4nde?<\/em><\/p>\n\n<p><em><strong>DD:<\/strong><\/em>\u00a0Leider nein. Es gibt \u2013 je nach Land oder Region \u2013 Gruppierungen, die sich f\u00fcr den Sand einsetzen, Aktivisten, die f\u00fcr ihre Str\u00e4nde k\u00e4mpfen, ob in der Bretagne oder in den USA. Doch das ist alles sehr fragmentiert. Global gesehen fehlt das Bewusstsein. Es gibt keine Leader, die sich dieses Anliegen auf die Fahne schreiben, um es zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Wie haben Umweltorganisationen auf Ihren Film reagiert?<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Da passiert noch wenig. Es gibt Coastal Care, eine Organisation in Kalifornien (<a href=\"http:\/\/www.coastalcare.org\/\">www.coastalcare.org<\/a>). Das sind wirklich Pioniere beim Schutz der K\u00fcsten, der Verteidigung der Str\u00e4nde und im Kampf gegen das Sand Mining. Nur m\u00fcssen wir jetzt einen Gang h\u00f6herschalten, um die n\u00f6tige Dringlichkeit zu erzielen.<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Aber die Politik ist wohl weit davon entfernt, etwas zu unternehmen\u2009\u2026<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Nicht unbedingt. Zumindest in Frankreich benutzen Politiker den Film, um in ihren Regionen vom Verschwinden der Str\u00e4nde zu reden. Nun haben sie ein Werkzeug, um auch anderen zu erkl\u00e4ren, was passiert. Vorher wussten sie nicht, wie sie die Probleme verst\u00e4ndlich machen sollten. Es ist ein sehr wissenschaftliches Thema, bei dem es um die Dynamik der K\u00fcsten, um Str\u00f6mungslehre und so weiter geht. Ich glaube, wir haben das Ganze verdaulich dargestellt.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/002ab74b-002ab74b-1401_sand_2.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Neuland aus dem Schlauch: Vor Dubai wurden 2005 k\u00fcnstliche Inseln in Form von Palmen aufgesch\u00fcttet. \u00a9 Reuters\/Anwar Mirza<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Ein komplexes Thema spannend wie einen Krimi darzustellen, das haben Denis Delestrac und seine Crew wirklich geschafft. Die Bilder sind nicht nur f\u00fcr alle verst\u00e4ndlich, sie sind auch intensiv, aufr\u00fcttelnd und doch sachlich und unaufgeregt. Ein Kunstst\u00fcck, wenn man bedenkt, wie verzwickt sich die Sache mit dem Sand verh\u00e4lt.<\/p>\n\n<p>Sand ist der am meisten untersch\u00e4tzte Rohstoff. Aus ihm wird Glas gemacht. Ohne Sand g\u00e4be es keine Mikroprozessoren in unserer Elektronikger\u00e4ten. Sand steckt in Flugzeugen, Waschmitteln und im Wein \u2013 vor allem aber im Beton. Heute bestehen zwei Drittel der Geb\u00e4ude weltweit aus Stahlbeton, und der enth\u00e4lt zu zwei Dritteln Sand. Ein durchschnittliches Haus verschlingt 200, ein Kilometer Autobahn 30\u2009000, ein AKW 12 Millionen Tonnen. Jedes Jahr verbraucht die Menschheit 15 Milliarden Tonnen Sand. Und zwar keinen W\u00fcstensand, der zum Bauen unbrauchbar ist, sondern Meersand und Strandsand. Auf der Erde sind sch\u00e4tzungsweise 75 bis 90 Prozent der Str\u00e4nde auf dem R\u00fcckzug. F\u00fcr die Bauwirtschaft wird vor den K\u00fcsten mit gigantischen Schiffen Sand aus dem Meer gepumpt. Die L\u00f6cher, die so entstehen, f\u00fcllen sich in kurzer Zeit wieder mit Sand, der von den Str\u00e4nden ins Meer wandert.<\/p>\n\n<p>Singapur. Die \u00abasiatische Schweiz\u00bb w\u00e4chst seit Jahrzehnten. Die Wirtschaft, die Bev\u00f6lkerung, die Skyline \u2013 aber auch das Territorium: Das Land ist zum Wachstum verdammt. In den letzten 40 Jahren sind nicht nur die H\u00e4user in die H\u00f6he geschossen, sondern es wurden auch 20 Prozent neue Landfl\u00e4chen aufgesch\u00fcttet, mit unermesslichen Mengen Sand.\u00a0<\/p>\n\n<p>In Dubai \u2013 dem \u00abSandkasten f\u00fcr gr\u00f6ssenwahnsinnige Baul\u00f6wen\u00bb \u2013 steht der Burj Khalifa, das h\u00f6chste Geb\u00e4ude der Welt, ein gigantischer Turm aus Beton und Glas. Vor allem aber entstehen im Emirat die Projekte \u00abThe Palm\u00bb und \u00abThe World\u00bb, k\u00fcnstliche Sandinseln vor der K\u00fcste, damit Reiche und Superreiche ihre eigene Insel, ihren eigenen Strand besitzen k\u00f6nnen.\u00a0<br>Die Menschheit dr\u00e4ngt an die K\u00fcsten. Bis 2025 sollen 75 Prozent in K\u00fcstenn\u00e4he wohnen, und das bei ungebremstem Bev\u00f6lkerungswachstum.<\/p>\n\n<p><em><strong>Greenpeace:<\/strong>\u00a0Im Umweltschutz wird das Bev\u00f6lkerungswachstum oft ausgeblendet, als w\u00e4re es ein Tabu.<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>Denis Delestrac:<\/em><\/strong>\u00a0Das ist seltsam. Ich glaube, es ist die Quelle aller unserer Probleme auf dem Planeten: Wir sind zu viele\u2009\u2026 Aber da ist nicht nur das Bev\u00f6lkerungswachstum, sondern auch jenes der Wirtschaft. Die sandhungrigen Golfstaaten zum Beispiel sind demografisch recht stabil.<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Im Binnenland Schweiz wollen immer mehr Menschen immer mehr Wohnfl\u00e4che, oft im Gr\u00fcnen.<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Und weltweit verdichten sich die K\u00fcstensiedlungen \u2013 ein echtes Problem. Vor 50 oder 60 Jahren wohnten dort vor allem Fischer. Die Str\u00e4nde interessierten wenig. Dann entwickelte sich der Tourismus. Heute wird dort ein Drittel der Ferien verbracht. Und viele m\u00f6chten am liebsten am Meer leben. Deshalb werden die K\u00fcsten zugebaut. Was man leider nicht weiss: Indem man nah an die Str\u00e4nde baut, hindert man sie daran zu \u00abatmen\u00bb, sich vor- und zur\u00fcckzubewegen, wie jeder Strand es t\u00e4te, w\u00e4re er nicht von Beton blockiert.<\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>\u00abBis 2025 sollen 75 Prozent der Menschen in K\u00fcstenn\u00e4he wohnen.\u00bb<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n<p>Delestracs Film zeigt die Absurdit\u00e4t sehr anschaulich: Es zieht uns an die K\u00fcsten und Str\u00e4nde. Ironischerweise werden diese aufgebraucht, um Hotels und St\u00e4dte zu bauen. Weil wir so nah ans Wasser bauen, k\u00f6nnen sich die Str\u00e4nde nicht regenerieren. In Miami Beach und anderswo werden Unsummen investiert, um die Str\u00e4nde mit neuem, vom Meeresgrund gepumptem Sand zu erhalten \u2013 der das Problem nur verschlimmert und ohnehin rasch wieder abgetragen wird.<br>Um den Sand, der einmal gratis war, ist ein gigantisches Gesch\u00e4ft entstanden. Sand wird rund um den Planeten verschoben \u2013 oft illegal. In Singapur dominiert der Sandschmuggel. In Indien ist die Sandmafia die m\u00e4chtigste kriminelle Organisation des Landes, die vor nichts zur\u00fcckschreckt und immer mehr auch die Immobilienspekulation dominiert. In Mumbai leben die H\u00e4lfte der Menschen in Slums, aber 50 Prozent der gebauten Wohnungen stehen leer. Auch in China stehen 65 Millionen Wohnungen leer, in Spanien sind es 30 Prozent der seit 1996 gebauten Wohnungen. Im Burj Khalifa sind gerade einmal 10 Prozent der Apartments belegt.<\/p>\n\n<p>Aber es kommt noch schlimmer: Meersand entsteht im Landesinneren, in den Bergen, und wird von Fl\u00fcssen ins Meer getragen. Nur kommt der gr\u00f6sste Teil gar nicht mehr an, denn die Fl\u00fcsse werden ausgebaggert und Staud\u00e4mme versperren dem Sand den Weg. Allein in den USA wurde seit 1776 an jedem Tag ein Staudamm gebaut. In China wird demn\u00e4chst kein Wasserlauf mehr ungestaut sein. Weltweit gibt es 845\u2009000 Stauwehre. F\u00fcr die Gewinnung von sauberem Strom mag das gut sein. F\u00fcr die K\u00fcsten ist es verheerend.<\/p>\n\n<p>Wirklich schlimm wird es, wenn wir zu alledem den Klimawandel und den steigenden Meeresspiegel dazunehmen \u2013 dann ist die Umweltzeitbombe perfekt. \u00abDie Str\u00e4nde sind unsere Barrikaden\u00bb, sagt ein Geologe im Film. 100 Millionen Menschen leben auf weniger als einem Meter \u00fcber dem Meeresspiegel, der bis 2100 um 1 bis 1,5 Meter steigen wird. In Indonesien sind bereits \u00fcber 20 Inseln von der Landkarte gestrichen worden.<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Gibt es auch eine gute Nachricht?<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Ja. Es gibt tausend M\u00f6glichkeiten zu handeln \u2013 auch lokal.<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Zum Beispiel bei der Art, wie wir bauen?<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Ja. Wir k\u00f6nnten zum Beispiel aus Glas wieder Sand herstellen. Wir k\u00f6nnten Bauschutt zu Granulat rezyklieren. Aus Altmetall liessen sich sogar Hochh\u00e4user bauen. Wir k\u00f6nnten mit Stroh bauen. Es ist sehr solide und brennt nicht \u2013 entgegen der vorherrschenden Meinung. Oder wir bauen aus Bambus. Es gibt sehr viel, was wir unternehmen k\u00f6nnten\u2009\u2026\u00a0<\/p>\n\n<p><em><strong>GP:<\/strong>\u00a0Was muss geschehen?<\/em><\/p>\n\n<p><strong><em>DD:<\/em><\/strong>\u00a0Wesentlich w\u00e4re ein neues Bewusstsein in der Politik, aber auch in der breiten \u00d6ffentlichkeit. Deshalb habe ich meinen Film gemacht. Das Thema soll nicht mehr nur Wissenschaftlern vorbehalten sein, sondern auch jene Menschen erreichen, die wirklich den Lauf der Dinge politisch ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n<p>Dass wir in 20 oder 30 Jahren keine Strandferien mehr machen k\u00f6nnen, mag uns vielleicht nicht den Schlaf rauben. Doch es gibt wenig, das uns mehr betrifft als die Art, wie wir leben und wohnen \u2013 wie wir bauen, f\u00fcr wen und wie viel. Das Bev\u00f6lkerungswachstum mag zur grenzenlosen Bauwut beigetragen haben. Die Migration hat ihren Anteil daran. Vor allem aber ist es der absurde Wachstumszwang einer Wirtschaft, in der viel Geld f\u00fcr Prunkbauten, aber keins f\u00fcr die Schaffung von menschenw\u00fcrdigen Lebensbedingungen zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n<p>Das Drama um den Sand zerst\u00f6rt unwiderruflich einen prachtvollen Teil unserer Welt. Wenn wir jetzt nicht handeln, zerrinnt uns die Zeit wie Sand zwischen den Fingern.<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/8c3091cd-8c3091cd-1401_sand_director-denis-delestrac.jpg\"><br><\/a><br><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/8c3091cd-8c3091cd-1401_sand_director-denis-delestrac.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>\u00a9 ZVG<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Denis Delestrac<\/h2>\n\n<p>Der 45-j\u00e4hrige Franzose war Jurist und Fotograf. Heute geh\u00f6rt er zu den renommiertesten Dokumentarfilmern. Sein Film \u00abPax Americana\u00bb \u00fcber die Aufr\u00fcstung im Weltraum brachte ihm 2010 den Durchbruch. Seine Projekte haben ihn intensiv in Afrika und Asien reisen lassen. Auch die beiden n\u00e4chsten Filmprojekte werden sich mit \u00f6kologischen Fragen besch\u00e4ftigen. Er will sich aber kein gr\u00fcnes Etikett verpassen lassen. \u00abIch will das Unsichtbare zeigen, das uns umgibt\u00bb, sagt er. \u00abAber ich will mich nicht spezialisieren. Ich filme, was mich leidenschaftlich interessiert. Denn ich verbringe Jahre mit einem Thema.\u00bb Denis Delestrac lebt in Barcelona.<br>Den Film sehen<\/p>\n\n<p>Denis Delestracs Dokumentarfilm \u00abSand \u2013 die neue Umweltzeitbombe\u00bb ist auf DVD noch nicht erh\u00e4ltlich. Sobald er erschienen ist, informieren wir Sie in diesem Magazin.\u00a0<\/p>\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.sand-wars.com\/\">http:\/\/www.sand-wars.com\/<\/a><\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/switzerland\/de\/News_Stories\/Debatten-Blog\/\">&gt; Weitere Artikel zum Themenschwerpunkt Bev\u00f6lkerungswachstum<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am letzten 28. Mai zur Hauptsendezeit hatten viele Fernsehzuschauer ein Schockerlebnis: Auf Arte wurde der Dokumentarfilm \u00abSand \u2013 die neue Umweltzeitbombe\u00bb\u2009(Le sable \u2013 enqu\u00eate sur une disparition) ausgestrahlt: Der Welt&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":11645,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-11643","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11643"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11643\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11643"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=11643"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=11643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}