{"id":13013,"date":"2013-01-04T00:00:00","date_gmt":"2013-01-03T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13013\/strafanzeige-gegen-akws-kostenwahrheit-statt-altlasten\/"},"modified":"2019-05-30T11:51:35","modified_gmt":"2019-05-30T09:51:35","slug":"strafanzeige-gegen-akws-kostenwahrheit-statt-altlasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13013\/strafanzeige-gegen-akws-kostenwahrheit-statt-altlasten\/","title":{"rendered":"Strafanzeige gegen AKWs: Kostenwahrheit statt Altlasten"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"AKW G\u00f6sgen\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/2ccf03d1-2ccf03d1-16699_31946.jpg\" alt=\"AKW G\u00f6sgen\"><\/p>\n<p><strong>Greenpeace Schweiz und der Trinationale Atomschutzverband haben bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige gegen die Kernkraftwerke G\u00f6sgen und Leibstadt eingereicht (siehe <a title=\"Pressemitteilung\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Medienmitteilungen\/Strafanzeige-gegen-Kernkraftwerk-Gosgen-und-Kernkraftwerk-Leibstadt-AG-\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemitteilung<\/a>). Durch Bilanzmanipulationen dr\u00fccken die AKW-Betreiber ihre Kosten und legen zu wenig Geld f\u00fcr die Entsorgung von Atomm\u00fcll beiseite. Der \u00d6ffentlichkeit droht eine Milliarden-<\/strong><strong>Rechnung.<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace will mit der heute vorgestellten Strafanzeige gegen die Atomkraftwerke G\u00f6sgen und Leibstadt ein klares Alarmsignal aussenden. Die Tragweite dieses Verfahrens geht weit \u00fcber eine reine unternehmerische Angelegenheit hinaus. Mit f\u00fcnf Schweizer Atomkraftwerken im Besitz der \u00f6ffentlichen Hand ist das Thema eminent politisch. Das Alarmsignal braucht es, weil die \u00f6ffentliche Hand &#8211; mehrheitlich Kantone und St\u00e4dte &#8211; ihre Verantwortung f\u00fcr die AKW-Betreiber vollst\u00e4ndig den Atom-Kapit\u00e4nen abgegeben hat. Unter diesen Umst\u00e4nden werden die \u00f6ffentlichen Finanzen bald Schiffbruch erleiden, wenn \u00a0die Entsorgung von Atomm\u00fcll nicht ausreichend finanziert wird.<\/p>\n<p>Der Bundesrat muss deshalb das Ruder \u00fcbernehmen und den bisherigen Kurs korrigieren. Die AKW m\u00fcssen saniert, die R\u00fcckstellungen f\u00fcr die Entsorgung von radioaktivem Abfall markant erh\u00f6ht werden. \u2028Finanzieller Druck ist Gift f\u00fcr die Sicherheit der AKW: Fehlt das Geld, wird die Laufzeit der Atomkraftwerke verl\u00e4ngert \u2013 auch wenn diese die Sicherheitsanforderungen nicht mehr erf\u00fcllen. Das passiert heute schon mit dem AKW M\u00fchleberg: Aus Angst vor finanziellen Forderungen traut sich nicht einmal eine rot-gr\u00fcne Regierung, endg\u00fcltig einen Riegel vorzuschieben, obwohl M\u00fchleberg den heutigen Stand der Sicherheit bei weitem nicht mehr erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Den Mythos des billigen Atomstroms demontiert Greenpeace mit der vorliegenden Strafanzeige ein St\u00fcck weiter. Gibt die Politik dem Sirenengesang der Atom-Lobby nach, produziert sie nur finanzielle Altlasten f\u00fcr die kommenden Generationen. Eine faire und umfassende Kostenberechnung w\u00fcrde hingegen die Entsorgung von Atomm\u00fcll vereinfachen, die Staatskasse in den kommenden Jahren finanziell entlasten und die Diskussion rund um die Kosten der Energiewende versachlichen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace Schweiz und der Trinationale Atomschutzverband haben bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige gegen die Kernkraftwerke G\u00f6sgen und Leibstadt eingereicht (siehe Pressemitteilung). 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