{"id":12706,"date":"2013-04-10T00:00:00","date_gmt":"2013-04-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/12706\/greenpeace-eisbaeren-klettern-auf-statoil-bohrinsel-oelkonzern-sistiert-oelbohrungen\/"},"modified":"2019-05-30T11:42:23","modified_gmt":"2019-05-30T09:42:23","slug":"greenpeace-eisbaeren-klettern-auf-statoil-bohrinsel-oelkonzern-sistiert-oelbohrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/12706\/greenpeace-eisbaeren-klettern-auf-statoil-bohrinsel-oelkonzern-sistiert-oelbohrungen\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Eisb\u00e4ren klettern auf Statoil-Bohrinsel \/ \u00d6lkonzern sistiert \u00d6lbohrungen"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/0a8f43bc-0a8f43bc-130410_statoil.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/0a8f43bc-0a8f43bc-130410_statoil.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Mittwoch, 10. April 2013<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Nick Cobbing \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Am fr\u00fchen Mittwochmorgen sind zwei als Eisb\u00e4ren verkleidete <span lang=\"en\">Greenpeace<\/span>-Aktivisten in Norwegen auf die Statoil-Bohrinsel West Hercules geklettert und haben mit \u00abSave the Arctic\u00bb-Bannern gegen das Arktis-Projekt des Konzerns protestiert. Die Plattform ist Teil eines umfangreichen Bohrprogramms, das Statoil im Sommer in der n\u00f6rdlichen Barentssee durchf\u00fchren will.<\/p>\n<p>Die Bohrinsel liegt derzeit noch zu Wartungsarbeiten vor \u00d8len, Rogaland im Westen des Landes. \u00abStatoil muss die Finger vom arktischen \u00d6l lassen. Die F\u00f6rderung dieser \u00d6lvorkommen heizt das Klima weiter an. Es gibt keinen vern\u00fcnftigen Grund daf\u00fcr, dass Norwegen immer weiter in den Norden vordringt, um nach mehr \u00d6l zu bohren\u00bb, sagt Truls Gulowsen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <span lang=\"en\">Greenpeace<\/span> Norwegen.<\/p>\n<p>Der norwegische Staat h\u00e4lt mit 67 Prozent Anteilen die Mehrheit an Statoil. Von den neun geplanten Bohrstellen in der Barentsee liegt eine am 74. Breitengrad im Norden. \u00abDiese Bohrinsel soll Kurs nehmen auf eine der n\u00f6rdlichsten Bohrstellen der Welt\u00bb, so Gulowsen weiter.\u00a0Als umweltbewusstes Land darf Norwegen nicht Vorreiter bei einem neuen \u00d6lrausch in der Arktis sein.\u00bb<\/p>\n<p>Arktis-\u00d6lbohrungen sind mit besonders hohen Sicherheitsrisiken behaftet: Extreme Wetterbedingungen und Temperaturen, einfrierende Ausr\u00fcstung und viele weitere Gr\u00fcnde f\u00fchren dazu, dass das Arktis-Projekt Statoils nicht mit den anderen Bohrungen vergleichbar ist, die der Konzern in der Nordsee durchf\u00fchrt. \u00abKein \u00d6lkonzern weltweit ist auf einen \u00d6lunfall in der Arktis vorbereitet. Wir k\u00f6nnen nicht hinnehmen, dass Statoil die Sicherheit und die Umwelt in der Arktis aufs Spiel setzt\u00bb, sagt Gulowsen.<\/p>\n<p>Statoils Arktis-Pl\u00e4ne haben international grosse Sorge ausgel\u00f6st. Schon \u00fcber 17&#8217;000 B\u00fcrger Russlands haben dem norwegischen Premierminister Jens Stoltenberg Protestbriefe geschickt, in denen sie ihn auffordern, ein Vordringen Statoils in die Arktis zu unterbinden. \u00abWenn Statoil keine Vernunft zeigt, muss Stoltenberg einschreiten\u00bb, fordert Gulowsen in Oslo.<\/p>\n<p><span lang=\"en\">Statoil ist nicht der einzige \u00d6lkonzern, der es auf die arktischen \u00d6lreserven abgesehen hat. An vorderster Front mit dabei sind die beiden \u00d6lgiganten Shell und Gazprom, <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/shell-und-gazprom-schliessen-arktis-deal-ab\/blog\/44675\/\">neuerdings sogar zusammen<\/a>. Greenpeace<\/span> fordert ein internationales Schutzgebiet in der so genannten Hohen Arktis, wo\u00a0 s\u00e4mtliche \u00d6lbohrungen und die industrielle Fischerei verboten sind. Eine Petition zum Schutz der Arktis auf <a href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\">savethearctic.org<\/a> haben bis heute weltweit 2,7 Millionen Menschen unterzeichnet. Ein <span lang=\"en\">Greenpeace<\/span>-Team ist seit dem 7. April auf einer <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/greenpeace-aktivistinnen-und-aktivisten-an-de\/blog\/44631\/\">Expedition unterwegs zum Nordpol<\/a>, wo es die Namen der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner in einem symbolischen Akt auf den Meeresgrund absenken will.<\/p>\n<p><strong>UPDATE<\/strong> (11.04.2012, 10 Uhr): Statoil hat erkl\u00e4rt, in diesem Jahr keine Bohrungen an den zwei bis drei n\u00f6rdlichsten Bohrstellen durchzuf\u00fchren. Die \u00abWest Hercules\u00bb wird in etwa zwei Wochen zu den \u00fcbrigen Bohrstellen aufbrechen. Truls Gulowsen kommentiert diese Entscheidung: \u00abStatoils Entscheidung ist eine gute Nachricht f\u00fcr die Arktis: Hinter ihr steht die Erkenntnis, dass die \u00d6lindustrie die Risiken von \u00d6lbohrungen unter den extremen Bedingungen der Arktis nicht beherrschen kann.\u00bb Doch damit ist die Gefahr noch nicht gebannt. Statoil hat weitere Projekte vor Gr\u00f6nland, Alaska und Russland in der Pipeline. Greenpeace fordert, dass der Konzern auch diese stoppt.<\/p>\n<p><span id=\"fbPhotoPageCaption\"><span>Zudem legte der US-\u00d6lkonzern ConocoPhillips seine f\u00fcr 2014 geplanten Arktis-\u00d6lbohrungen vorl\u00e4ufig auf Eis.<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 10. 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