{"id":13094,"date":"2013-01-14T00:00:00","date_gmt":"2013-01-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13094\/serie-danach-folge-3-jeremy-rifkin-unbeirrter-meister-des-vernetzten-denkens\/"},"modified":"2019-05-30T11:54:26","modified_gmt":"2019-05-30T09:54:26","slug":"serie-danach-folge-3-jeremy-rifkin-unbeirrter-meister-des-vernetzten-denkens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13094\/serie-danach-folge-3-jeremy-rifkin-unbeirrter-meister-des-vernetzten-denkens\/","title":{"rendered":"Serie DANACH* (Folge 3): Jeremy Rifkin &#8211; Unbeirrter Meister des vernetzten Denkens"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine Welt, in der die Menschen sich dank einem neuen globalen Bewusstsein besser verstehen (\u00abDie empathische Zivilisation\u00bb), und eine Welt, in der nachhaltig und dezentral erzeugte Energie die Wirtschaft in einen sanften \u00d6kokapitalismus verwandeln (\u00abDie dritte industrielle Revolution\u00bb) \u2013 so k\u00f6nnte man die beiden letzten B\u00fccher des amerikanischen Intellektuellen, Politologen und \u00d6konomen Jeremy Rifkin zusammenfassen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p><em><strong>Von Von Philipp L\u00f6pfe<\/strong><\/em><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c9404b54-c9404b54-1301_rifkin_portrait.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c9404b54-c9404b54-1301_rifkin_portrait.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Vordenker Jeremy Rifkin:<br \/>\n\u00abDie dritte industrielle Revolution, von der ich spreche, ist eine absolute Notwendigkeit geworden.\u00bb<br \/>\u00a9 European Parliament \/ Pietro Naj-Oleari\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Kein Wunder, wird er von Zynikern als seniler Schw\u00e4rmer abgeschrieben. Doch wer bei Rifkin Anzeichen von Altersdemenz zu entdecken glaubt, irrt. Der nicht mehr ganz junge Vordenker \u2013 Rifkin ist 68 Jahre alt \u2013 macht in seinen j\u00fcngsten Werken mit Recht auf einen Zusammenhang aufmerksam, der die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts entscheidend pr\u00e4gen, ja m\u00f6glicherweise gar zu einer Schicksalsfrage der Menschheit werden wird: die Verbindung von nachhaltiger Energie, moderner Informationstechnologie und Gesellschaftsform.<\/p>\n<p>Wer ist Jeremy Rifkin? In vieler Hinsicht ein klassischer Vertreter der 68er-Generation. Als er an der University of Pennsylvania \u00d6konomie studierte, politisierte ihn der Protest gegen den Vietnamkrieg. In der Folge wurde er ein f\u00fchrendes Mitglied der damaligen Friedensbewegung. Auch bei Demonstrationen gegen \u00d6l- und andere Multis war er an vorderster Front dabei. Bald machte sich einen Ruf als kritischer Vordenker. Bis heute hat er insgesamt 19 B\u00fccher zu Fragen der Gesellschaft, der Arbeitswelt, der \u00d6kologie und vor allem der Energie verfasst. Das hat ihn zu einem gefragten Mann gemacht: Multinationale Unternehmen, nationale Regierungen und die EU-Kommission suchen seinen Rat. Dies wiederum hat ihm Feinde verschafft, denn Rifkin scheut sich nicht, mit dem breiten Pinsel zu malen und die grossen Zusammenh\u00e4nge aufzugreifen. Das Time Magazine bezeichnete ihn einst als den \u00abam meisten gehassten Mann in der Wissenschaft\u00bb. Rifkin tanzt zwar auf vielen Hochzeiten, aber er ist kein Heuchler und lebt, was er predigt.<\/p>\n<p>Er ist ein \u00fcberzeugter Vegetarier, \u00abbeinahe Veganer\u00bb, wie er pr\u00e4zisiert, und hat mit seiner Frau in Virginia eine Farm f\u00fcr misshandelte Tiere eingerichtet. \u00abS\u00e4ugetiere sind wie die Menschen Teil einer grossen Familie\u00bb, sagt er. \u00abAlle Lebewesen sitzen im gleichen Boot.\u00bb<\/p>\n<p>Rifkin ist \u00fcberzeugt, dass sich die Menschheit an einem Punkt befindet, der \u00fcber Sein oder Nichtsein entscheiden wird. \u00abWir sind in einer Endspielsituation\u00bb, sagt er: \u00abDie Globalisierung st\u00f6sst an ihre Grenzen.\u00bb Die Klimaerw\u00e4rmung wird die Menschen zwingen, ihre Wirtschaft grundlegend zu ver\u00e4ndern, und zwar schon bald.<\/p>\n<p>\u00abDie dritte industrielle Revolution, von der ich spreche, ist eine absolute Notwendigkeit geworden\u00bb, sagt Rifkin und f\u00fcgt hinzu: \u00abEs gibt keine Alternative. Es gibt keinen Plan B.\u00bb<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c30aab96-c30aab96-1301_rifkin_cover.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl04_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c30aab96-c30aab96-1301_rifkin_cover.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Grafik: Coverbild aus \u00abThe Third Industrial Revolution\u00bb von Jeremy Rifkin\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Der zentrale Punkt der dritten industriellen Revolution ist die Verschmelzung von Internet und erneuerbarer Energie. \u00abIm 21. Jahrhundert werden Hunderte Millionen Menschen ihre eigene gr\u00fcne Energie erzeugen \u2013 in ihren H\u00e4usern, in B\u00fcros, in Fabriken \u2013 und sie mit anderen \u00fcber intelligente dezentrale Stromnetze, \u00fcber \u2039Internetze\u203a teilen, so wie die Menschen heute ihre eigenen Informationen erstellen und via Internet mit anderen teilen\u00bb, schreibt Rifkin. Die Fusion von Internet und erneuerbarer Energie wird zu einem Paradigmenwechsel in Wirtschaft und Gesellschaft f\u00fchren. Rifkin vergleicht es mit den grossen Ver\u00e4nderungen, welche die erste und die zweite industrielle Revolution bewirkten. Im 19. Jahrhundert f\u00fchrte die Verbindung von Dampfmaschine und Druckerei dazu, dass Volksschulen entstanden und die Massen in den Genuss von Bildung kamen. Die Konvergenz von Elektrizit\u00e4t und Telefonie bewirkte die Kommunikationsgesellschaft des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Noch tiefer greifende Ver\u00e4nderungen wird die Verbindung von Internet und nachhaltiger Energie bewirken. \u00abDas Internet ist nebst einem sehr m\u00e4chtigen Kommunikationsinstrument auch eine neue Organisationsform\u00bb, sagt Rifkin. Die hierarchische Einwegkommunikation wird abgel\u00f6st von einer horizontalen Jeder-mit-jedem-Kommunikation. Die nachhaltige Energie verst\u00e4rkt diese Tendenz, denn anders als die fossile Energie ist sie nicht auf wenige Orte der Welt konzentriert, die mit hohem milit\u00e4rischem und finanziellem Aufwand gesch\u00fctzt und ausgebeutet werden. \u00abDie Situation im Energiebereich l\u00e4sst sich vergleichen mit der Situation der Computer in den 1970er Jahren\u00bb, sagt Rifkin. \u00abDamals dominierten die Mainframecomputer von IBM, die zur herrschenden Hierarchie passten. Heute haben wir grosse Energieunternehmen, die Strom mehrheitlich zentral erzeugen und dann verteilen \u2013 die IBM-Situation. Doch bald wird es Millionen von Geb\u00e4uden geben, die selbst Energie produzieren. Anders gesagt: Die Entwicklung in der IT-Branche \u2013 vom Mainframe zum Personal Computer, zum Laptop und zum Smartphone \u2013 wird sich im Energiesektor wiederholen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Heirat von Internet und nachhaltiger Energie wird auch die zwischenmenschlichen Beziehungen ver\u00e4ndern. Dank sozialer Medien wie Facebook oder Twitter und Open-Source-Modellen wie Wikipedia und Linux entsteht eine \u00abempathische Zivilisation\u00bb. Ein uralter Traum der Menschheit, eine Wirtschaft, die von Altru nicht von Egoismus dominiert wird, kann so endlich Wirklichkeit wer\u00abHeute schon kann man beobachten, dass Jugendliche dank Facebook und Twitter beginnen, sich kooperativer zu verhalten\u00bb, sagt Rifkin und f\u00fcgt hinzu: \u00abDie Kehrseite davon ist, dass auch der Narzissmus zunimmt, dass die Menschen zunehmend wie Schauspieler auf der B\u00fchne stehen. Die Jugendlichen werden beides, toleranter und selbstverliebter.\u00bb<\/p>\n<p>Nicht nur Jeremy Rifkin macht sich Gedanken dar\u00fcber, welche sozialen Ver\u00e4nderungen eine digitale Wirtschaft bringen wird. Zu teilweise \u00e4hnlichen Schl\u00fcssen kommt zum Beispiel auch Chris Anderson, Chefredaktor der IT-Zeitschrift \u00abWired\u00bb und Autor des Bestseller \u00abThe Long Tail\u00bb. Darin skizziert er die Umrisse einer entstehenden digitalen \u00d6konomie. In der Musikindustrie ist sie bereits weit fortgeschritten, denn Musik wird schon weitgehend digital transportiert.<\/p>\n<p>Das bedeutet: Es gibt keine Transport- und Lagerkosten und kein 20:80-Prinzip mehr. Darunter versteht man ein Ph\u00e4nomen im Handel, das man nicht rational erkl\u00e4ren, aber stets aufs Neue beobachten kann: 20 Prozent der Titel sorgen f\u00fcr 80 Prozent des Umsatzes.<\/p>\n<p>Nur im traditionellen Teil der Musikindustrie ist dieses Ph\u00e4nomen noch zu beobachten. Stellt man die Verk\u00e4ufe der Tontr\u00e4ger in einem Diagramm dar \u2013 auf der vertikalen Achse den Titel und auf der horizontalen Achse den Umsatz \u2013, erh\u00e4lt man eine Kurve, die links oben hoch anf\u00e4ngt, zun\u00e4chst steil abf\u00e4llt und dann mehr oder weniger parallel entlang der Horizontalachse verl\u00e4uft. Dieser \u00ablange Schwanz\u00bb repr\u00e4sentiert zahlreiche Tontr\u00e4ger mit minimalen Verkaufszahlen. Solange CDs in Plattenl\u00e4den verkauft und aufbewahrt werden, muss auch das Sortiment dem 20:80-Prinzip untergeordnet werden. Das bedeutet: Die Auswahl der Titel ist klein, und was sich im Bereich des \u00ablangen Schwanzes\u00bb befindet, fliegt raus. In der digitalen, transport- und lagerkostenlosen Welt hingegen \u00e4ndert sich dies fundamental. Jetzt wird es auch \u00f6konomisch sinnvoll, selbst kleinste Auflagen im Sortiment zu behalten. Nicht nur Stars, sondern auch Unbekannte und Amateure erhalten nun eine Chance. \u00abDas ist die Welt der Blogger, der Videofilmer und der Garagenbands, die pl\u00f6tzlich ein Publikum erhalten, weil sie von der digitalen Distribution profitieren\u00bb, stellt Anderson fest.<\/p>\n<p>Anderson kommt zu Schl\u00fcssen, die stark an Rifkins empathische Zivilisation erinnern. Die digitale \u00d6konomie ebnet die Hierarchien ein, die Grenzen zwischen Profis und Amateuren werden fliessend.<\/p>\n<p>\u00abWenn die Werkzeuge zur Produktion allen zur Verf\u00fcgung stehen, werden alle zu Produzenten\u00bb, heisst es bei Anderson. In vielen Bereichen der Wirtschaft zeichnet sich eine hybride Form von analogen und digitalen Welten ab. Oder wie Anderson es formuliert: \u00abHeute ist unsere Kultur zunehmend eine Mischung aus Kopf und Schwanz, Hits und Nischen, Institutionen und Individuen, Profis und Amateuren. Die Massenkultur wird nicht verschwinden, sie wird ganz einfach weniger Masse.\u00bb<\/p>\n<p>Auf eine entscheidende Frage haben aber weder Anderson noch Rifkin eine \u00fcberzeugende Antwort: Was geschieht mit den multinationalen Konzernen, die heute die Szene dominieren? Werden die aktuellen Monopolisten wie iTunes, Facebook, eBay oder Amazon klaglos das Feld r\u00e4umen? Chris Anderson glaubt das tats\u00e4chlich. Er spricht im Zusammenhang mit diesen Riesen von \u00abvor\u00fcbergehenden Kinderkrankheiten\u00bb. \u00abDie Zukunft geh\u00f6rt den aggregierten Nischenanbietern\u00bb, prophezeit er. \u00c4hnlich sieht auch Rifkin die Zukunft grunds\u00e4tzlich in rosa Farben. Die Monopolmacht der Energiekonzerne werden einen sanften \u00d6kokapitalismus nicht verhindern. \u00abDie dritte industrielle Revolution und die neue \u00c4ra des dezentralisierten Kapitalismus erm\u00f6glichen es, einen neuen Weg der Globalisierung zu beschreiten: von unten nach oben, weitgehend emissionsfrei, gest\u00fctzt auf regenerative und regional gewonnene Energien, aber weltweit vernetzt\u00bb, h\u00e4lt er fest. Immerhin f\u00fcgt er hinzu: \u00abDieser Weg muss aber erk\u00e4mpft werden, er versteht sich nicht von selbst.\u00bb<\/p>\n<p>Ist Jeremy Rifkin nun ein Schw\u00e4rmer, ein Scharlatan oder ein vision\u00e4rer Denker? Er erinnert an George Orwell. Der englische Autor griff einst mit Zukunftsromanen wie \u00ab1984\u00bb auf faszinierende brennende Fragen der Gesellschaft seiner Zeit auf und gab die Antworten auf frustrierende Art nur zum Teil. Auch Rifkin legt den Finger auf den wunden Punkt: Ohne Zweifel wird die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts massgeblich von Energiefragen und vom Internet gepr\u00e4gt sein. Soziale Medien und ein Smartgrid werden dabei eine entscheidende Rolle spielen. Doch sie werden uns nicht automatisch in eine empathische Zivilisation und einen dezentralisierten \u00d6kokapitalismus f\u00fchren. Die Oligarchen werden nicht freiwillig abtreten, Weise ihre wirtschaftlichen Interessen sind viel zu bedeutend.<\/p>\n<p><em>Philipp L\u00f6pfe studierte Anglistik und Ethnologie. Von 1999 bis 2002 war er Chefredaktor des Z\u00fcrcher \u00abTages-Anzeigers\u00bb. L\u00f6pfe arbeitet heute als freier Journalist und Buchautor.<\/em><\/p>\n<p><em><em><strong>*Dieses Interview ist zuerst erschienen im Magazin von Greenpeace Schweiz, Ausgabe 4\/2012, als Teil des Schwerpunkts &#171;DANACH&#187;.<\/strong><\/em><\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Welt, in der die Menschen sich dank einem neuen globalen Bewusstsein besser verstehen (\u00abDie empathische Zivilisation\u00bb), und eine Welt, in der nachhaltig und dezentral erzeugte Energie die Wirtschaft in&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":13096,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-13094","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13094"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13094\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13094"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=13094"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=13094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}