{"id":12830,"date":"2013-02-15T00:00:00","date_gmt":"2013-02-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/12830\/ensi-kann-sich-keine-nachlaessigkeit-erlauben\/"},"modified":"2019-05-30T11:45:44","modified_gmt":"2019-05-30T09:45:44","slug":"ensi-kann-sich-keine-nachlaessigkeit-erlauben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/12830\/ensi-kann-sich-keine-nachlaessigkeit-erlauben\/","title":{"rendered":"ENSI kann sich keine Nachl\u00e4ssigkeit erlauben"},"content":{"rendered":"<p><b>Das ENSI sollte eigentlich die Einhaltung der Vorschriften bei der gef\u00e4hrlichen Produktion von Atomenergie \u00fcberpr\u00fcfen. Das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts beweist aber einmal mehr, dass die Aufsichtsbeh\u00f6rde einen laschen Umgang mit Regeln pflegt.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<h3><strong>Das ENSI sollte eigentlich die Einhaltung der Vorschriften bei der gef\u00e4hrlichen Produktion von Atomenergie \u00fcberpr\u00fcfen. Das heutige <a title=\"Bvger\" href=\"http:\/\/www.bvger.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Urteil des Bundesverwaltungsgerichts<\/a> beweist aber einmal mehr, dass die Aufsichtsbeh\u00f6rde einen laschen Umgang mit Regeln pflegt.<\/strong><\/h3>\n<p>Laut Urteil hat das ENSI die Rechte zweier Anwohner des AKW M\u00fchleberg missachtet, indem es ihnen die M\u00f6glichkeit verweigerte, eine kontroverse Entscheidung bez\u00fcglich des Hochwasserschutzes der Anlage anzufechten (siehe <a title=\"MM\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Medienmitteilungen\/Bundesverwaltungsgericht-ruegt-das-ENSI\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemitteilung<\/a> der Beschwerdef\u00fchrer). Nun m\u00fcssen die AKW-Kontrolleure erkl\u00e4ren, warum im Notfall die K\u00fchlung der Reaktoren auch mit mobilen Feuerwehrpumpen gew\u00e4hrleistet werden soll, obwohl dies internationale Regeln verletzt. &#171;Tats\u00e4chlich m\u00fcssen die festen Einrichtungen eines AKW gen\u00fcgen, um auf einen Unfall zu reagieren&#187;, sagt Atomexperte Florian Kasser von Greenpeace Schweiz.\u00a0<\/p>\n<p>Dieser juristische Erfolg f\u00fcr die Atomkritiker k\u00f6nnte wegweisend sein und ersch\u00fcttert erneut das Vertrauen in eine Aufsichtsbeh\u00f6rde, welche mit kommunikativen Massnahmen verzweifelt versucht, ihre Glaubw\u00fcrdigkeit wiederherzustellen. Anstatt aber \u00fcber die B\u00fccher zu gehen und endlich eine Antwort auf die Sicherheitsprobleme von M\u00fchleberg zu geben, pr\u00fcft nun das ENSI einen allf\u00e4lligen Weiterzug ans Bundesgericht.<\/p>\n<p>Dass das ENSI mehr Wert legt auf Image-Pflege als auf seri\u00f6se Aufsichtsarbeit im Interesse der Bev\u00f6lkerung, zeigt auch die Tatsache, dass die Beh\u00f6rde zum Urteil bereits Stellung genommen hat, bevor es vom Gericht \u00fcberhaupt publiziert wurde. Es mag ein Detail sein, aber insbesondere in Fragen der Atomenergie steckt genau dort der Teufel.\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ENSI sollte eigentlich die Einhaltung der Vorschriften bei der gef\u00e4hrlichen Produktion von Atomenergie \u00fcberpr\u00fcfen. 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