{"id":12938,"date":"2013-01-29T00:00:00","date_gmt":"2013-01-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/12938\/elektrisierender-energy-drink-statt-atom-cocktails\/"},"modified":"2019-05-30T11:48:50","modified_gmt":"2019-05-30T09:48:50","slug":"elektrisierender-energy-drink-statt-atom-cocktails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/12938\/elektrisierender-energy-drink-statt-atom-cocktails\/","title":{"rendered":"Elektrisierender Energy-Drink statt Atom-Cocktails"},"content":{"rendered":"<p><b>Die in der Umweltallianz zusammengeschlossenen Umweltverb\u00e4nde Pro Natura,WWF, VCS, die Schweizerische Energiestiftung und Greenpeace haben heute gemeinsam zur Energiestrategie 2050 des\u00a0Bundesrates Stellung genommen. Ihre\u00a0Botschaft ist klar: Die Richtung stimmt, aber es kann noch viel mehr gemacht werden\u00a0auf dem Weg zur Energiewende.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Die in der Umweltallianz zusammengeschlossenen Umweltverb\u00e4nde Pro Natura,<br \/>WWF, VCS, die Schweizerische Energiestiftung und Greenpeace haben heute gemeinsam zur Energiestrategie 2050 des\u00a0Bundesrates <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Medienmitteilungen\/Umweltverbaende-unterstuetzen-Energiestrategie---mit-100-erneuerbar-ab-2035\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stellung genommen.<\/a> Ihre\u00a0Botschaft ist klar: Die Richtung stimmt, aber es kann noch viel mehr gemacht werden\u00a0auf dem Weg zur Energiewende.<\/p>\n<p>An ihrer heutigen Pressekonferenz in Bern haben die Umweltverb\u00e4nde daher ihren<br \/>Strommix serviert. Er l\u00e4sst sich mit einem elektrisierenden Energy-Drink vergleichen,\u00a0der mit einheimischen, nat\u00fcrlichen Zutaten auskommt und auf sch\u00e4dliche Inhaltsstoffe\u00a0verzichtet: 56,4% Wasser, 24,6% Sonne, 13,1% Biomasse, 3,5% Geothermie, 2,4% Wind,\u00a00% Stromverschwendung.<\/p>\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr ist ein baldm\u00f6glichster Verzicht auf Mayak- und andere<br \/>Uran-Cocktails. Der Vorschlag des Bundesrates beinhaltet zwar ein Verbot<br \/>von Rahmenbewilligungen f\u00fcr die Erstellung neuer Atomkraftwerke, was die<br \/>Umweltverb\u00e4nde sehr begr\u00fcssen. \u201eDer Nagelprobe aber stellt sich der Bundesrat nicht\u201c,\u00a0sagt Kaspar Schuler, Leiter Klima und Energie bei Greenpeace Schweiz. \u201eEr sieht n\u00e4mlich\u00a0keine Laufzeitbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die bestehenden AKW vor\u201c.<\/p>\n<p>\u201eWir fordern eine verbindliche Laufzeitbeschr\u00e4nkung, f\u00fcr alle AKW, auf 40 Jahre. Das\u00a0ergibt eine sinnvolle Etappierung des Ausstiegs, mit der letzten AKW-Stilllegung in\u00a0Leibstadt per 2025\u201c, sagt Schuler. Diese Forderung ist konsequent an den Geboten\u00a0der Sicherheit orientiert. Zudem sprechen auch \u00f6konomische Gr\u00fcnde daf\u00fcr: Ein\u00a0verbindlicher und rascher Ausstieg schafft Investitionssicherheit und Freiraum f\u00fcr die\u00a0Erneuerbaren Energien, sch\u00fctzt vor Entsch\u00e4digungsforderungen und reduziert die Kosten.<\/p>\n<p>Die Laufzeitbeschr\u00e4nkung auf 40 Jahre ist keine Utopie, sondern ein Gebot der Vernunft. M\u00f6glich ist sie, weil die Umweltverb\u00e4nde eine glaubw\u00fcrdige Alternative aufzeigen, die keine Abstriche beim Klima- und Naturschutz beinhaltet: <a title=\"UWA 100%PRO\" href=\"http:\/\/www.umweltallianz.ch\/de\/stromzukunft.html\">100PRO<\/a>. \u201eWir haben keine Wahl, die Klimaerw\u00e4rmung schreitet voran und der Gau in Fukushima hat die Risiken des Atomstroms klar vor Augen gef\u00fchrt\u201c, sagt Florian Kasser, Atomcampaigner bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die in der Umweltallianz zusammengeschlossenen Umweltverb\u00e4nde Pro Natura,WWF, VCS, die Schweizerische Energiestiftung und Greenpeace haben heute gemeinsam zur Energiestrategie 2050 des\u00a0Bundesrates Stellung genommen. 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