{"id":129705,"date":"2026-03-07T12:00:16","date_gmt":"2026-03-07T11:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=129705"},"modified":"2026-03-07T12:07:49","modified_gmt":"2026-03-07T11:07:49","slug":"rotes-band-eisvogel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/129705\/rotes-band-eisvogel\/","title":{"rendered":"Aktion von Greenpeace-Aktivist:innen zum Thema Atomkraft: Rotes Band und roter Eisvogel als Mahnung vor m\u00f6glichem Reaktorunfall und den verheerenden Folgen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In der dicht besied<\/strong><strong>elten Schweiz h\u00e4tte ein Reaktoru<\/strong><strong>nfall katastrophale Folgen. Gemeinsam mit vielen Helfer:innen haben Greenpeace-Aktivist:innen heute mit einem \u00fcber 42 Kilometer langen roten Faden einen Kreis in einem Radius von 5 Kilometern um das Atomkraftwerk G\u00f6sgen gezogen. Sie veranschaulichen damit <\/strong><strong>den einschneidenden Verlust von Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum nach einem AKW-Unfall<\/strong><strong>\u2013 wohlwissend, dass eine Reaktorkatastrophe viel weitreichendere Folgen h\u00e4tte<\/strong><strong>.<\/strong><strong>Am Nachmitta<\/strong><strong>g findet<\/strong><strong>in O<\/strong><strong>lten eine <\/strong><strong>Feier <\/strong><strong>in Gedenken an <\/strong><strong>eine<\/strong><strong>zuk\u00fcnftige <\/strong><strong>Nuklearkatastrophe statt. Als Mahnmal wird ein roter <\/strong><strong>Eisvogel<\/strong><strong>ent<\/strong><strong>h\u00fcllt. <\/strong><strong>Als Redner:innen treten Alt-SP-Nationalrat <\/strong><strong>Rudolf Rechsteiner<\/strong><strong>und Iris Menn, Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz, auf.<\/strong><\/p>\n\n<p>Mit der Feier und dem Auslegen des roten Fadens gedenken die Greenpeace-Aktivist:innen eines fiktiven Atomunfalls, der sich am 7. M\u00e4rz 2029 im Atomkraftwerk G\u00f6sgen ereignet \u2013 knapp 50 Jahre nach Inbetriebnahme des Reaktors. Die Aktion steht unter dem Titel \u00abREMEMBER G\u00d6SGEN 7.3.2029\u00bb. F\u00fcr die Aktivist:innen ist diese Fiktion Ausgangspunkt f\u00fcr ihre heutige k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung mit den tiefgreifenden menschlichen und gesellschaftlichen Folgen einer nuklearen Katastrophe &nbsp;<\/p>\n\n<p>Die Aktion findet wenige Tage vor dem 15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima vom 11. M\u00e4rz statt. Just am gleichen Tag wird der <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/129499\/neue-akw-23009\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>St\u00e4nderat \u00fcber den Pl\u00e4ne des Bundesrats diskutieren<\/u><\/a>, den Bau von neuen Atomkraftwerken wieder zuzulassen.<\/p>\n\n<p>\u00abEin n\u00e4chster, schwerer AKW-Unfall ist jederzeit m\u00f6glich\u00bb, sagt Lukas B\u00fchler, Energieexperte bei Greenpeace Schweiz. \u00abDie Frage ist nur wann und wo. Die Schweiz ist vor einem nuklearen Unfall nicht gefeit. Aufgrund der dichten Besiedlung des Schweizer Mittellandes und der grenznahen Regionen in Deutschland und Frankreich w\u00e4ren Millionen Menschen von einem Schweizer Super-GAU betroffen.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Eisvogel als Symbol f\u00fcr den Lebensraum im Mittelland<\/strong><\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Von 9:00 bis 12:30 Uhr:<\/strong> Sinnbildlich daf\u00fcr haben rund 50 Greenpeace-Aktivist:innen und Freiwillige heute Morgen bis zum Mittag <a href=\"https:\/\/swisstopo.app\/i\/5\/66D5PVSP\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>einen Kreis<\/u><\/a> mit einem Radius von 5 Kilometern um das Atomkraftwerk G\u00f6sgen ausgelegt. Daf\u00fcr nutzten sie einen roten Faden, der sich am Ende 42,8 Kilometer durch die Landschaft zieht \u2013 durch zehn Gemeinden in den Kantonen Solothurn, Aargau und Basel-Landschaft. Es ist ein stilles, aber un\u00fcbersehbares Zeichen daf\u00fcr, wie einschneidend der Verlust von Land, Heimat und damit von Lebensgrundlage ist: Innerhalb des Kreises befinden sich unter anderem das Kantonsspital Olten, der Bahnhof Olten, einer der wichtigsten Knotenbahnh\u00f6fe der Schweiz, Teile der Autobahn A1 usw.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Von 13:00 bis 14:00 Uhr: <\/strong>Heute Nachmittag findet ab 13:00 Uhr auf dem Munzingerplatz im Zentrum von Olten eine Feier in Gedenken an eine m\u00f6gliche Nuklearkatastrophe statt. Als Mahnmal wird ein roter Eisvogel enth\u00fcllt. Der farbenpr\u00e4chtige, im Schweizer Mittelland beheimatete Vogel steht symbolisch f\u00fcr den Lebensraum, den wir im Fall eines AKW-Unfalls verlieren w\u00fcrden. Als Redner:innen treten Alt-SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner und Iris Menn, Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz, auf. Der Anlass ist bewilligt.<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\u00abDie Katastrophe von G\u00f6sgen und die Folgen davon m\u00f6gen fiktiv sein\u00bb, sagt Lukas B\u00fchler. \u00abDoch ein technisches oder menschliches Versagen k\u00f6nnen \u2013 genauso wie Naturkatastrophen und kriegerische Ereignisse \u2013 jederzeit zu folgenschweren Unf\u00e4llen f\u00fchren.\u00bb<\/p>\n\n<p>\u00abTrotzdem wird derzeit auf Bundesebene \u00fcber eine m\u00f6gliche R\u00fcckkehr der Atomenergie diskutiert. Das ist fatal. Neue AKW erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr nukleare Katastrophen.&nbsp;Zudem hat sich die Bev\u00f6lkerung klar f\u00fcr einen Ausstieg aus der Atomenergie und eine Energiewende mit erneuerbaren Energien ausgesprochen\u00bb, schliesst Lukas B\u00fchler.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/h3>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/Detail\/27MZIFJRDPOD5\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fotos und Videos<\/a> der Aktion sowie der Feier (die Galerie wird im Laufe des Tages erg\u00e4nzt)\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Die <a href=\"https:\/\/swisstopo.app\/i\/5\/66D5PVSP\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">mit dem roten Faden markierte Strecke<\/a> rund um das Atomkraftwerk G\u00f6sgen: <\/li>\n<\/ul>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt<\/strong><\/h3>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Lukas B\u00fchler, Energieexperte, Greenpeace Schweiz, +41 76 406 70 23, <a href=\"mailto:lukas.buehler@greenpeace.org\"><u>lukas.buehler@greenpeace.org<\/u><\/a>\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Yvonne Anliker, Mediensprecherin, Greenpeace Schweiz, +41 79 306 53 42, <a href=\"mailto:yvonne.anliker@greenpeace.org\"><u>yvonne.anliker@greenpeace.org<\/u><\/a>\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsam mit vielen Helfer:innen haben Greenpeace-Aktivist:innen heute mit einem \u00fcber 42 Kilometer langen roten Faden einen Kreis in einem Radius von 5 Kilometern um das Atomkraftwerk G\u00f6sgen gezogen. 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