{"id":12940,"date":"2013-01-25T00:00:00","date_gmt":"2013-01-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/12940\/aktivisten-besetzen-shell-tankstelle-bei-davos\/"},"modified":"2019-05-30T11:48:59","modified_gmt":"2019-05-30T09:48:59","slug":"aktivisten-besetzen-shell-tankstelle-bei-davos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/12940\/aktivisten-besetzen-shell-tankstelle-bei-davos\/","title":{"rendered":"Aktivisten besetzen Shell-Tankstelle bei Davos"},"content":{"rendered":"<p><b>Davos\/Z\u00fcrich. Um 9.15 Uhr heute morgen haben 25 Aktivisten und Aktivistinnen aus ganz Europa eine Shell- Tankstelle unweit des Weltwirtschaftsforums in Davos geschlossen. Sie protestierten damit gegen das arktische \u00d6lbohrprogramm der Firma Shell in Alaska.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Davos\/Z\u00fcrich. Um 9.15 Uhr heute morgen haben 25 Aktivisten und Aktivistinnen aus ganz Europa eine Shell- Tankstelle unweit des Weltwirtschaftsforums in Davos geschlossen. Sie protestierten damit gegen das arktische \u00d6lbohrprogramm der Firma Shell in Alaska.<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"\/switzerland\/Global\/switzerland\/photos\/energy\/Erd%c3%b6l\/FLB20130125_010.jpeg\" title=\"Greenpeace blockiert eine Shell-Tankstelle bei Davos-Wolfgang.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Greenpeace blockiert eine Shell-Tankstelle bei Davos-Wolfgang.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/e38f5f50-e38f5f50-flb20130125_010.jpg\" alt=\"Greenpeace blockiert eine Shell-Tankstelle bei Davos-Wolfgang.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Montag, 28. Januar 2013<\/span><br \/>\n        <strong>Greenpeace blockiert eine Shell-Tankstelle bei Davos-Wolfgang.<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace \/ Ex-Press \/ Flurin Bertschinger\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Aktuelle-Medienbilder\/Tankstelle2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier gehts zu den Medienbilder<\/a><\/p>\n<p>Die Aktion wurde unterdessen beendet. Greenpeace hat mit dem heutigen Protest ein Signal gesetzt gegen\u00fcber dem WEF, dem Shell-Managment und den Teilnehmenden am offziellen WEF-Pannel zum Thema \u00abEntwicklungen in der Arktis\u00bb. Dies hatte zeitgleich mit der Protestaktion stattgefunden.<\/p>\n<p>Die Aktivisten aus Deutschland, Schweiz, Italien und Frankreich haben Tanks\u00e4ulen verkettet, um sie funktionsunf\u00e4hig zu machen. Sie haben 3 Tonnen Eis auf dem Vorplatz der Tankstelle verteilt. Obenauf sitzt ein lebensechter Eisb\u00e4r. Weitere Aktivisten haben am Dach der Tankstelle ein Transparent aufgespannt mit der Aufschrift: \u00abArktisches \u00d6l \u2013 zu riskant\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Kumi Naidoo, <span>Exekutivdirektor von Greenpeace International,\u00a0<\/span>befindet sich am WEF. Er sagte heute morgen: \u00abDie gewaltigen Risiken, die Shell in der Aktis eingeht, sind f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/bit.ly\/JfvZ5A\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Investoren<\/a>, die unber\u00fchrte Umwelt und das Klima gleichermassen eine schlechte Nachricht. Nach einer Bohrsaison in Alaska, w\u00e4hrend der Shell von einem gef\u00e4hrlichen Zwischenfall zum n\u00e4chsten strauchelte, ist klar: Der Konzern ist nicht in der Lage, eine solch waghalsige Unternehmung auch nur ann\u00e4hernd sicher durchzuf\u00fchren\u00bb (zur Chronologie der <a href=\"http:\/\/bit.ly\/WrEXBv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Shellpannen<\/a>)\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDer \u00d6lmulti ist momentan Gegenstand verschiedener Untersuchungen und seine Marke ist ernsthaft gef\u00e4hrdet.\u00a0S\u00e4mtliche anderen \u00d6lkonzerne t\u00e4ten gut daran, einen genauen Blick auf die schlechten Erfahrungen von Shell in der Arktis zu werfen und sich zu fragen: lohnt es sich, unseren weltweiten Ruf daf\u00fcr aufs Spiel zu setzen?\u00bb<\/p>\n<p><strong>Greenpeace fordert den Ausschluss von Shell vom Weltwirtschaftsforum<\/strong><\/p>\n<p>Shell-CEO Peter Voser befindet sich gegenw\u00e4rtig ebenfalls in Davos, wo sein Konzern gestern mit dem diesj\u00e4hrigen Publikums-Preis des Public Eyes ausgezeichnet wurde. Der Schm\u00e4hpreis geht jeweils an das am wenigsten nachhaltige Unternehmen der Welt.<\/p>\n<p>Greenpeace fordert das WEF heute auf, dar\u00fcber nachzudenken, ob zerst\u00f6rerische Konzerne wie Shell auch in Zukunft nach Davos eingeladen werden sollten. Wir pl\u00e4dieren f\u00fcr einen Ausschluss vom WEF, solange Shell sein Arktis-Programm fortf\u00fchrt.\u00a0<\/p>\n<p>Shells 28\u2019000 Tonnen schwere Bohrplattform Kulluk war k\u00fcrzlich unweit der alaskischen Insel Kodiak auf Grund gelaufen, nachdem bei st\u00fcrmischer See mehrere Schleppseile gerissen waren. Der Zwischenfall veranlasste die US-Regierung, das gesamte Arktis-Bohrprogramm von Shell zu untersuchen, nachdem sich das Unternehmen im vergangenen Jahr schon mehrere ernsthafte Zwischenf\u00e4lle hatte zu Schulden kommen lassen.<\/p>\n<p>Greenpeace hat eine internationale Kampagne gestartet, um die unbewohnten Gebiete am Nordpol zum Schutzgebiet zu erkl\u00e4ren. Bereits haben sich mehr als 2,3 Millionen Menschen auf <a href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">savethearctic.org<\/a> der Bewegung angeschlossen, darunter Pers\u00f6nlichkeiten wie Paul McCartney, Sir Richard Branson und Penelope Cruz.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Davos\/Z\u00fcrich. Um 9.15 Uhr heute morgen haben 25 Aktivisten und Aktivistinnen aus ganz Europa eine Shell- Tankstelle unweit des Weltwirtschaftsforums in Davos geschlossen. 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