{"id":12558,"date":"2013-05-17T00:00:00","date_gmt":"2013-05-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/12558\/die-ueberfischung-der-meere-muss-gestoppt-werden\/"},"modified":"2019-05-30T11:38:41","modified_gmt":"2019-05-30T09:38:41","slug":"die-ueberfischung-der-meere-muss-gestoppt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/12558\/die-ueberfischung-der-meere-muss-gestoppt-werden\/","title":{"rendered":"Die \u00dcberfischung der Meere muss gestoppt werden"},"content":{"rendered":"<p><b>Sechs Monate nach einer erfolgreichen Greenpeace-Kampagne im Indischen Ozean 2012, ist Greenpeace erneut in jenen Gew\u00e4ssern mit einem ihrer Schiffe unterwegs. Wieder soll die illegale Fischerei bek\u00e4mpft werden. Greenpeace setzt sich gleichzeitig mit und bei lokalen Fischern f\u00fcr eine nachhaltige Fischerei ein.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Sechs Monate nach einer erfolgreichen Greenpeace-Kampagne im Indischen Ozean 2012, ist Greenpeace erneut in jenen Gew\u00e4ssern mit einem ihrer Schiffe unterwegs. Wieder soll die illegale Fischerei bek\u00e4mpft werden. Greenpeace setzt sich gleichzeitig mit und bei lokalen Fischern f\u00fcr eine nachhaltige Fischerei ein.<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/07f3abbe-07f3abbe-gp04kkd_layout.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/07f3abbe-07f3abbe-gp04kkd_layout.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Eine Flotte von lokalen Fischerbooten begleitet das Greenpeace Schiff <em>Esperanza<\/em> in den Gew\u00e4ssern vor Mauritius. Gemeinsam protestieren sie gegen die \u00dcberfischung im Indischen Ozean. <br \/>\u00a9 Jiri Rezac \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>In diesem Jahr ist es die <a title=\"\u00dcber die Esperanza\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/unsere-flotte\/the-esperanza\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abEsperanza\u00bb<\/a>,\u00a0mit der Greenpeace in der Region rund zwei Monate unterwegs ist, um gegen Fischfangflotten vorzugehen, die illegal fischen oder mit <a title=\"Fangmethoden\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2010-Magazin\/Fangmethoden\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">zerst\u00f6rerischen und verschwenderischen Fangmethoden<\/a> operieren.<\/p>\n<p>Sch\u00e4tzungsweise 21% des weltweiten <a title=\"Dopwnload\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Publikationen\/Reports-Meere\/Thunfisch-Report\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Thunfischfangs<\/a> stammt allein aus dem Indischen Ozean. Damit ist der Indische Ozean, nach dem Pazifik, das zweitgr\u00f6sste Fanggebiet f\u00fcr Thunfisch. Allerdings setzt dies den Indischen Ozean und die darin lebenden Thunfischbest\u00e4nde entsetzlich unter Druck. Immer mehr Fischereifirmen aus aller Welt wollen ein St\u00fcck vom Multimillionen-Dollar-Kuchen f\u00fcr sich abschneiden und gehen auf Jagd nach dem begehrten Fisch.<\/p>\n<p>Fischereifangflotten aus weit entfernteren und wohlhabenderen Industriestaaten wie Frankreich, Spanien, Korea, China, Japan und anderen Nationen sind im Indischen Ozean f\u00fcr rund 50% der Thunfischf\u00e4nge verantwortlich. Dabei setzen sie in der Regel destruktive <a title=\"Hintergrundseite\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/hintergrund-info\/fangmethoden\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Fangmethoden<\/a> wie die <a title=\"Hintergrundseite\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/hintergrund-info\/fangmethoden\/ringwade\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Ringwadenfischerei<\/a> unter Verwendung von so genannten <a title=\"Hintergrundseite\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/die-wahrheit-ueber-fads\/blog\/12380\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">FADs<\/a> <span>(<em>Fish Aggregating Devices<\/em><\/span>) ein.<\/p>\n<p>Diese Fischereipraxis f\u00fchrt zu riesigen Mengen an <a title=\"Beifang\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/probleme\/fischerei\/beifang-rueckwuerfe\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Beifang<\/a>. Denn die FADs ziehen Thunfische instinktiv an. Aber auch Haie, Rochen, Schildkr\u00f6ten, Wale, Delphine und Jungfische sammeln sich rund um diese k\u00fcnstlichen schwimmenden Plattformen und werden mit dem ringf\u00f6rmig ausgelegten Fangnetz mitgefangen. Tot oder verendend wird dieser Beifang dann wieder \u00fcber Bord geworfen. Aber auch andere Fangmethoden wie die weitverbreitete <a title=\"Langleiner\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/hintergrund-info\/fangmethoden\/langleine\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Langleinenfischerei<\/a> bringen eine \u00e4hnliche Beifangproblematik mit sich und m\u00fcssen dringend einer Reform unterzogen werden.<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/d10ac7a4-d10ac7a4-gp04kaa_layout.jpg\" title=\"Thunfischumladung im Indischen Ozean\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl04_Image1\" title=\"Thunfischumladung im Indischen Ozean\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/d10ac7a4-d10ac7a4-gp04kaa_layout.jpg\" alt=\"Thunfischumladung im Indischen Ozean\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Thunfischumladung im Indischen Ozean<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00abTransshipping\u00bb, das Umschlagen von Ladung auf offener See, ist eine verbreitete Praktik, bei der Fisch von einem Schiff zum anderen umgeladen wird. Fisch aus illegalem Fang kann auf diese Weise unkontrolliert in die Verarbeitungskette gelangen. <br \/>\u00a9 Jiri Rezac \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Konfrontiert mit der \u00dcberfischungsproblematik, investieren die betroffenen K\u00fcstenregionen mehr und mehr in die Expansion ihrer eigenen Flotten, was das Problem der \u00dcberfischung weiter verst\u00e4rkt. Allerdings ist die Anzahl dieser kleinen, lokalen Fischerboote, die im Indischen Ozean operieren, kaum dokumentiert, was eine Sch\u00e4tzung der Fangmengen unm\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>Da die Fischereinationen bislang daran gescheitert sind, die Fangmengen zu reduzieren und ihre Fischereiflotten einzud\u00e4mmen, zeigen alle Thunfischarten im Indischen Ozean Zeichen der \u00dcberfischung. Um aber auch in Zukunft eine nachhaltige Fischerei zu gew\u00e4hrleisten, muss heute gehandelt und das Fischereimanagement in den K\u00fcstenregionen signifikant verbessert werden.<\/p>\n<p>Weltweit ist die Kapazit\u00e4t an Fischf\u00e4ngern dann auch um ein 2.5-faches h\u00f6her als die Weltmeere Fisch beheimaten. W\u00fcrden also s\u00e4mtliche Fischerboote auf einmal fischen, w\u00fcrden sie die Meere 2.5mal komplett leeren. Im Indischen Ozean bietet sich uns jedoch ein kleines, zeitlich begrenztes Handlungsfenster, um eine Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren und die exzessiven Ausw\u00fcchse der \u00dcberfischung, wie sie in anderen Regionen der Welt bereits vorangeschritten ist, zu verhindern.<\/p>\n<p>Dies ist einer der Gr\u00fcnde, weshalb die Esperanza und eine Greenpeace-Delegation bei der diesj\u00e4hrigen Thunfischkommission f\u00fcr den Indischen Ozean (Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)) in Mauritius vertreten war. Sie lieferte eine deutliche Botschaft ab: Endlich damit zu beginnen, alle Fischereiaktivit\u00e4ten zu managen und nicht die Zukunft des Lebens im Meer zu riskieren.\u00a0<\/p>\n<p><a title=\"thoreau.ch\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Thoreau\/Fisch--Meeresfruechte\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">&gt; Was Du selbst tun kannst<\/a><\/p>\n<p><a title=\"Indian Ocean Tour 2013\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/was-wir-tun\/meere-einsatzorte\/Indischer-Ozean\/Indian-Ocean-Tour-2013\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">&gt; Indian Ocean Tour 2013<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Monate nach einer erfolgreichen Greenpeace-Kampagne im Indischen Ozean 2012, ist Greenpeace erneut in jenen Gew\u00e4ssern mit einem ihrer Schiffe unterwegs. Wieder soll die illegale Fischerei bek\u00e4mpft werden. 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