{"id":13141,"date":"2012-11-29T00:00:00","date_gmt":"2012-11-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13141\/zara-hoert-den-weltweiten-aufruf-fuer-giftfreie-mode\/"},"modified":"2019-05-30T11:55:56","modified_gmt":"2019-05-30T09:55:56","slug":"zara-hoert-den-weltweiten-aufruf-fuer-giftfreie-mode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13141\/zara-hoert-den-weltweiten-aufruf-fuer-giftfreie-mode\/","title":{"rendered":"Zara h\u00f6rt den weltweiten Aufruf f\u00fcr giftfreie Mode"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"open-img EnlargeImage\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/05fd11a1-05fd11a1-gp04cq0.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" style=\"border-width: 0px;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/05fd11a1-05fd11a1-gp04cq0.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div class=\"events-box middle-box right\">\n<div class=\"frame\">\n<p>\u00a0Mittwoch, 28. November 2012<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"events-content\">\n<p><strong>Day of Action. Zara<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"white-space: pre;\">\u00a0<\/span>Zara, das weltweit gr\u00f6sste Bekleidungsunternehmen, hat sich heute, nach einem acht Tage anhaltenden, intensiven \u00f6ffentlichen Druck, dazu verpflichtet, zuk\u00fcnftig giftfrei Mode herzustellen. Dieser Sieg geh\u00f6rt den Mode-Liebhabern, Aktivisten, Bloggern und Social Media Usern. <strong>Das ist #PeoplePower in voller Aktion!<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace-Campaigner f\u00fchrten seit 2011 einen st\u00e4ndigen Dialog mit Zara (die Hauptmarke innerhalb der Inditex-Gruppe) \u00fcber die Beseitigung von gef\u00e4hrlichen und giftigen Chemikalien aus ihrer Kleidung und der gesamten Lieferkette. Doch erst in dieser Woche beugte sich der Fast-Fashion-Riese dem \u00f6ffentlichen Druck, sein Giftproblem in Angriff zu nehmen.<\/p>\n<p>Zara hat sich verpflichtet bis 2020 alle gef\u00e4hrlichen Chemikalien aus ihrer Lieferkette und ihren Produkten zu entfernen. Auf einige der schlimmsten und sch\u00e4dlichsten Chemikalien, wie PFC (Per- und polyfluorierte Chemikalien) will Zara sogar schon fr\u00fcher verzichten. Als Intensiv-Nutzer von PFC, ist die Verpflichtung von Zara bis 2015 auf diese Chemikalien zu verzichten ein gewaltiger Durchbruch.<\/p>\n<p>Das versprochene Engagement ist nicht nur eine gute Nachricht f\u00fcr die Umwelt sondern auch ein Durchbruch f\u00fcr das Recht der \u00d6ffentlichkeit, zu erfahren, was in unseren Gew\u00e4ssern freigesetzt wird.\u00a0 Zara verspricht, dass bis zum Ende des Jahres 2013 mindestens 100 ihrer Lieferanten im globalen S\u00fcden (davon mindestens 40 in China) Daten \u00fcber die Freisetzung von gef\u00e4hrlichen Chemikalien in die Umwelt ver\u00f6ffentlichen werden. Die Daten sollen Chemikalie-f\u00fcr-Chemikalie und Fabrik-f\u00fcr-Fabrik j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\"><a class=\"open-img EnlargeImage\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/dd419947-dd419947-gp04ciu.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl04_Image1\" class=\"Thumbnail\" style=\"border-width: 0px;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/dd419947-dd419947-gp04ciu.jpg\" alt=\"\" \/><\/a>Mittwoch, 28. November 2012<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"events-content\">\n<p><strong>Aktion in Genf<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Am vergangenen Dienstag starteten wir die globale Detox-Kampagne mit einer Modenschau und Pressekonferenz in Beijing. \u00c4hnliche Bilder und Kommentare begannen sich innerhalb von wenigen Stunden wie ein Lauffeuer \u00fcber soziale Netzwerke zu vebreiten. Zara\u2019s Facebook-Seite f\u00fcllte sich schnell mit Kommentaren von Fans, die das Unternehmen zum Entgiften aufforderten. Tausende von Menschen fingen an Ihren Wunsch nach \u00abMode ohne Umweltverschmutzung\u00bb miteinader zu teilen und forderten Zara auf Twitter und Sina Weibo, Chinas f\u00fchrendem Mircoblogging-Dienst, zum Handeln auf.<\/p>\n<p><a title=\"Social Media Buzz\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/international\/en\/campaigns\/toxics\/water\/detox\/zara\/Detox-ZARA-Social-Media-Buzz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier<\/a> k\u00f6nnt ihr sehen wer zur Kampagne auf Twitter und Weibo kommentiert &#8211; Menschen auf der ganzen Welt sprechen in einem Dutzend Sprachen mit einer Gesamtreichweite von mehr als 7,1 Millionen Followern. Auf Twitter gab es allein mindestens 43.800 Nennungen von Zara und der Detox-Kampagne in dieser Woche. <a title=\"Kampagne unterst\u00fctzen\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/zara\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mehr als 300.000 Menschen haben unterschrieben<\/a>, um sich der Kampagne \u00abZara, raus mit dem Gift\u00bb anzuschliessen, und zehntausende Menschen haben direkt an das Unternehmen gemailt und getwittert f\u00fcr ein ehrgeiziges Engagement zum Entgiften.<\/p>\n<p>Mehr als 700 Greenpeace AktivistInnen in 20 L\u00e4ndern waren letzten Samstag bei Zara-Filialen. In den Tagen davor haben Kletterer und andere Aktivisten die Detox-Message bei Zara Flagship-Stores und den Headquatern in Hong Kong, Budapest, Genf, Hamburg und Madrid verbreitet. Bilder und Videos der Aktionen auf Twitter wurden f\u00fcr einen Tag zu Trends f\u00fcr Suchanfragen wie \u00ab@Zara\u00bb und \u00ab#Fashion\u00bb.<\/p>\n<p>Zara&#8217;s Einlenken f\u00fcr ein transparenteres Handeln ist ein Meilenstein f\u00fcr die Art wie Kleidung hergestellt wird. Es ist ein wichtiger Schritt um die lokalen Gemeinden, Journalisten und die Politik mit Informationen zu beliefern, die sie ben\u00f6tigen, um sicherzustellen, dass die lokale Wasserversorgung nicht zum \u00f6ffentlichen Entsorgungskanal der Industrie wird. Zara&#8217;s Transparenz wird der Schl\u00fcssel daf\u00fcr sein, dass alle Marken zur Entgiftung \u00fcbergehen und einer Null-Giftausstoss bis 2020 (Zero Discharge) zustimmen. Bei so viel Greenwashing vieler Unternehmen ist es wichtig f\u00fcr die Verbraucher zu wissen, wem sie vertrauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zara schliesst sich nun Nike, Adidas, Puma, H&amp;M, M&amp;S, C&amp;A und Li-Ning an, die sich ebenfalls f\u00fcr Entgiftung verpflichtet haben. Nun m\u00fcssen aber auch noch andere Top Bekleidungsunternehmen auf die Dringlichkeit der Situation und Detox reagieren. <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Chemie\/Detox\/Toxic-Threads\/\">Wir testeten weltweit Kleidungsst\u00fccke von 20 f\u00fchrenden Marken<\/a> in diesem Jahr und fanden darin gef\u00e4hrliche Chemikalien, die sich in der Umwelt in giftige Substanzen zerlegen k\u00f6nnen. Durch eine Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten und die Umstellung auf ungef\u00e4hrliche Alternativen k\u00f6nnen die Unternehmen aber ein Teil der L\u00f6sung werden.<\/p>\n<p>Die zunehmende Kraft der \u00ab#PeoplePower\u00bb hat gezeigt, was in ihr steckt. Doch leider gibt es immer noch giftige Einleitungen durch Fabriken, und auch wenn Zara ein grosser Fisch ist m\u00fcssen noch mehr Unternehmen erkennen und auf die Dringlichkeit der Situation reagieren \u2013 auch Schweizer Modeunternehmen, Outdoorfirmen und Superm\u00e4rkte wie Charles V\u00f6gele, Mammut, Transa, Migros, Coop &amp; Co!<\/p>\n<p>Unsere Arbeit ist noch lange nicht getan und Modedesigner, Fashionistas, Aktivistinnen und Aktivisten, Umweltsch\u00fctzer, Blogger und Prominente werden sich weiterhin f\u00fcr saubere Mode einsetzen. No more fashion victims: Noch nicht entgiftete Marken seid gewarnt!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Mittwoch, 28. November 2012 Day of Action. Zara \u00a0Zara, das weltweit gr\u00f6sste Bekleidungsunternehmen, hat sich heute, nach einem acht Tage anhaltenden, intensiven \u00f6ffentlichen Druck, dazu verpflichtet, zuk\u00fcnftig giftfrei Mode herzustellen.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":13143,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[44],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-13141","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-chemie","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13141"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13141\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13141"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=13141"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=13141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}