{"id":127543,"date":"2025-11-11T13:39:15","date_gmt":"2025-11-11T12:39:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=127543"},"modified":"2025-11-12T17:39:18","modified_gmt":"2025-11-12T16:39:18","slug":"energieversorgung-es-geht-ohne-atomkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/127543\/energieversorgung-es-geht-ohne-atomkraft\/","title":{"rendered":"Energieversorgung: Es geht ohne Atomkraft\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00abIch will als Bundesrat meinen verfassungsm\u00e4ssigen Auftrag bestm\u00f6glich erf\u00fcllen. Das heisst, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine sichere Stromversorgung m\u00f6glich ist\u00bb, erkl\u00e4rt Energie- und Umweltminister Albert R\u00f6sti in einem <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/albert-roesti-zur-drohenden-stromluecke-es-geht-nicht-ohne-kernkraft-ld.1910389\">Interview mit der NZZ am Sonntag<\/a>. Doch diesem Auftrag wird er nicht gerecht.<\/p>\n\n<p>Der von Albert R\u00f6sti vorgestellte Ansatz, der zwischen der Wiederbelebung der Atomkraft und der Finanzierung von Gaskraftwerken schwankt, ist realit\u00e4tsfern und entspricht nicht den Bed\u00fcrfnissen des Landes: St\u00e4rkung der Energiesicherheit, Steigerung der Stromproduktion und Schutz vor den schlimmsten Folgen der globalen Erw\u00e4rmung. Hier sind die vier wichtigsten Kritikpunkte seiner \u00c4usserungen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der notwendige Klimaschutz<\/h2>\n\n<p>Am Ende des Interviews behauptet Albert R\u00f6sti, dass die Katastrophe von Blatten ein \u00abbesonderes Einzelereignis\u00bb sei, und vermeidet es sorgf\u00e4ltig, einen Zusammenhang mit der Klimaerhitzung herzustellen. Zwar spielen bei einem so katastrophalen Erdrutsch wie in Blatten mehrere Faktoren eine Rolle, doch war die Schw\u00e4chung des Gletschers und des Permafrostbodens aufgrund der globalen Erw\u00e4rmung ein <a href=\"https:\/\/www.geo.uzh.ch\/de\/news\/2025\/blatten-klimawandel.html\">entscheidender Faktor<\/a>.<\/p>\n\n<p>Letzte Woche ver\u00f6ffentlichte das Bundesamt f\u00fcr Meteorologie neue <a href=\"https:\/\/www.meteoschweiz.admin.ch\/klima\/klimawandel\/schweizer-klimaszenarien.html\">Klimaszenarien<\/a>, die deutlich zeigen, welcher Gefahr wir in der Schweiz ausgesetzt sind: Zunahme tropischer N\u00e4chte und D\u00fcrren, drastischer R\u00fcckgang der Schneemenge und sintflutartige Regenf\u00e4lle mit erheblichen Folgen f\u00fcr die Land- und Energiewirtschaft. Jedes zus\u00e4tzliche Zehntelgrad erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Zukunft von schweren Wetterkatastrophen gepr\u00e4gt sein wird. Ein Beispiel unter vielen: In Kandersteg, der Heimat von Albert R\u00f6sti, droht ein grosser Felsabbruch in den n\u00e4chsten Jahren einen Teil des Dorfes zu versch\u00fctten. Wie kann unser Umweltminister die Augen so sehr vor dieser Tatsache verschliessen?&nbsp;<\/p>\n\n<p>Die Schweiz kann nur gewinnen, wenn sie mit gutem Beispiel vorangeht und eine ehrgeizige Klimapolitik verfolgt. Innerhalb von zehn Jahren k\u00f6nnen wir eine fast vollst\u00e4ndig erneuerbare Energieversorgung aufbauen und damit unsere CO2-Emissionen um 75 Prozent reduzieren. Die Energiewende ist f\u00fcr den Klimaschutz unverzichtbar. Wir k\u00f6nnen nur gewinnen, wenn wir sie umsetzen, und nur verlieren, wenn wir sie hinausz\u00f6gern.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erneuerbare Energien erm\u00f6glichen Fortschritte<\/h2>\n\n<p>Albert R\u00f6sti zeigt sich besonders besorgt \u00fcber die Notwendigkeit, die Stromproduktion zu steigern. \u00ab60 Prozent unseres Energiebedarfs decken wir fossil, das m\u00fcssen wir nach und nach ersetzen\u00bb, erkl\u00e4rt er. Es stimmt, dass die Dekarbonisierung unseres Energiesystems eine Steigerung der Stromproduktion erfordert. Es ist jedoch nicht notwendig, die gleiche Menge an elektrischer Energie zu erzeugen, die wir gegenw\u00e4rtig in Form von \u00d6l und Gas verbrauchen, da die Nutzung letzterer sehr ineffizient ist. Die Elektrifizierung erm\u00f6glicht enorme Effizienzgewinne und eine bessere Kontrolle unseres Verbrauchs. So f\u00fchrt die Abkehr von fossilen Energien nur zu einem leichten Anstieg unseres Stromverbrauchs.<\/p>\n\n<p>Der Aufschwung der erneuerbaren Energien muss vor allem dazu dienen, g\u00fcnstige Energie zur Verf\u00fcgung zu stellen, um die alternden Atomkraftwerke und ihre teure Produktion zu ersetzen. Wenn Albert R\u00f6sti sich \u00fcber den langsamen Aufschwung der erneuerbaren Energien beklagt, vermeidet er sorgf\u00e4ltig, das Produktionspotenzial von Solarenergie auf den D\u00e4chern und Fassaden bestehender Infrastrukturen zu erw\u00e4hnen. Diese erm\u00f6glichen potenziell die Erzeugung von 67 TWh zus\u00e4tzlicher Elektrizit\u00e4t, was 10 Prozent mehr als unserem derzeitigen Gesamtstromverbrauch entspricht. Diese Zahl stammt aus <a href=\"https:\/\/www.news.admin.ch\/de\/nsb?id=74641\">einer Studie<\/a>, die 2019 vom Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) unter der Leitung von Albert R\u00f6sti ver\u00f6ffentlicht wurde. Unser guter Minister t\u00e4te gut daran, sie zu lesen.<\/p>\n\n<p>Die Energiewende ist jedoch ein Ganzes. W\u00e4hrend die Photovoltaik der Bereich ist, in dem wir unsere Stromproduktion schnell steigern k\u00f6nnen, wird die Entwicklung der Wasserkraft und der Windkraft das Angebot st\u00e4rken und unsere Energiesouver\u00e4nit\u00e4t sichern. Aus diesem Grund verzichten die Umweltorganisationen darauf, sich gegen den <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/126145\/ja-zum-beschleunigungserlass-nein-zur-schwaechung-des-verbandsbeschwerderechts\/\">Beschleunigungserlass<\/a> zu wehren, der jedoch das Beschwerderecht der Organisationen einschr\u00e4nkt. Sie unterst\u00fctzen auch die Entwicklung der 16 Wasserkraftprojekte von nationaler Bedeutung. Wir begr\u00fcssen auch das Inkrafttreten einer Bundesverordnung am 1. Januar 2026, die die Entwicklung lokaler Stromgemeinschaften (CEL) erm\u00f6glicht, welche Investitionen in Windenergie f\u00f6rdern, indem sie Gemeinden und Privatpersonen erm\u00f6glichen, selbst vom Stromhandel zu profitieren. Diese Verordnung d\u00fcrfte bald Wirkung zeigen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Atomkraft bremst uns<\/h2>\n\n<p>\u00abDie modernen \u00abSmall Modular Reactors\u00bb d\u00fcrften in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren weltweit praxistauglich werden\u00bb, freut sich Albert R\u00f6sti. Woher hat er diese Informationen? Die Experten der Atomindustrie sind sich sicher, dass SMR fr\u00fchestens in <a href=\"https:\/\/www.ladepeche.fr\/2025\/09\/25\/relance-du-nucleaire-les-petits-reacteurs-smr-a-la-peine-12952201.php#:~:text=En%20octobre%202021%2C%20Emmanuel%20Macron,du%20plan%20%C2%AB%20France%202030%20%C2%BB.\">gut einem Jahrzehnt<\/a> oder sogar noch sp\u00e4ter auf den Markt kommen werden. Zur Erinnerung: Die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften sch\u00e4tzt in <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/122877\/scnat-2050-atomkraftwerk\/\">einem im Juni dieses Jahres ver\u00f6ffentlichten Bericht<\/a>, dass es unm\u00f6glich ist, vor 2050 eine neue Anlage in Betrieb zu nehmen. Sie verweist auch auf die enormen Kosten eines solchen Vorhabens.<\/p>\n\n<p>Wichtig ist, dass wir zus\u00e4tzliche Produktionskapazit\u00e4ten schaffen, um die Stilllegung der Schweizer Kernreaktoren, die das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, auszugleichen. Wir sind bereits auf dem richtigen Weg. Laut BFE sind bis 2035 j\u00e4hrlich 2 TWh zus\u00e4tzliche Photovoltaik-Produktion erforderlich, um diesen Bedarf zu decken. Im Jahr 2024 wurden tats\u00e4chlich 1,8 TWh installiert. Hier muss Albert R\u00f6sti die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, anstatt mit einer hypothetischen Wiederbelebung der Kernenergie abzulenken, die die Bundessubventionen verschlingen und unsere Energiesouver\u00e4nit\u00e4t gef\u00e4hrden w\u00fcrde.<\/p>\n<div aria-hidden=\"true\" class=\"gpch-block-spacer\"><\/div>\t\t\t<section\n\t\t\tclass=\"boxout post-124727 \"\n\t\t\t\n\t\t>\n\t\t\t<a\n\t\t\t\tdata-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n\t\t\t\tdata-ga-action=\"Image\"\n\t\t\t\tdata-ga-label=\"n\/a\"\n\t\t\t\tclass=\"cover-card-overlay\"\n\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/atomkraft-nie-wieder\/\" \n\t\t\t><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<img\n\t\t\t\t\t\tsrc=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-1024x686.jpg\"\n\t\t\t\t\t\tsrcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-768x514.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-1536x1028.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-2048x1371.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-2040x1366.jpg 2040w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2025\/09\/15e48a30-anti-atom_illu_neg_umsetzung_b-508x340.jpg 508w\"\n\t\t\t\t\t\tsizes=\"(min-width: 1000px) 358px, (min-width: 780px) 313px, 88px\"\n\t\t\t\t\t\talt=\"\" title=\"\"\n\t\t\t\t\/>\n            \t\t\t<div class=\"boxout-content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\tclass=\"boxout-heading medium\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-action=\"Title\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-label=\"n\/a\"\n\t\t\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/atomkraft-nie-wieder\/\"\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\tAtomkraft? Nie wieder!\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"boxout-excerpt\">Unterzeichne die Petition an das Parlament: Stoppt den Wiedereinstieg<\/p>\n\t\t\t\t                                    <a\n                        class=\"btn btn-primary\"\n                        data-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n                        data-ga-action=\"Call to Action\"\n                        data-ga-label=\"n\/a\"\n                        href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/atomkraft-nie-wieder\/\"\n                        \n                    >\n                        Mitmachen\n                    <\/a>\n                \t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bew\u00e4ltigung einer m\u00f6glichen Krise<\/h2>\n\n<p>Albert R\u00f6sti scheint besonders besorgt \u00fcber die verheerenden Auswirkungen zu sein, die eine Stromknappheit auf unsere Wirtschaft haben k\u00f6nnte. Um sich dagegen zu wappnen, plant er die Finanzierung sehr kostspieliger zus\u00e4tzlicher Produktionskapazit\u00e4ten mit Reservegaskraftwerken. Der Einsatz von Gas ist nicht nur angesichts der Klimakrise unsinnig, sondern w\u00fcrde auch nichts bringen. Die Schweiz ist mit dem europ\u00e4ischen Strommarkt verbunden. Das wahrscheinlichste Szenario, das zu einer Knappheit f\u00fchren k\u00f6nnte, w\u00e4re, dass unsere Nachbarl\u00e4nder nicht \u00fcber gen\u00fcgend Gas verf\u00fcgen, um einen R\u00fcckgang der Solar- und Windenergieproduktion auszugleichen. Wenn unseren europ\u00e4ischen Nachbarn jedoch das Gas ausgeht, w\u00fcrde dies auch f\u00fcr die Schweiz gelten, die \u00fcber keine eigenen Reserven verf\u00fcgt.<\/p>\n\n<p>Der Bau neuer Gaskraftwerke l\u00f6st das Problem demnach nicht. Die Kernenergie ist ein weiteres finanzielles Fass ohne Boden, das nur unseren Energieminister reizt. Wenn Albert R\u00f6sti die Schweiz vor einer Energiekrise sch\u00fctzen will, muss er sich mit aller Kraft f\u00fcr den Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aussagen von Albert R\u00f6sti im Interview mit der NZZ am Sonntag sind realit\u00e4tsfern und gehen an den zentralen Bed\u00fcrfnissen des Landes vorbei: mehr Energiesicherheit, mehr Stromproduktion und Schutz vor den schlimmsten Folgen der Klimakrise.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"featured_media":127544,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42,50],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-127543","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","tag-klima","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127543"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127572,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127543\/revisions\/127572"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/127544"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=127543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=127543"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=127543"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=127543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}