{"id":123577,"date":"2025-07-28T14:59:16","date_gmt":"2025-07-28T12:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=123577"},"modified":"2025-07-28T15:01:29","modified_gmt":"2025-07-28T13:01:29","slug":"tiefseebergbau-konferenz-der-internationalen-meeresbodenbehoerde-endet-ohne-durchbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/123577\/tiefseebergbau-konferenz-der-internationalen-meeresbodenbehoerde-endet-ohne-durchbruch\/","title":{"rendered":"Tiefseebergbau: Konferenz der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde endet ohne Durchbruch"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am 25. Juli ging die 30. Sitzung der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) zu Ende. Erneut verpassten es die Regierungen, konsequente Schritte zum Schutz der Tiefsee zu unternehmen. Trotz des Engagements einzelner Staaten wie Palau, Frankreich und Panama bleibt der dringend n\u00f6tige globale Schulterschluss aus. Wir fordern mehr denn je: Es braucht ein Moratorium f\u00fcr den Tiefseebergbau.<\/strong><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tiefsee in Gefahr \u2013 Staaten z\u00f6gern weiter<\/h2>\n\n<p>W\u00e4hrend Unternehmen wie The Metals Company massiven Druck aus\u00fcben, um den Weg f\u00fcr kommerziellen Tiefseebergbau freizumachen, bleibt die internationale Gemeinschaft uneins. Ein rechtsverbindlicher Rahmen \u2013 der sogenannte \u00abMining Code\u00bb \u2013 k\u00f6nnte unter diesen Bedingungen \u00fcberhastet verabschiedet werden. Iris Menn, Meeresbiologin und Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz warnt: \u00abRegierungen m\u00fcssen endlich den Ernst der Lage erkennen. Die Tiefsee geh\u00f6rt allen. Sie darf nicht einzelnen Akteuren zum Opfer fallen. Wir brauchen jetzt politische F\u00fchrung, nicht ein weiteres Z\u00f6gern.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Moratorium gewinnt Unterst\u00fctzung<\/h2>\n\n<p>Immer mehr L\u00e4nder sprechen sich f\u00fcr ein Moratorium oder sogar ein vollst\u00e4ndiges Verbot des Tiefseebergbaus aus. Kroatien ist mittlerweile das 38. Land, das eine vorsorgliche Pause fordert \u2013 ein starkes Signal an die ISA und alle L\u00e4nder, die sich noch nicht f\u00fcr ein Moratorium ausgesprochen haben..<\/p>\n\n<p>Auch der Inselstaat Palau setzt ein deutliches Zeichen. In seiner Rede vor der ISA erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Surangel S. Whipps Jr.: \u00abDie Ausbeutung des Meeresbodens ist kein Muss, es ist ein Entscheid. Und ein gef\u00e4hrlicher noch dazu. Wir riskieren die Zukunft der Kinder im Pazifik f\u00fcr kurzfristige Interessen.\u00bb<\/p>\n\n<p>Einseitige Schritte zur Ausbeutung der Tiefsee gef\u00e4hrden nicht nur empfindliche \u00d6kosysteme, sondern auch das multilaterale Vertrauen. Wir setzen uns mit aller Kraft daf\u00fcr ein, dass die Regierungen ein Moratorium verh\u00e4ngen. Sie m\u00fcssen zudem geschlossen bekr\u00e4ftigen, dass die Hoheitsgewalt \u00fcber den internationalen Meeresboden zum Wohle der Menschheit gemeinsam bei allen Nationen liegt. Wirtschaftliche Interessen d\u00fcrfen keinesfalls \u00fcber den Schutz unserer Ozeane gestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 25. Juli ging die 30. Sitzung der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) zu Ende. Erneut verpassten es die Regierungen, konsequente Schritte zum Schutz der Tiefsee zu unternehmen. 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